Spirituelles Bewusstsein in Theorie und Praxis

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Biba
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Beitrag von Biba » 05.01.2018, 23:03

ramalon hat geschrieben: ↑
05.01.2018, 19:24
Alles basiert auf die Goldene Regel so wie Sullivan schreibt.
„Tue keinem Menschen das an, was mir dir nicht antun soll.
Und tue jedem das, was man dir tun soll, wärst du an seiner Stelle.“
Moin,

Ja super SprĂĽche, die nur leider den Mensch nicht als Individuum ansehen.
Nur mal ein zwei Beispiele dazu.
Nachdem die neue Welt entdeckt wurde, wurden auch viele Schotten dorthin deportiert.
Sie bekamen auf den englischen Schiffen die für Engländer typische Nahrung zugeteilt.
Nur leider fĂĽhrte, diese fĂĽr Sie untypische Nahrung, zu schweren Verstopfungen die teilweise auch zum Tode gefĂĽhrt haben.
Ihnen wurde aus Sicht der Engländer, nichts angetan was der Engländer sich selber nicht antun würde.
Auch wurde ihnen das angetan, was der Engländer sich wünschte, dass ihm angetan würde.

Wie sieht es denn mit Masochisten und Sadisten aus?
WĂĽrdet ihr auch dabei eure goldene Regel anwenden?

Jede Lebensform, sollte und muss individuell betrachtet werden, dies ist wohl einer der Grundsteine des spirituellen Bewusstseins um dass es hier doch gehen soll.

Biba
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 05.01.2018, 23:34

Sorry konnte nicht mitmischen, da ich ĂĽber Sylvester mal wieder im Krankenhaus gelandet bin.
Bin erst heute wieder raus.
Also erstmal- Frohes Neues!

Ramos Beitrag vom 2.1.18 kann ich nur dreimal unterstreichen.
Insbesondere:
"Das wir der Schöpfer unsere eigene Illusion sind, sieht man doch ganz klar.
Alles was unsere „Zivilisation“ ausmacht, sind wird deren Schöpfer.
Handy, TV, Häuser, Flugzeuge, Autos etc."


Jap - wir sind in beschränktem Maße auch Schöpfer. Jeder auf seine ureigenste Art und Weise.
Da ist jedoch eine Ăśbergeordnete Einheit, man nenne sie wie man will.
Gott, Götter,Biggs`Boson, Tachyonen oder Quantentheorie.

Wie bewusst diese agiert oder nicht, entzieht sich unserer derzeitigen Auffassungsgabe aber wir sind dieser Kraft bzw. Energie irgendwie zugeordnet.

Einer Energie die bestrebt ist Ornung im Chaos zu erhalten.
Die christliche Religion beschreibt es am verständlichsten.
Wir sind in der Nachfolge dieser Kraft. Wir sind von ihr geschaffen, nach ihrem Vorbild.
Noch sind wir jedoch nicht geeint und zwitschern sozusagen als Egos durch die Gegend. Gefangen in unseren primitiven BedĂĽrfnissen.
Wir sind noch ganz am Anfang in unserer Entwicklung und beissen uns deshalb noch an unseren Egos fest.
Das ist jedoch kein Fehler sondern unumgänglich für unsere Entwicklung.
Trotz unserer Fehler und Schwächen bauen und formen wir jedoch bereits mit an unserer Welt.
Mit unseren Gedanken und unseren Träumen.
Jeder Schritt nach vorn, eines jeden Egos, sei es auf geistiger, körperlicher oder seelischer Ebene und sei er scheinar noch so unbedeutend, bringt uns als Menscheit dem Vorbild Gottes näher.

Am niedlichsten hat es Michael Ende ind seinem Kinderroman "Die unendliche Geschichte" vermittelt.

Durch unsere Interaktion, sei es durch Kommunikation, sei es durch unsere Träume unsere Gedanken oder letztendlich unser Tun formen wir mit am Universum. Das alles verursachen und gestalten wir mit.
Dabei ist es ziemlich egal ob als Illusion oder Realität. Denn unser Maßstab ist lediglich unser kleines Ego.
Das ist der Grund wieso jeder von uns die Dinge anders wahrnimmt. Noch hängen wir alle fest in unseren mickriggen beschränkten Egos. Der Eine mehr der Andere weniger.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 06.01.2018, 00:12

Findiger Biba,

die altehrwĂĽrdige Goldene Regel (Golden Rule) ist in den groĂźen Religionen durchweg in irgendeiner Formulierung als Grundlage praktischer Ethik zu finden, wie du im sehr umfangreichen Eintrag bei Wiki nachlesen kannst. Man darf sie also getrost weiterhin als vorbildliche Verhaltensregel propagieren.

