Geistheilung

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ramalon
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Beitrag von ramalon » 15.06.2017, 07:11

Hallo Horus,

In allem steckt die Angst vor dem Tot.
Wie du schon oftmals geschrieben hattest, es ist die Kosmische Ordnung dazu gehört das entstehen und vergehen.
Die Seele ist unsterblich, aber das Ego nicht.
Alles was Lebensverlängernd ist, bedeutet das unabdingbare hinauszuzögern.
Ă„rzte, Medizin, Heiler jeglicher Art, Medikamente usw.
Aber auch alles was angeblich gesund sein soll.
Es ist letztendlich ein Geschäft mit der Angst vor dem Tot.

Geister, Gott, Engel usw. fallen doch auch unter Kategorie tot.

Da die Seele unsterblich ist, mĂĽsste das Teil die ganze Sache doch nicht belasten.

Angst haben muss nur der Teil der von dem Tot betroffen ist.
Das Ego.

Was schreckt mich der Tot wenn ich unsterblich bin?
Die Seele.

GruĂź ramalon

ancientra
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Beitrag von ancientra » 15.06.2017, 08:49

Ich denke das muss man dann doch mehr abstecken diese Ansicht, denn wo der tod ist, da auch das Leben und die Freude daran, ich denke das bedingt sich ja gegenseitig und man muss lernen beides zu umarmen und willkommen zu heissen, ist es doch auch unumstößlich.

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Biba
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Beitrag von Biba » 15.06.2017, 09:23

ramalon hat geschrieben: ↑
15.06.2017, 07:11
Was schreckt mich der Tot wenn ich unsterblich bin?
Genau, gaaaanz einfach das alles, werdet euch dessen bewusst!
So sollte es gelebt werden, den Tod als ein Fest der Freude ansehen.
Freude darĂĽber das es Jemand geschafft hat, seine Aufgaben auf erden erfĂĽllt hat und nun weiter geht.

Ich könnte auch sagen "Klassenziel" erreicht und nun "Ferien" bis zur nächsten "Klasse" (Inkarnation)

Was das alles jedoch negativ sieht, ist wieder das Ego (auch der Hinterbliebenen), es jammert ĂĽber den Verlust, weil es selber Nachteile fĂĽr sich darin sieht. Es ist ihm, gerade in der westlichen Welt auch anerzogen worden das der Tod etwas geradezu schreckliches ist.
Und wehe man hat vergessen vorher zu beichten, sich einen Ablass (Freibrief) zu beschaffen, dann kommt man ja in die Hölle. :smile14:

Und vergesst bloß nicht im eurem Testament fest zu legen, das ihr eingeölt werdet, ein Goldstück für den Fährmann mitbekommt usw usw...... :smile14:

Biba
Ähejä aschär ähejä
(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 15.06.2017, 12:20

Eigentlich ist es recht feige, sich vor dem eigenen Tod zu fĂĽrchten. Es ist doch eine Befreiung fĂĽr die Person selbst.

Die meisten Menschen haben sicher mehr Angst, dass sie lange leiden mĂĽssen bevor sie sterben.

Es gibt Fälle, da sind die Angehörigen froh sind wenn jemand gegangen ist, der schon lange schwer krank war. Schmerzen und langes Leiden wünscht man keinem.
Biba hat geschrieben: ↑
15.06.2017, 09:23
So sollte es gelebt werden, den Tod als ein Fest der Freude ansehen.
Vielleicht sollten wir das den Eltern in Manchester twittern, die kĂĽrzlich ihre Kinder verloren haben!
Wir leben halt nicht in Indien, wo man sich ĂĽber den Tod nahe stehender Menschen freut.

Man kann von MĂĽttern die ihr Kind durch Kindstod verloren haben nicht erwarten, dass sie einen Freudentanz auffĂĽhren. Das passierte meiner GroĂźmutter zweimal. Das gibt es auch heute noch.
Einen Vater, der sich auf die Gleise wirft und auf den Zug wartet, weil er den Tod seines Sohnes nicht ertragen kann. Sollen wir ihm sagen, er soll lachen?

