Schwule Hexe

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einhorneule
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Beitrag von einhorneule » 15.05.2017, 13:13

Hallo
ich fänds nicht schlecht, wenn wir wieder ein bisschen runterkämen und etwas sachlicher werden könnten. Das ist schliesslich ein wichtiges Thema für mich. Aussagen wie
Bani hat geschrieben: ↑
14.05.2017, 12:49
Wer sich bei den Esoterikern oder sonst wo einfindet und zum Auftakt gleich das "Homoschild" umhängt, sucht in der Regel nur mal wieder einen gleichgesinnten "Popopiraten". Das habe ich schon in div. "Vereinen" erlebt.
Alles andere sind die ĂĽblichen Schutzbehauptungen. ;)
finde ich recht respektlos und das kommt zu dir zurück, Bani: ich nenn dich ja auch nicht "Muschikönig" oder ähnlich. Mir scheint es so, als ob deine Erfahrungen vielleicht nicht sehr fundiert sind. Wie dem auch sei, das kann und will ich nicht beurteilen, nichts für ungut. Aber dein Ross ist vielleicht etwas hoch. Aber das lässt sich ja ändern...
Bani hat geschrieben: ↑
14.05.2017, 12:49
Denn es gibt schlicht keine männliche oder weibliche Spiritualität.

Da bin ich mir eben nicht so sicher. Die Geschlechter sind starke Energien, die eben unterschiedlich sind. Und genau da kann ein Weg jenseits "offizieller" Religionen schon hilfreich sein. Nein, an Sexualmagie bin ich nicht besonders interessiert. Da hab ich keinen Extrabedarf.
peter-o hat geschrieben: ↑
14.05.2017, 13:29
In der Tat ist es so, dass Männer, die sagen:
„wenn ich irgendwelche weiblichen Anteile haben sollte, verzichte ich dankend“ und
wenn sie "Spiritualität" für etwas Albernes halten,
haben in spirituellen Kreisen nichts zu suchen, weil sie damit nix anfangen können. :?
[...]
Fakt ist aber auch, dass spirituelle Gruppen überwiegend von Frauen besucht werden, weil Frauen einen besseren Zugang zu ihrer rechten, Hirnhemisphäre haben, die für Emotionalität, Kreativität, Spiritualität und eben für unser „Überbewusstsein“ zuständig ist.
Danke Dir fĂĽr Deine Antwort, Peter-O!
Ich denke, da hast Du sicher recht. Das würde ich nicht in zweifel ziehen. Ich mag nur nicht besonders, wenn jemand, der andere Erafhrungen gemacht hat, als ich, weil er zum Beipsiel sexuell mit Männern nichts anfangen kann, mir etwas über meine weibliche Seite in mir erzählt. Ich bin halt nicht besonders an, um mal etwas für mich extremes zu nennen, dianischem Wicca interessiert. Mir scheint das Männliche manchmal "spirituell" unterbewertet. Und an diesen unterbewerten Teilen bin ich halt interessiert, weil ich dem Männlichen nun mal nahe bin und auch öfters nahe komme... ;)
peter-o hat geschrieben: ↑
14.05.2017, 13:29
Im Laufe meiner vergangenen 30 Jahre habe ich feststellen können, dass Männer, die ausgeglichener (oder vielleicht schwul) sind, überdurchschnittlich mehr „spirituelle Erfahrungen“ machen konnten, als „Supermänner“, deren Gehirn nur im Kampfmodus rattert, :smile10:
oder sich in Gegenwart von Frauen in einem anderen Kopf bemerkbar macht, der nicht für „Spiritualität“ zuständig ist. :smile03:
Das glaube ich sofort! Es könnte aber zum Beispiel, dass ich deshalb wohl eine "spirituelle Ader" habe, nicht weil bei mir das Weibliche als Schwuler so prima in Hirn verdrahtet ist, sondern weil Differenzerfahrungen, die man als Abweichler nun mal macht, generell empfänglicher für "Anderes" machen, was das analytische, ach so männliche Tagesbewusstsein sonst ausblendet, oder?

Beste GrĂĽĂźe
einhorneule

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einhorneule
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Beitrag von einhorneule » 15.05.2017, 13:21

Bani hat geschrieben: ↑
14.05.2017, 12:49
Nur frage ich mich ernsthaft: Braucht man diese Information?
Vielleicht stellt du dich überhaupt erst mal selbst vor Bani. Das wär doch nicht schlecht, oder?
Beste GrĂĽĂźe
einhorneule

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peter-o
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Beitrag von peter-o » 15.05.2017, 14:13