Deine zwei zutreffenden Gegenbeispiele bestätigen nur eine weitere Regel: "Keine Regel ohne Ausnahme." Solche Ausnahmen kann man bei dieser Golden Rule allerdings ohne Ende konstruieren. Sie sind deshalb in Wirklichkeit keine Ausnahmen, sondern sinnwidrige Verfälschungen. Als interessante Anmerkungen zum Nachdenken haben sie aber ihre Berechtigung,

lobt Sullivan

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Biba
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Beitrag von Biba » 06.01.2018, 01:11

Hallöchen Sullivan,

Wohin uns die Grundlagen praktischer Ethik der Religionen gefĂĽhrt haben und leider immer noch fĂĽhren, da drĂĽber brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren!
Zumindest bitte nicht im Zusammenhang mit der spirituellen Bewusstwerdung oder des spirituellen Bewusstseins der heutigen Zeit.

Was Du hier verlauten lässt, ist für mich nichts anderes als Phrasendrescherisches Gewäsch was seit Jahrtausenden Bestand hat und alle können sehen wohin das geführt hat und leider immer noch führt.

Pauschalisierungen wie etwa goldene Regeln, haben in vielen Bereichen leider keinen Bestand mehr und in vielen Bereichen zum GlĂĽck keinen Bestand mehr.

Aber suhlt euch ruhig weiter in alten längst überholten Ansichten und wiederholt sie gebetsmühlenartig.

Was ihr hier zum Besten gebt, spiegelt für mich nur eure festgefahrenheit und das Festhalten an alten Glaubenssätzen die euch suggeriert und ein geprägt wurden.

Wir leben mittlerweile in einer anderen Zeit, in der wohl eher die Chaostheorie eine Anwendung finden sollte.

Da du ja so belesen scheinst, sollte dir Michael Chrichton auch nicht unbekannt sein.
In einem seiner Werke, Dinopark, wird sehr eindeutig dargestellt, wie es sich mit festen Regeln verhält und wohin sie führen können, wenn man meint dass sie zutreffend wären.
Das Leben folgt nie festen Regeln auch wenn der Mensch meint dem Leben diese aufzwingen zu können.

Wobei die von Ramadan angefĂĽhrten Regeln vom Grundsatz her meiner Sichtweise entsprechend. Sie sollten jedoch erweitert werden und auf das Individuum bezogen werden und nicht pauschal Verlautbarung finden und schon gar nicht pauschal angewendet werden.

Biba
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 06.01.2018, 08:18

Sehe das wie Biba!

Gesetze und Regeln haben zwar eine gewisse Schutzeigenschaft fĂĽr Unbedarfte und Ahnungslose grenzen aber eigentlich nur ein.
Man hĂĽte sich vor Verallgemeinerungen.

Genau das ist es aber was Regeln, Gesetze und Grenzen verursachen.
Schubladendenken mag ja hilfreich sein, bringt aber niemanden weiter.

Ich hab hier schon vor Jahren mal ein paar Beispiele gebracht, dass das nicht nur im spirituellen Bereich sondern fĂĽr alle Lebensbereiche gilt.

Siehe Sport: Einst galt, dass kein Mensch in der Lage wäre die 100m schneller als 10,0 zu laufen.
Dann schaffte das der deutsche Armin Hary und im gleichen Jahr noch stellten dutzende von Sportlern diesen Weltrekord ein.
Mit dem Bewusstwerden das es ging war fĂĽr sie die Grenze gefallen.
Beim Hochsprung war es ähnlich.
Beim Schwimmen gab es mal einen deutschen Sportler, der zu seiner Zeit, sämtliche Wettbewerber, gleich um Beckenlängen, hinter sich ließ. Damals hieß es, dass es niemals wieder einen solchen Ausnahmeathleten geben würde. Heute schwimmen 12 jährige Mädchen so schnell wie er.
Der Mann hieĂź Johnnny WeissmĂĽller. Er wurde weltberĂĽhmt, als der erste Film-Tarzan.

