Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 27.12.2017, 00:02

@ Bani - lach

Mich wundert es wenig, dass gerade zur Weihnachtszeit so etwas wie Erkenntnisse bei vielen Menschen auftauchen. Ich sehe den Glauben an sich fĂĽr alles andere als kontraproduktiv an.

Das Esoteriker Menschen die Glauben irgendwie voraus sein sollten, kann ich bei besten Willen nicht erkennen.
Für mich ist die Esoterik, wie bereits erwähnt lediglich eine Ersatzreligion, nur eben in mehr Facetten untergliedert.
Falls ich mich irgendwie unklar ausgedrĂĽckt haben sollte, ich steh hier nicht fĂĽr Religionen gleich welcher Art.
Zwar sehe ich mich irgendwie in der Nachfolge Christi habe aber mit christlichen Institutionen nichts am Hut.

Mein Vokabular, also meine Sprache und die Begrifflichkeiten die ich benutze sind bei mir natürlich stark durch das Christentum geprägt, da ich als Zugehöriger zu einer christlichen Gemeinschaft aufwuchs.

Meine Bewunderung und Anerkennung von Jesus gilt ihm als Mensch. Ich sehe ihn weder als Gottes Sohn noch als Gott an. Das gilt auch für Budha oder andere ähnliche Figuren aus andereren sogenannten Religionen.

Die Religionen, gleich welcher Art und Ursprungs haben eins gemein, sie basieren entweder auf dem sogenannten Glauben oder sind auf die eine oder andere Art damit beschäftigt.
Deswegen findet sich dort logischerweise nicht nur der grösste Fundus an Begrifflichkeiten was den Glauben betrifft sondern auch unglaublich vieles an Wahrheiten., erarbeitete und erlebte Wahrheiten über den Glauben, von der gesamten Menscheit teilweise über Jahrtausende gesammelt.

Wenn dir irgendetwas meiner Ă„usserungen mittelalterlich vorgekommen ist, hat das auf jeden Fall mit meinem Gottesbild nichts zu tun
Ich glaub an keinen personifizierten Gott. Ich hab bestenfalls ein Konzept vor Augen ala Bigg`sches Boson wenn ich Glaube. In meinem Gedankengut ĂĽber den "Glauben", bedarf es nichtmal eines Gottes in dem Sinn.

Wie Ramo sehe ich die Welt mehr energetisch.

Hier bin ich, mein Ego, meine Energie und da sind unzählbar viele ander energetische Daseinsformen.
Die meisten lebendigen (im Sinne von: selbständig agierende davon sind Menschen) Egos, die aber alle wieder zu einem großen Ganzen gehören.(Ramo nannte es Kollektiv), leben Jedes ihren eigenen Glauben.

So Sachen wie Sünde und dergleichen gibt es also nur in der ureigensten Glaubensvorstellung und Lebensumständen, des besagten Egos über sich und den Rest der Welt.

Für einen Kannibalen wäre es definitv keine Sünde einen enschen zu töten.
Ein Vorstandvorsitzer würde nicht im Traum daran denkens einen Job aufzugeben, um für sein Gehalt 100 Abeitnehmer weiterbeschäftigen zu können, geschweige denn, sein tun als Sünde anzusehen, obwohl er deswegen die Existenz von ganzen Familien gefährdet.

Grob gesagt.
Für mich besteht die Welt aus einer unglaublich machtvollen, zügellosen und letztendlich nicht zu bändigen Energie und da ist eine Energieform, mit so einer Art eigenem Bewusstsein (Ich bin), die dagegen anzusteuern versucht und zumindest in einem gewissen Rahmen versucht eine Art Stabilität, im absoluten Chaos, zu erzeugen.
Dieser Energieform gehört auch die Menscheit an. Eine art Kollektiv die sich wiederum aus Abermilionen Egos zusammensetzt. Eines dieser Egos bin ich.
Ein winziges Rädchen im Getriebe im Kampf gegegn das absolute Chaos.