Hallo Daniel, Du schreibst:
einhorneule hat geschrieben: ↑
15.05.2017, 13:13
Mir scheint das Männliche manchmal "spirituell" unterbewertet. Und an diesen unterbewerten Teilen bin ich halt interessiert, ...
Da hast Du sicher Recht.
Ich will mal ein Beispiel beschreiben, warum mir zu wenig Männer in spirituell arbeitenden Gruppen sind.
Bei einigen Übungen ist es wichtig, dass gleichviel Männer wie Frauen in einer Gruppe anwesend sein sollten, denn
während einer bestimmten Meditationstechnik werden unsere „spirituellen Sinne“ geöffnet und jeder Mensch wird eben „feinfühliger“.
(Bei „richtigen Kerlen“ schon ein Problem! :???: )
Unmittelbar nach der Meditation gilt es dann, wahrzunehmen,
ob z.B. vor einem „Medium“ ein Mann oder eine Frau als „Sitter“ gegenübersitzt.
Mit verbundenen Augen :-D hat das Medium dann als Ausgangsübung zu „erfühlen“,
ob der „Sitter“ (den es nicht kennt) männlich oder weiblich ist,
um später auch bei einer nicht körperlich vorhandenen Person
z.B. das Geschlecht eines anwesenden Vorstorbenen wahrzunehmen
und dann eventuell weitere Fakten zur dessen Identität zu erfühlen oder eben zu „sehen“.

Wenn dann wenig, oder gar keine Männer vorhanden sind,
kann man diese Ăśbung schon mal vergessen,
denn prozentual wird der „Sitter“ eben meistens eine Frau sein, wenn geraten wird.

Vielleicht ist es jetzt verständlicher, warum in spirituellen Gruppen beide Geschlechter wichtig sind.
Hier mal ein Beispiel von einer ähnlichen Übung während eines Seminars bei mir mit dem
Medium, Klaus Mori und dem Starhypnotiseur, Pietro Mercuri.
https://www.youtube.com/watch?v=Qr5BVMMX6bI&t=86s

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.
Peter-O

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Beitrag von einhorneule » 15.05.2017, 15:11

Ah ok, ich beginne vielleicht zu verstehen, Peter-O. Ein echtes Problem ist vielleicht, dass die meisten "richtigen Kerle" eben nur "richtige Kerle" sind. Wären sie nämlich richtige Kerle, hätten sie nicht so viel Probleme mit ihren Gefühlen. Männer sind durch "Kultur" leider genauso deformiert wie Frauen. Da hilft nur Kultur... ;)
Beste GrĂĽĂźe
einhorneule Daniel

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 16.05.2017, 19:46

@ bani

Du kannst dies vermutlich nicht wissen. Meine Aussage bezüglich männlicher und weiblicher Spiritualität bezog sich auf eine Lady, die genau diese These der männlichen und weiblichen Wege hin, bis zur potentiellen Erleuchtung, vertreten hat.

Zum Glück hat sie den Quatsch wieder gelöscht.

Im Grossen und Ganzen stellen sich mir hier die gleichen Fragen, die Du und Mona ja bereits artikuliert habt.

Im übrigen ist der Begriff "Spirituell" von mir irgendwie anders belegt. Für mich ist der von spirit=geist abgeleitet und hat deswegen mit Esoteriker verklärter Gefühlsduselei wenig zu tun.

Was Peter O da von sich gibt ist mir genauso schleierhaft wie die Kommentare von Daniel.
Ich kann nur hoffen, dass er seine letzte Äusserung noch irgendwie erläutert oder kommentiert, ehe ich dazu etwas sage.

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 16.05.2017, 20:45

Hi Daniel,

jetzt habe ich erkannt, dass du die Ăśbungen des Qigong beherrscht. War aus deinem ersten Beitrag nicht ersichtlich.

Meditation im allgemeinen, Meditationsübungen, Yoga, die 5 Tibeter, das wäre mir geläufiger gewesen.

Ist schon ein guter Anfang.

LG Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Beitrag von einhorneule » 17.05.2017, 22:01

Freut mich, Mona, dass es da einen Draht gibt.
Beste GrĂĽĂźe

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 18.05.2017, 21:49

spirit = geist.

Es ist der Geist der uns als Individien ausmacht. Es ist der Geist der uns befähigt eigene Entscheidungen zu treffen, die auf auf das sogenannte magische Dreieck einwirken, also auch auf Körper und Seele, sie und den besagten Geist im Gleichgewicht zu halten haben, damit wir uns zu dem entwickeln können was wir zumindest theoretisch sein könnten.
Das das nicht immer oder oft nicht so ganz hin haut, hat überhaupt nichts mit männlich oder weiblich zu tun.

Selbst wenn der Geist einer Frau gänzlich anders funktionieren sollte, wie der eines Mannes hat er bei beiden Geschlechtern exakt die gleiche Aufgabe.
Viele Wege fĂĽhren nach Rom.

Mutmaßerei welche Eigenschaften, geistige, körperliche, emotionale oder sonst irgendwelche, nun mehr dem Männlichen oder Weiblichen zuzuordnen sind führen zu gar nichts.