Das ist aber nicht was Ramo oder Suli meinten mitdem Spruch: was man dir nicht tu .....

Ich persönlich finde auch, dass man eine gewisse Ethik und Moral beim sprengen von Grenzen einbehalten sollte.
Wir sind zwar alle Egos aber wir existieren nicht allein. Es gibt immer so etwas wie Interaktion zwichen den Egos. Es macht wenig Sinn andere Egos zu verletzen nur um sich selber als erster ĂĽber die 100 Meter zu etablieren und sich als "besonders" aufzubauschen.
Man sehe sich den Lebensweg von Armin Hary an. Der war sofort weg vom Fenster. Beneidet und gehasst verschwand er, nach seinem Sieg, augenblicklich in der Versenkung.

ramalon
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Beitrag von ramalon » 06.01.2018, 08:28

Hallo Biba,

zu der Chaostheorie. Wechselwirkungen schlieĂźen diese mit ein.
Haue ich dir eine rein, haust du mir eine rein. Das ist eine Wechselwirkung.
Zumindest muss ich damit rechnen. Dazu braucht es keine Chaostheorie.

GruĂź ramalon

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 06.01.2018, 09:34

Hi Biba,

die Goldene Regel wird auch in tausend Jahren nichts von ihrem liebenswürdigen Glanz verloren haben. Ihr wahrer Sinn lässt sich allerdings nur, wie der Lateiner sagt, "cum grano salis", mit einem Körnchen Verstand richtig erfassen. Welthupferl differenziert schon recht gut, und bei dir wird der Groschen irgendwann auch noch fallen,

hofft Sullivan

ramalon
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Beitrag von ramalon » 06.01.2018, 10:57

Hallo Weltenspringer,

ich sehe es anderes.
Die goldene Regel ist so etwas wie Moral.

Setzt sich jemand darüber hinweg, muss er damit rechnen, dass ich mich auch nicht an die Regeln halte. Insbesondere wenn es meinen Persönlichkeitsbereich betrifft.

Diese goldene Regel ist doch eigentlich, dass was jeder in sich hat.
Das was man dir nicht antun soll usw.
Das viele es nicht befolgen ist die andere Sache.
Ausgerechnet sind es auch diese Menschen, die zuerst schreien, wenn sie Opfer ihres eigenen Handelns werden.

Kann ich nur sagen, mach es nicht mit anderen, so machen sie es nicht mit dir.
Ich mache es in meinem persönlichen Bereich so, das ich keinen angreife, betrüge oder solche Dinge.
Betritt aber jemand meinen persönlichen Bereich, warne ich vor.
Wenn das nichts nutzt, werde ich zum Elch und wiese ihn in seine Schranken.

Mal wieder eine Geschichte aus meinem Leben.
War mal in einem Abhängigkeitsverhältnis bei einer Behörde.
Vorschriften usw. Nur habe dann festgestellt, dass auch dort gelogen und betrogen wird.
War dann irgendwann einmal Leittragender.
Kann dann nur sagen, lasst Euch nie mit einem Emapthen und Suggestor ein.
Habe mich immer im Bereich der Vorschriften bewegt.
Es war ein tiefer Eingriff in meinen Persönlichkeitsbereich aus den ich mich auf normaler Weise, nicht hätte befreien können. Hatte alle legalen Möglichkeiten ausgeschöpft. Hatte nichts gebracht, dann fing ich an die Menschen zu manipulieren. Wusste was sie dachten, wusste wie sie handeln, und habe Gefühle manipuliert. Für oder gegen mich, wie ich es gerade brauchte.
Es ist zwar nicht die feine Art. Aber ich habe meine Grenzen damit wieder sauber bekommen.

Ich mache grundsätzlich nie mit jemand, was er nicht mit mir machen sollte.
Nur es gibt einfach Bereiche, dann kann man sich nicht anderes wehren.
Nur das fällt dann wieder unter Wechselwirkung.

Ist genauso, wenn mich jemand betrügen oder bestehen will. Er überschreitet meinen Persönlichkeitsbereich.
Ich merke es, und logge mich bei ihm ein und verfolge seine Gedanken.
Dann beginnt ein Katz und Maus Spiel. Das Unfaire ist, ich bin immer im Voraus.
Er erwartet Wiederstand, kommt aber keiner, dann da wo kein Wiederstand erwartet wird kommt welcher. Dazu noch etwas Suggestion, Euphorie und der Mensch ist total verwirrt.
Er fühlt sich super, ist irritiert und lässt von seinem Ziel ab. Kann sein Vorhaben nicht umsetzten, noch meine Handlungsweise einordnen.