Es ist derGlaube, unser Glaube, der uns die Kraft und die Möglichkeit gibt die Energien um uns herum in unserem Sinne zu formen oder festuhalten.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 27.12.2017, 08:13

Hallo Weltenspringer,

das mit dem Glauben und kontraproduktiv ist auf meinen Mist gewachsen.
Bezieht sich auf Bani seine Anmerkung das die Illusion des Lebens ein Gefängnis ist und im Traum im man frei.
Wir setzten unserer Realität Grenzen, durch Glauben, wie Karma, Gott, von oben gesteuert etc. Auch mit das geht nicht usw.

Aus meinem Leben z.B. haben mich meine Geschwister und Eltern immer als Phantast hingestellt. Musste mir auch anhören wie so etwas, du bist nicht ganz dicht usw.
Die haben die Grenzen ihrer Realität, und ich hatte eben die Grenzen meiner Realität.
Habe meine Realität durchgezogen, meine Grenzen nicht die ihren.
So lebe ich in den Grenzen meiner Realität, habe meine Träume in diese Realität geholt.
Habe hunderte Dinge erreicht, die in der Familie als Fantasterei abgestempelt wurden.
Warum nur in meinen Träumen frei sein?

Es beruht alles auf Glaube, aber an den Glauben an mich. Das ich für meine Realität zuständig bin. Wenn ich etwas erreichen will, so erreiche ich es. Auch wenn es noch so Utopisch klingt. Meine Träume lasse ich Realität werden, aber wie jeder Mensch habe ich mir auch irgendwo innere Grenzen gesetzt.

Das geht nicht, das gibt es nicht, das ist verrückt und alle diese Ausdrücke sind die Grenzen der eigenen Illusion, der eigenen Realität.
Dann auf Bani zurück zu kommen, in dem er das Leben als Gefängnis ansieht, schafft er sich eines. Es ist seine Illusion. Effektiver wäre es die Grenzen aufzulösen.

Wie früher schon geschrieben, jeder ist der Schöpfer seiner Illusion.

Diesbezüglich sehe ich Glaube als Kontraproduktiv an. Er setzt in den meisten Fällen Grenzen.

Die ganze Geschichte der Energetiker geht über die Grenzen der meisten Menschen, deren Illusion. Deren Realität, deren Gefängnis.

Im Endeffekt schaffen wir uns unser Gefängnis selber.

GruĂź ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 27.12.2017, 15:25

Hallo Ramalon,
der Glaube ist nicht nur etwas, das Grenzen setzt.
Der Glaube geht genau so gut - und eben nur der -
ĂĽber Grenzen hinaus. Wobei doch eher zu fragen sei,
um welche Grenzen es sich handelt. Werden sie einem
gesetzt oder setzt man sie sich selbst? Akzeptiert man
die Grenzen oder will man sie ĂĽberwinden? Engen sie ein
oder geben sie Schutz, schĂĽtzen sie mich vor Gefahren
oder will sich jemand damit schĂĽtzen? Oder reizt mich
eine mir gesetzte Grenze, sie zu ĂĽberwinden und zu
schauen, was dahinter wohl sein möge? Und von wem
stammt die Behauptung, dass es ĂĽberhaupt eine Grenze gibt?

Wenn der Glaube "Berge versetzen kann", kann er auch
Grenzen versetzen oder aufheben...

Es kommt auf das Naturell jedes einzelnen an, wie er mit
den ihm gesetzten Grenzen umgeht. Es bleibt doch immer
die geistige Freiheit. Und je mehr man dir Gedanken geradezu
verbietet, sprudeln sie um so wilder.

Auf Glaubensvorstellungen und sämtliche Religionen bezogen
ist das aus meiner Sicht VerrĂĽckteste, wenn jemand nur aus
Angst vor Strafe etwas glaubt. Aber auch das tun wir alle tag-
täglich...und hegen wir Zuneigung oder sind wir gar verliebt,
glauben wir die tollsten Sachen...fragt sich nur wie lange...