Wer hier selbst noch nicht neben einem Toten aufgewacht ist, noch niemanden selbst die Augen geschlossen hat, sollte hier nicht ĂĽber den Tod referieren. Das sind meine Erfahrungen.

Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Biba
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Beitrag von Biba » 15.06.2017, 15:43

Nein, wir sollten ihnen nicht sagen sie sollen Lachen.
Wir sollten sie an die Hand nehmen und ihnen zumindest andere Sichtweisen aufzeigen.
Kurz gesagt ihnen helfen, jedoch bedingt dies auch das sie sich helfen lassen wollen.

Klar leben wir nicht in Indien, das beutet aber noch lange nicht das die Einstellung dort falsch ist, nur weil sie vom westlichen Weltbild abweicht.

Ich freue mich auch nicht über den Tod eines anderen, ich freue mich für Ihn, da er dadurch weiter geht. Was nicht ausschließt den persönlichen Verlust anders zu sehen.

Biba
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(Ich bin, der ich bin und Ich werde sein, der ich sein werde.)

ramalon
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Beitrag von ramalon » 15.06.2017, 22:33

Hallo,

jetzt sind wir bei dem Ursprung aller Ă„ngste angelangt.
Dem Tot.
Wer geht zum Arzt, Heiler oder sonstigem?
Wer glaubt den Versprechen der Werbung mit gesunden Produkten?
Wer hat Angst was andere ĂĽber ihn sagen?
Wer ist eitel usw.?
Wer glaubt an Geister in der Nacht?

Ein Teil unserer Ängste sind Urängste.
Es ist der Gruppenzwang, ausgeschlossen aus der Art bedeutete in der Urzeit alleine den Gefahren ausgesetzt zu sein. Die Angst zu sterben. Es ist etwas pervertiert und ist heute unsere Eitelkeit.
Genauso mit den Schatten in der Nacht. Es waren früher die Nachtaktiven Jäger, die unseren Vorfahren zu schaffen machten.
Auch die Aggressionen gehörten zum Überleben.
Keine Nahrung, bedeutete den tot.

Wenn wir jetzt alle unsere Verhaltensmuster mal sehr genau unter die Lupe nehmen, dann ist immer der Ursprung jeder Angst, die Angst vor dem Tot.
Phobien vor Spinnen, FahrstĂĽhlen, Flugzeugen usw.

Die Angst vor dem Tot und die Unsterblichkeit der Seele, stehen doch im Widerspruch.
Wenn die Seele unsterblich ist… usw. das hatten wir schon.

Dann wird das Teil von uns, dass Angst hat vor dem Tot auch seine GrĂĽnde haben.

Trauer ist wieder ein anderes Ding. Es ist die Folge eines Todes. Der Verlust.
Es ist aber wieder das Ego das den Verlust erlitten hat, nicht die Seele.
Hätte die Seele den Verlust zu beklagen so gäbe es die Unsterblichkeit der Seele nicht.

Selbstmord ist doch nichts anders wie sich den Qualen des Egos zu entledigen.
Den Ă„ngsten.

Der Umgang mit der Trauer und den Verlust steht auf einem anderem Blatt.
Wie Biba geschrieben hatte. Es liegt an der Kultur.
FrĂĽher hatten Ureinwohner ihre Toten gegessen.
Das war deren Art mit dem Umgang der Trauer.

Die einen feiern die Befreiung der Seele, die anderen beklagen ihren Verlust, die nächsten denken mit dem Verzehr wird der Mensch ein Teil von ihnen.

Auch ich habe meine Art einen Verlust zu kompensieren.
FĂĽr mich ist alles ein Teil des Seins.

GruĂź ramalon

Ruhephase
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Beitrag von Ruhephase » 16.06.2017, 02:46

nicht der Tod sondern das Ungewisse

ramalon
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Beitrag von ramalon » 16.06.2017, 07:03

Es gibt keine Gewissheit, nicht einmal im Leben.
Und das macht schon vielen Angst.

GruĂź ramalon

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