Ich schade keinem, aber bewahre mich vor Schaden.

Die goldene Regel besagt nicht, dass man sich zum Opferlamm machen soll.

GruĂź ramalon

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Biba
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Beitrag von Biba » 06.01.2018, 12:06

Moin,

Worum geht es denn eurer Meinung nach bei einem spirituellen Bewusstsein?

Etwa um Verstand, von dem Sullivan behauptet dass ich wenigstens ein Körnchen davon benötige um hier mitreden zu können?

Um Persönlichkeitsbereiche? Seid ihr wirklich der Meinung im spirituellen Bewusstsein oder gar im Sein gebe es noch Persönlichkeit?

Soll es dort wirklich um Betrug, Hinterlist, Erhöhung von einem selbst und Erniedrigung von anderen gehen?
Und auch um das heimzahlen mit gleicher oder gar schlimmere MĂĽnze?

Sorry was ihr hier an fĂĽhrt und zu diskutieren meint ist fĂĽr mich lediglich das Ausleben eures Egos und nichts weiter.

Ich wĂĽnsche euch noch viel SpaĂź und tolle Erfolge dabei.......

Biba
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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 06.01.2018, 13:10

Ja, tschĂĽss Biba,
hast mal wieder was abgelassen ...und "flutsch!"
weg war er. Dabei hätte ich doch zu gerne ge-
wusst, was denn seiner Meinung nach spirituelles
Bewusstsein sei.
Wir, die Doofen, können uns ja weiter unterhalten,
ja, unterhalten = gegenseitig belustigen; warum nicht?
Alle, die hier pöbeln und sich verdrücken, haben jedenfalls
die Lacher auf ihrer Seite - nur im umgekehrten Sinne...

So, erst einmal groĂźe Freude, dass das Krankenhaus den
Weltenspringer wieder ausgespuckt hat. Vivat!!! (Du hast
wohl nicht geschmeckt?) Schön, dass du wieder da bist!

@Biba
Komm bloĂź wieder, du! Will mehr wissen von dir.
Ist mir manchmal sehr schräg, was du schreibst, aber ich
versuche, es zu verstehen.
Ja, meine Sicht ist positiver - so im Groben gesagt.
Ich "verteufele" aber nicht die "Grund-Ideen" der Religionen;
nämlich, dass ein soziales Zusammenleben möglich ist...
dass eine zu erwartende Strafe nicht davon abhält, trotzdem
das Verbotene zu tun, wissen wir alle...

Wir sind nicht perfekt. Wir begehen Fehler in allen Bereichen.
Aber wir (und das sind nicht alle auf der Welt) ahnden Vergehen
nicht mehr nach dem alten "Auge um Auge, Zahn um Zahn";
fast...nicht mehr, schlieĂźlich gibt es noch immer die Todesstrafe...

Aber wenn man entdeckt hat, dass man einen Fehler begangen hat,
sollte man versuchen, ihn möglichst schnell zu beheben...oder ihn
möglichst nicht noch einmal zu begehen.
Ich sagte schon mal: 99% der Menschen halten 99% der Menschen
fĂĽr verrĂĽckt, ha, ha. Solche SprĂĽche belustigen, obwohl wir selbst
doch auch so denken; nicht immer, aber oft genug.
Wir brauchen das fĂĽr unser seelisches Wohlbefinden. Rechthaben
ist wichtig. Etwas richtig machen, ein guter Mensch sein - was
auch immer das sei -, wir brauchen das, um uns gut zu fĂĽhlen.
Überhaupt wollen wir uns ständig gut fühlen...und das ist eben der
Denkfehler, schon wieder ein Fehler...
Es reihen sich Fehler an Fehler in unserem Leben.
Aber bisher ist es doch noch immer gut ausgegangen, na ja...
wir haben`s ĂĽberlebt...immerhin.