Also, der Glauben selbst - egal an was oder wen - ist jederzeit
veränderlich, beeinflussbar und pure Illusion, und sollte er sich
bewahrheiten und zum Beweis werden, benötigen wir dringend
etwas neues Unbegreifbares, einen neuen Traum, ein neues Ăśber-
zeugtsein von etwas, das wir nicht sehen und be-greifen können;
sonst fehlt uns etwas, dass wir dringend benötigen: Hoffnung.

LG sensmitter

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 27.12.2017, 19:47

@ Ramo - sehe das wie Sense!
Ich verstehe jetzt was du meinst. Es ist aber nicht der Glaube an sich der uns Grenzen setzt sondern lediglich diese relgiösen Institutionen, Kirchen usw. die die Menschen unter ihre Macht zu bringen suchen.
Derartige Institutionen neigen dazu sich von den Ursprungsgedanken zu lösen und eine Art Eigenleben zu entwickeln. Ganz egal wie edel die Ursprungsgedanken waren und welchen Leitbildern man folgte.
Sie trachten danach Menschen in ihrem Sinne zu manipulieren und zu steuern.
Meist aus Eigennutz, politisch oder Wirtschaftlich.
Leider ist wirklich so, dass da eine Art fiktive Person ensteht, die Grenzen setzt, keinerlei Moral besitzt und keine Gnade kennt. So etwas ensteht allerdings nicht nur durch Religionen.
Aktiengesellschaften sind ein gutes Beispiel aus der Gegenwart. Sie werden zu einer sogenannten juristischen Person. Niemand trägt dort Verantwortung,Die Menschen die innerhalb dieses Konstruktes Fehler machen, egal ob sie Aussenstehende oder Mitarbeiter schädigen, können sich problemlos jeder Strafe entziehen und stattdessen auch noch Abfindungen bei ihrem Ausscheiden anfordern.
Was ich damit sagen will, wir sind es nicht allein die sich manchmal bewusst oder unbewusst begrenzen.

So teuflische Institutionen (Konstrukionen)entwicklen so etwas wie Eigenleben wenn wir als Induviduen nicht unserer Pflicht nachkommen , Verantwortung fĂĽr unser Leben ĂĽbernehmen und uns statt dessen fremdsteuern lassen.
Genau das passiert den Menschen die ihr Ego unterdrĂĽcken oder nicht richtig entwickelt haben.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 28.12.2017, 07:55

Hallo Weltenspringer,

es sind viele Faktoren die uns Grenzen setzen.
Der Glaube schlechthin, zumindest die GroĂźen und deren Artverwandten.
Glaube ist ein Machtwerkzeug um die Menschen dirigieren.
Unser Glaube oder der Glaube schlechthin hat mit dem Grundgedanken kaum noch etwas gemein.
Was hat Jesus mit der Bibel zu tun. Er wird genannt, aber mehr auch nicht.

Grenzen setzt uns unsere Erziehung, unser Umfeld usw. Alles was uns versucht zu manipulieren.
Dazu kommen noch die eigenen Ängste, oft basierend auf Aberglaube und Unverständnis.

Es betrifft nicht den Einzelnen, sondern die Masse.
Es gibt gelegentlich Menschen die sich davon befreit haben. Aber es ist die Ausnahme.

Du hältst Deine Fähigkeiten unter dem Deckel, genau wie ich.
Weil wir in der Masse auf Unverständnis stoßen würden.
Und beide wissen wir, zu was Menschen aus Dummheit, Angst und Unverständnis fähig sind.
Es hat schon seine GrĂĽnde, warum wir es unter Verschluss halten.
Die Menschheit ist noch nicht ĂĽber Hexenverbrennung usw. hinaus.

