Meditation bei Burnout

Meditationstechniken, Erfahrungen..
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Inderpal
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Meditation bei Burnout

Beitrag von Inderpal » 14.01.2018, 23:21

Hallo,

ich bin nun seit ca. 3 Wochen wegen Burnout krankgeschrieben. Leider ist es so, dass ich noch 3 Wochen auf den Termin bei der Psychologin warten muss. Deswegen hänge ich aktuell etwas in der Luft. Auf https://www.das-burnout-syndrom.de/ habe ich gelesen, dass man Dinge machen soll, die einem zur Entspannung verhelfen. Unter anderem werden da auch beruhigende Therapien wie Meditation empfohlen. Deswegen wollte ich michhier nun einmal nach Erfahrungen umhören. Hat hier jemand Erfahrungen mit Meditation bei psychischen Problemen?

GrĂĽĂźe

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 15.01.2018, 02:22

Entspannung ist immer gut!

Wenn sich für dich nichts besseres findet bzw dir nichts besseres einfällt muss Meditation eben reichen.
Ich weiss ja nicht so genau wieso du ins Burnout gerutscht bist.
Ein paar Infos deinerseits wären da nicht übel. Nunja , keine Ahnung wie gesprächsbereit du da bereits bist.

Als ich 30 war hätte ich mir definitv ne Mieze zur Entspannung gesucht. Ich persönlich finde Sex sehr entspannend und viel besser als Meditation. Nunja, da ist wohl Jeder anders gepolt. Wie gesagt, ich weiss ja nicht wo die Ursachen bei dir liegen.
Möglicherweise sind ja gerade die Weiber, eine stressige Ehefrau oder gar eine ganze Familie, eine der Ursachen deiner Misere.

Wie auch immer in der heutigen Zeit bist du ja kein Einzelfall. DafĂĽr spricht ja bereits die Terminplanung der Psychodoktoren.

Ein Freund von mir, nur wenig älter als du, hat sein Burnout glücklich bewältigt.
Aus eigener Kraft und ohne Hilfe.
Er hat sich von Frauen und Kindern getrennt und lebt und arbeitet nun ganz für sich allein in seiner Werkstatt auf einem Bauernhof. Dort geht er seiner Arbeit als Designer, Polsterer, Graphiker nach kleidet Autos mit Kunsstofffolie ein, macht kleinere Reperaturen an Autos oder an elektrischen Geräten, wie Waschmaschinen und dergleichen, um zu überleben.
Er schreibt nebenher an einem Buch wie er das Burnout-Syndrom bewältigt hat und bietet sich als Lebensberater an. Hin und wieder ist er als gut bezahlter Vortragender über eben dieses Thema unterwegs. Er sieht aus wie ein junger Yule Brynner, mit Glatze und so.. Seine kleine Macke, das er sich für ein Genie(unverstandenes) hält, ist sein einziger kleiner Fehler.

Er scheint mehr Stress zu haben als jemals zuvor aber jetzt scheint er irgendwie Spass daran zu finden.
Am meisten hat ihm wohl eine Schreiberei ĂĽber seinen Burnout hinweggeholfen.
Die Dinge relativisieren sich wohl irgendwie, wenn man darĂĽber schreibt oder redet.

Von daher bist du sicher gar nicht so falsch in einem Forum.

Hier kannste dich zumindest austoben bis du dich einem dieser psychotypen und dessen Pillen auslieferst!

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