Ich halte Euch jetzt alle zum Anfang des Jahres mal an, darĂĽber
mal kurz nachzudenken, was Ihr bisher alles richtig gemacht habt.
Jaha, die Friede-Freude-Eierkuchen-Tante schickt mal `ne Goldene
Regel - ganz salomonisch - verpackt in "Turn, turn, turn".
LG sensmitter



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Biba
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Beitrag von Biba » 06.01.2018, 14:36

Hallo Sensmitter,

Wer sagt denn, dass ich weg bin? AuĂźer wieder mal, dein menschliches Bewusstsein auch ego genannt.
Ich wĂĽnschte doch lediglich viel SpaĂź und Erfolg dabei das selbige auszuleben.
Das Ego ist doch nichts schlimmes, es gehört nun mal zu den Menschen. Es ist der Teil, der in uns wohnt und der fast von Geburt an gefördert wurde. Es ist der Teil, der das Denken und das Handeln der meisten Menschen bestimmt.

Am Anfang des spirituellen Weges, mag es jemanden erscheinen als sei es ein krasser Gegensatz zum spirituellen Bewusstsein.
Auf dem weiteren Weg, sollte jedoch erkannt werden, dass es ein Teil von jedem Menschen ist und gelebt werden möchte.

Nur mal so zwischendurch, kommt mir gerade in den Sinn, ich finde es schade, dass du meine Beiträge als pöpeln ansiehst und wertest.

Du liegst leider auch falsch, wenn du meinst ich wĂĽrde die Religionen verteufeln. Nicht die Religionen an sich, und schon gar nicht die Grundlagen der Religionen, jedoch massiv die irdische Umsetzung!

Dass du Recht haben als etwas bezeichnet, das dem seelischen Wohlbefinden dient finde ich schade denn aus meiner Sicht ist es lediglich dazu da das Ego zu befriedigen und hat bei weitem nichts mit seelischem Wohlbefinden zu tun.
Ich frage mich gerade, was ich mit Aussagen wie recht haben, Fehler, Verbote, Todesstrafe und so weiter anfangen soll im Bezug auf spirituelles Bewusstsein?
Auch das sind doch nur die Sorgen und Belange des Egos, oder meinst du die Seele hätte Angst vor einer Todesstrafe die auf Erden ausgesprochen wird?

Wozu sind denn Fehler, die es aus meiner Sicht rein im menschlichen ego gibt, da? Welchem Zweck dienen sie wenn nicht dem des Lernens? Und somit sind es schon keine Fehler mehr sondern Lernaufgaben.

Ich versuche mal meine Sicht, auf die spirituelle Bewusstwerdung, ganz grob darzulegen,
Aufwachsen in einer Ego geprägten, materiellen Welt, sich selbst seiner Spiritualität immer bewusster werden, wahrscheinlich total abheben, und eventuell komplett wie es so schön heißt, die Erdung verlieren.
Sich dabei, seines wirklichen Selbst, gerne auch Seele genannt, bewusst werden.
Schaffst du es dann zurĂĽckzukehren, und nicht in der Klapse zu sein, hast du es wahrscheinlich geschafft dein wirkliches Sein und dein Ego zu verbinden.
Anders ausgedrückt, du hast es geschafft dein jetziges Unterbewusstsein zu deinem Bewusstsein zu machen und dein jetziges Bewusstsein, als das zu sehen was es ist, ein Teil des Menschen, der der Beachtung bedarf und ab und an gefüttert werden muss ähnlich wie ein Tamagotchi aber nicht die Leitung übernehmen sollte.
Wohin das fĂĽhrt, wenn das Ego bzw das menschliche Bewusstsein, die Leitung ĂĽbernimmt ist doch wohl fĂĽr jeden klar zu erkennen.
Unter solch einer Leitung, wird es nie ein wirkliches soziales Zusammenleben geben auch wenn manches auf Erden so genannt wird.

Biba
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ramalon
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Beitrag von ramalon » 06.01.2018, 18:01

Hallo Biba,

du hast Recht, viele Themen sind sehr abschweifend vom dem Thema.
Viele Dinge betrifft nun einmal das Ego.
Wie schon geschrieben, es gehört nun einmal zur Illusion des Ichs.
Ohne diese Illusion bräuchten und gäbe es keine Goldene Regel.
Alles, aber auch alles betrifft nun einmal das Ego.
Wer braucht einen Glauben, wer braucht den ganzen Kram.
Es dient letztendlich dem Ego, die Aufrechterhaltung der Illusion des Ichs.

GruĂź ramalon

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