Möchte nicht Wissen, wenn irgendwo jemand auf dem Dorf offen mit seinen Fähigkeiten umgehen würde. Angst, Aberglaube und schon stehen die Menschen mit Mistgabeln und Fackel vor dem Haus.

Oder gehe mal in eine Esoterikrunde. Nur als Empath, und offenbare allen, die GefĂĽhle und die BeweggrĂĽnde eines jedes einzelnen.
Die sind dann kurz davor, dich zu teeren und zu federn.
Es schlägt dir eine Welle des Hasses entgegen.
Dann sieht man auch, in wie weit die Menschen zu sich stehen und Licht und Liebe sind.

GruĂź ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 28.12.2017, 11:26

Hallo Sense,

Nicht nur der Glaube setzt Grenzen, sondern man sich selbst auch.
Alles rausschmeißen, Glaube, Ängste, Zwänge, Hemmungen und sonstiges Grenzen.
Braucht kein Mensch. Innerlich freimachen.
Wie Weltenspringer schon geschrieben hat, Energetiker sind zu viel mehr Fähig wie man sich vorstellen kann.
Die meisten Menschen haben sich da so ein eng geschnĂĽrtes Korsett geschaffen.
Aus Angst, Habgier, Neid, Missgunst, Illusionen, und Aberglauben.
Kein Wunder, dass sie sich nicht frei fühlen, sondern nur in ihren Träumen.

GruĂź ramalon

ramalon
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Beitrag von ramalon » 28.12.2017, 12:00

Hallo Weltenspringer,

mit dem Vorsorgen fĂĽr Alter.
Glaube mir, ich war nie ein Kind von Traurigkeit.
Das was ich mir im Leben alles hinter die Binde gekippt habe, geht auf keine Kuhhaut.
Im Leben war mir nichts zu dreckig, nichts zu tief, nichts zu hoch.
Habe mich mit allen Schichten der Gesellschaft abgegeben.
Nur wie schon geschrieben, bin ich fähig vieles miteinander zu verknüpfen.

Das Leben hatten mich schon immer beschäftigt.
Die Menschen, die Psyche, was in ihnen vorgeht, deren Empfindungen usw.
Wie schon geschrieben, alle inneren AbgrĂĽnde.
Wie du dir dann vorstellen kannst, war ich dann auch in allen gesellschaftlichen Schichten zuhause.
Hatte es sogar mal fertiggebracht, einige Monate kostenlos in einer psychosomatischen Klinik zu arbeiten, ein Puff gefĂĽhrt und solche Dinge.
Es war ein Leben der Extreme. An dem einen Abend habe die mich mit den Damen aus dem horizontalem Gewerbe unterhalten, am nächsten Abend war ich dann mit den Direktoren der Werke am Büfett, auf einen Empfang für geladene Gäste.
Es waren interessante Jahre oder Jahrzehnt.
Es hat mir viel Einblick in die Psyche der Menschen verschafft.

Habe mich im Leben mit vielen Menschen abgegeben, ob Vergewaltiger, Mörder, Drogenabhängige, Nutten, und diese angeblich bessere Gesellschaft.

Kannst dir schon vorstellen, dass so etwas ein gefundenes Fressen fĂĽr einen Empathen ist.

Mein Leben das ich fĂĽhre, ist eigentlich eine Zusammenfassung von dem was ich gefĂĽhlt und erlebt habe.
Was will ich davon haben und was nicht.

GruĂź ramalon

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 29.12.2017, 13:55

Hallo Ramalon,
Horus, von dem wir lange nichts mehr gehört haben,
wĂĽrde jetzt schreiben:
"Osho sagte mal: "Lebe wild und gefährlich!"



â–ş Link zum Video

ramalon
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Beitrag von ramalon » 30.12.2017, 11:01

Hallo Sense,

stimmt, das alte Raubein hat sich lange nicht gemeldet.
Hauptsache es geht ihm gesundheitlich soweit gut.

Wenn er sich nur in seine Schmollecke zurĂĽckgezogen hat, ist es nicht so tragisch.