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einhorneule
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Beitrag von einhorneule » 18.05.2017, 22:03

Bani hat geschrieben: ↑
18.05.2017, 18:51
@einhorneule
Du bist dir nicht sicher ob es männliche oder weibliche Spiritualität gibt? Wie hast du denn versucht das zu ergründen.
Da fehlt noch ein Fragezeichen. Nett, dass Du fragst, Bani, bevor Du ins Blaue mutmaĂźt: Durch Arbeit! Nachdenken hilft auch. Aber praktische Arbeit mit anderen bringt Erfahrungen. Und Nachdenken ist nie ganz schlecht, gell. Aber Arbeit bringt Segen.

Du hast Dich immer noch nicht vorgestellt, Bani. Wär nett, wenn Du's tätest. Ist so üblich in Foren. ;)

GruĂź
einhorneule

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Beitrag von einhorneule » 19.05.2017, 18:59

Bani hat geschrieben: ↑
19.05.2017, 18:05
@einhorneule
Zitat: "Arbeit bringt Segen." Das ist aber ein sehr interessanter Standpunkt. Wenn ich mich richtig erinnere, hat so eine ähnlich Aussagen schon einmal den Eingang zum Arbeitslager geschmückt. Darf ich dieses Statement als Deine erweiterte Vorstellung begreifen?
Darfst Du natürlich in deiner Verdrehung nicht. Du bist ein Verdreher! Kann es wirklich sein, dass Du nicht weisst, das Dinge, die ähnlich auszusehen scheinen, nicht unbedingt auch das Gleiche meinen müssen? Man kann allerdings auch jeglichen Kontext böswillig ausblenden und in einen neuen, eigenen stellen. So einer scheinst Du zu sein. Vade retro!

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Beitrag von Weltenspringer » 21.05.2017, 05:27

Lach-du hast ja sowas von Recht Bani.

Aber den Stuss mussten wir schon von Ayleen ertragen und die hat zum Glück eingesehen, dass mann weiblich und männnlich nicht eindeutung auseinanderfeffinieren kann und das man das auch dadurch nicht retten kann, wenn man später vGeschlechter-Familie spricht, die zu sowas wie Erleuchung führen mag.

Machen ist allerdings gar nicht so schlecht. Die Welt gehört nunmal denen die die Dinge auch angehen.

Voraussetzung das Machen auch zu Erfolg führt ist bedauerlicherweise jedoch davon abhängig, dass dazu gewisse Anlagen oder Voraussetzungen da sein müssen.

Mein Lieblings-Beispiel dafür ist, dass selbst Genies wie Einstein kaum unter Neandertalern zu potte gekommen wären.
Was nun den Begriff der Spiritulität betrifft wird der ständig misbraucht.
Spirit bedeutet Geist!!!!!!

Ich will ja nicht sagen, dass Spirit deswegen allein schon nichts mit Esoterik zu tun hat.

Es lässt sich jedoch einfach nicht leugnen, dass auch viele Wissenschaftler gerade deswegen besonders erfolgreich waren weil sie ähnlich der Esos mehr ihrer Intuition als ihrem Geist folgten.

Intuitive gibts jedenfalls bei beiden Geschlechtern. Beide kommen nicht umhin die Ergebnissespäter zu verifizieren. Dabei kommt dann wieder zum tragen wie sehr sie auch Macher sind.

So ganz falsch liegt Einhörchen also auch nicht.
Verifizieren erfordert wieder den besagten Geist(Spirit).

Der Begriff Spiritualität macht ergo nur Sinn, wenn nach der Intuition auch eine aktive geistige Aufarbeitung erfolgt und kann nicht als Sammelbecken für jeden Dummfug sein der einem gerade so durch den Kopf geht.
Klar, dass mal der eine oder andere in Konflikt mit seiner Geschlechtlichkeit geraten kann und da erstmal in sich was gerade biegen muss, weil er irgendwelche Triebe gerade mal nicht so ganz im Griff hat.
Das kann Knaben und Mädels gleicherweise passieren und muss nichtmal von Dauer sein.
Da muss nicht gleich eine neue Philosophie entwickelt werden.
Man ist auch nicht gleich grossartig erleuchtet, wenn einem gelingt, derartige Kleinigkeiten in sich in Ordnung zu bringen.
Mir tut immer alles weh, wer und vor allem wofĂĽr sich Kreti und Pleti als spirituell und erleuchtet betrachten.

p.s. der brave Trumpi ist in der Tat ein Macher. Ich persönlich finde ihn gerade deswegen richtig gut,
Der lässt sich nicht davon abhalten, dass es Dinge gibt, die man angeblich nicht verändern kann. Er folgt seiner Intuition, dass es durchaus geht und es zeigt sich ja schon, dass er damit Recht hat. Das es wenig Sinn macht für Veränderungen,, den vorgelatschten Wegen von Leuten zu folgen, die viel versprechen aber nichts halten. So übel ist der gar nicht. Schon ein paar Monate Regierung und immer noch kein Weltkrieg!

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Beitrag von einhorneule » 01.06.2017, 17:39

Nachdem der Thread, mit dem ich mich vorstellen wollte, nun quasi gekapert ist, kann man ihn auch schliessen. Danke.
GrĂĽĂźe
einhorneule

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