GruĂź ramalon

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Bani
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Beitrag von Bani » 30.12.2017, 18:25

Weltenspringer hat geschrieben: ↑
27.12.2017, 00:02
Ein winziges Rädchen im Getriebe im Kampf gegegn das absolute Chaos. [...] Es ist derGlaube, unser Glaube, der uns die Kraft und die Möglichkeit gibt die Energien um uns herum in unserem Sinne zu formen oder festuhalten.
@ Weltenspringer
du als Nachfolger Christi, das ist doch wenigstens einmal ein Statement.

Die meisten ehrlichen Esoteriker wollen schlicht nicht einfach mehr nur Glauben - wie es in ihrer bisherigen Massen-Religion angesagt war - und versuchen sich umzuorientieren. Das allein verdient meiner Ansicht nach schon etwas Anerkennung. Mag daran liegen, dass ich mich auch durch diesen Dschungel gekämpft habe.

Kommen wir lieber auf Jesus zurĂĽck.
Freilich ist Jesus der Sohn Gottes. Oh mein Gott, Weltenspringer. ;)
Aber eben nicht mehr als andere Individuen auch.

Einer meiner Meister bemerke beinahe beiläufig:
"Nur die Grenzen unseres Bewusstseins können uns von Gott trennen."

Eigtlich könnte ich hier schließen... was gibt es sonst noch zu sagen?

________
Du und Ramo sehen die Welt also energetisch.
Ständig lese ich hier für wie sinnlos ihr den Glauben haltet. Gleich im Anschluss wird mir ein Glaube präsentiert. Glaube ist Glaube. Praktisch alles was der Mensch über das Leben annimmt ist falsch.

Energieform mit eigenem Bewusstsein…
Soweit ich weiĂź gibt es duzenden Namen fĂĽr "Gott". Oder vielmehr fĂĽr die Kraft Gottes welche durch alle Universum flieĂźt. Die Christen (besser Jesus) nannte diese Karft heiliger Geist, wenn ich mich nicht irre.

Ein Chaos vermag ich nicht zu erkennen. Vielmehr eine absolute Ordnung. Das dürfte nicht überraschen. Denn schließlich gilt der Grundsatz: Spirit (die Kraft Gottes) irrt sich niemals bei dem was sie tut. Was der Mensch als Chaos bezeichnet sind nur Ereignisse die er kausal nicht zuordnen kann. Das ändert sich, wenn er sich anschickt sein Bewusstsein zu erweitern. Meinungen werden in der Folge immer bedeutungsloser.

Insofern ist man gut beraten, wenn man nicht zu sehr gegen Windmühlen ankämpft. Das wollte uns eigentlich schon Miguel de Cervantes sagen als er seinen Roman "Don Quijote" verfasste.

Weltenspringer: "Es ist der Glaube, unser Glaube, der uns die Kraft und die Möglichkeit gibt die Energien um uns herum in unserem Sinne zu formen oder festzuhalten."

Das mag schon zutreffen. Die meisten Menschen versuchen im Anschluss an dies Erkenntnis ihr Ego zu befriedigen. Möchtest du das Chaos mildern? Scheinbar. Auf jeden Fall ein hehrer Ansatz.

Guten Rutsch
Bani


P.S.:
Verbrieft ist, dass du als Einziger in der Lage warst, Ordnung in das Chaos von Ramos Meinungsstrom zu bringen. Das lässt unbedingt hoffen. ;)
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
Rumi

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 31.12.2017, 13:57

Hallo Bani,
huch, jetzt ist Jesus Weltenspringers Sohn...
Mein Gott, Bani...ich wäre dann deine Tochter, hups.
"Oh, mein Gott!" ruft man neuerdings, aus den ameri-
kanischen TV-Serien zurĂĽckĂĽbersetztes "o my god!",
was bei allen möglichen Begebenheiten gekreischt wird.
So ist ER wenigstens wieder in aller Munde...oder SIE oder ES,
was je nach Vorstellung schon wieder ein Grund wäre, dass die,
die ĂĽberhaupt an ein ĂĽberirdisches Wesen glauben, sich jetzt
klöppen müssen, weil sie sich über das Geschlecht uneins sind.
Frauen springen Frauen ins Gesicht - selbst erlebt -, weil sie
"Gott" sagen anstatt "Göttin". O my god!

Es braucht erst irgend ein persönliches Entsetzen, dass man sich
SEINER ĂĽberhaupt wieder erinnert...und schon sind wir damit
beim Bewusstsein. Bewusst sein, also leben und das Leben lieben,
kann man erst, wenn man das GefĂĽhl hat, geliebt zu werden.
Ein StĂĽck weit - wie man so gerne sagt - kann dieses BedĂĽrfnis
durch andere Menschen erfüllt werden, aber es löst nicht die Frage
nach dem Sinn des Lebens.
Wissenschaftler können allerkleinste Teilchen nachweisen und in
die tiefsten Tiefen des Weltalls schauen, WARUM aber all dies
existiert, scheint niemanden zu interessieren. (Und so habe ich
mich teuflisch gefreut, als die letzte wissenschaftliche Feststellung
lautete, dass es sich bei den allerkleinsten Teilchen, die man heute
nachweisen kann, schon nicht mehr um Materie handelt - irre was?-
und "dass sie tatsächlich aus dem Nichts erscheinen". Yeah! Es lebe
die Esoterik, vielmehr die "ehrlichen Esoteriker", wie Bani schrieb;
worĂĽber ich mich sehr gefreut habe. Und ich freue mich, wie gesagt,
ĂĽber das Entsetzen der Wissenschaftler, dass sie jetzt keine Materie
mehr haben...logischerweise mĂĽssten sie jetzt zugeben, dass es sich
um GEIST handelt, oder? (...feministische Theorien wären auch wider-
legt...aber bitte jetzt kein Jubel bei den "Patriarchen"...)

Es ist doch auch gar nicht die Frage, ob das Ei zuerst da war oder das
Huhn. Wir erwarten - dem Leben auf der Erde entsprechend - immer
einen Schöpfer und sein Produkt...und dann stehst du da inmitten der
"herr-lichen" Natur in irgend einer überwältigend schönen Landschaft,
siehst all die "Herr-lichkeit", wie die Menschen vor uns ES nannten,
die an den männlichen Macher glaubten...du stehst da jedenfalls ir-
gendwo in der Mitte überwältigender Schönheit eines Paradieses auf
Erden...dem Produkt, das kein Mensch geschaffen hat, das schlichtweg
übermenschlich ist und das in seiner Vollendung nur "die Götter" er-
schafft haben können. Staunen und beeindruckt sein ist auch eine Art
von Ent-setzen, denn es nimmt dich förmlich heraus aus der realen
Welt und ver-setzt dich szg. in eine andere, die dich erfĂĽllt oder
in der du dich förmlich auflöst und den Eindruck von Verbindung mit
allem hast.

Lieber Bani, natürlich ist das von mir Gesagte nicht als persönliche
Ansprache nur fĂĽr dich gemeint...ich habe nur so los gebraint...
Aber gerne hätte ich auch mit dir eine etwas entschleunigte Konver-
sation, konstruktiver als vorher...denn ansich...Achtung GroĂźe Worte:
sind wir ja Geschwister.
Anm:
Das gefällt mir, dass du mal "ehrliche Esoteriker" schreibst.

Ich hĂĽpf`jetzt mal raus hier. Vielleicht schreibt ja noch wer dieses Jahr.
LG sensmitter

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 01.01.2018, 12:24

Frohes Neues Jahr Euch allen!
Ein paar Klänge hier für Gesundheit, Glück und Erfolg.
LG sensmitter



â–ş Link zum Video

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