Verwirrt.. Bitte um Antworten

Meditationstechniken, Erfahrungen..
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che62
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Verwirrt.. Bitte um Antworten

Beitrag von che62 » 21.02.2016, 14:11

Hallo Leute!
Beschäftige mich seit neuem mit dem Spektrum Meditation, Esoterik, Quantenphysik usw

BezĂĽglich Meditation bin ich nun nach vieler Theorie etwas verwirrt, empfohlen wird u.a.

- Die gesamte Sitzung ĂĽber nur auf den Atem konzentrieren, alle Gedanken versuchen ab zu lenken und im "Jetzt" verweilen
- Sich in seinen Körper ein zu fühlen
- positive Gedanken zulassen, die Negativen vorbei ziehen lassen
- nur auf den Atem konzentrieren und alle Gedanken zulassen und beobachten
- während der Meditation Wünsche und Ziele visualisieren bzw dazu gehörige Gefühle nach emofinden
- usw
- usw.

also da widerspricht sich doch einiges oder sind das eher als die verschiedenen Schritte zu verstehen sodass man erst mal sich nur auf den Atem konzentriert und alle Gedanken zulässt, nach einer Weile dann nur mehr die positiven zulässt und des weiteren dann gar keine mehr.
Aber wo fällt dann bewusst Ziele visualisieren rein, das geht doch komplett in ne andere Richtung ?? :smile08:

Freu mich schon auf die Antworten :D

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 21.02.2016, 18:07

Hallo,
Atemmeditationen sind nur eine Variante von vielen Meditationsarten.
Wenn die Fokusierung auf den Atem dir hilft, in einen tieferen Zustand zu kommen, dann ist sie für dich als Anfänger geeignet.
Wenn es dich eher ablenkt, dann wähle ein anderes Meditationssytem.


lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 22.02.2016, 15:19

wie sag ich`s meinem kinde?

jeder eso der was auf sich hält haut neue begriffe raus bzw. gibt ihnen neuen inhalt und neue bedeutung und würfelt sich sein weltbild aus einer vielzahl von unterschiedlichen kulturen, religionen, mythen und wissenschaftlichen ansätzen zusammen.

das braucht locker ein paar jährchen , den spreu vom weizen zu trennen oder es zumindest zu versuchen.

du hast so ziemlich alle ansätze erwischt, die derzeit voll im modetrend sind. das und deine fragestellung spricht für dich und einen klaren geist!

jetzt musste dich höchsten noch ein paar monate intensiver mit der thematik beschäftigen und herausfinden welche ausrichtung dir am besten liegt.

das forum hier bietet einiges!

leider aber auch eine menge (ich darf auf den wunsch eines einzelnen leider nicht mehr bullshit sagen) befremdliches.

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 22.02.2016, 18:54

hallo che 62.

das ist wie sport:

die meisten medis beginnen mit der konzentration auf den atem, um erstmal runterzukommen. (entspricht dem aufwärmtraining und dehnungsprogramm.)

danach folgt das eigentliche thema (die eigentliche sportart mit ihren spezifischen trainingseinheiten).


-man kann den atem durch den ganzen körper schicken- stärkt das körperbewusstsein.

-man kann etwas visualisieren, was man in seine realität ziehen möchte.


also keine widersprüche, sondern nur verschiedene möglichkeiten (sportarten)


Ganz nebenbei kann man lernen, die gedanken loszulassen. das muss man während der medi dann auch jedesmal tun, wenn einer auftaucht. festhalten würde ich dabei keinen, weder positiv noch negativ. ist aber eher eine nebenaufgabe bei jeder medi, die man betreibt: alles was ablenkt ansehen: aha, gedanke- kannst weiterziehen, tschüss, und wieder weiter konzentrieren/focussieren... nach ein paar meditationen haste dann dauerhaft ruhe im kopf. wie lange das bei dir dauert kann ich dir allerdings nicht sagen. bei mir reichte 2x meditieren, mit dem 3. mal war das gequatsche im kopf vorbei .andere "arbeiten" angeblich jahrelang daran. wobei ich eher annehme, sie arbeiten vielmehr ni c h t daran, sondern erwarten, dass ihnen das von alleine in den schoß fällt und das ist eher unwahrscheinlich... :)

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 23.02.2016, 07:48

das mit dem sport ist ein echt interessanter aspekt. so hab ich das allerdings bisher noch nie gesehen.
ein echt origineller ansatz!

das ist auf dieses thema gesehen quasi so, als würdest du dich als 10-kämpfer versuchen.

ich persönlich bewundere 10-kämpfer mehr als alle anderen. ich finde das einfach bewundernswert das die soviel können und so viele sportarten beherrschen. das sind echte ausnahmeathleten!
ich kenne einige sogenannte iron-men persönlich und bin unglaublich stolz darauf. wer nicht weiss was iron-man sind, die toppen quasi sogar noch die 10-kämpfer, durch den totalen ultimativen einsatz.
leider sind solche menschen mehr als selten.
man muss allerdings dazu sagen, das 10 kämpfer, trotz all ihrer begabung und fähigkeiten, so gut wie nie zu den absoluten topsportlern
in den einzelnen disziplinen gehören. sie müssen also für ihre vielseitigkeit auch irgendwie bezahlen und finden gemessen an dem was sie leisten so gut wie kaum grosse beachtung. jedenfalls nicht die anderer spitzensportler. die grossen zeiten der allrounder sind lange vorbei.

was nun che betrifft ist es im moment schwer die richtige antwort auf seine fragen zu finden.
ich hab schon einige male versucht auf ähnliche fragestellungen zu reagieren und sie zu beantworten.
leider ein witzloses unterfangen. die meisten wussten selber nicht was sie eigentlich wollten.

jetzt könnte man natürlich meinen - um das herauszufinden, haben sie ja gefragt!

aber weit gefehlt, die haben auf rĂĽckfragen anderer hin nicht einmal mehr reagiert.
che mĂĽsste uns also schon etwas mehr ĂĽber seine ziele und intensionen mitteilen.

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 24.02.2016, 15:56

ja irgendwie... denken viele menschen anscheinend, meditation sei schon der selbstzweck... dass es nur ein multitool-werkzeug ist, das man zum sägen, fische schuppen, schraubendrehen usw benutzen kann, bei dem man aber intelligenterweise vorher schon weiß, wofür sie das ding nun ausklappen, darauf kommen sie nicht... oder man probiert sich durch und findet raus, was man damit am liebsten macht und sägt sich dann durch omas fliederbusch oder so... :)

ist wie bei vielen yogaleuten... rennen ins yoga, in der hoffnung, irgendwann die erleuchtung zu finden... dabei können sie 100 jahre yoga betreiben, und kommen nicht weiter, wenn sie den schlüssel nicht kennen und umdrehen... :smile08:

jedenfalls ist meditation ne angelegenheit, bei der man besser nicht vorher fragt, wie was geht und warum, sondern einfach mal alles ausprobiert. dann findet man es schon raus... kopp aus! - MACHEN! :siw:

karfunkel

Beitrag von karfunkel » 24.02.2016, 21:32

Die meisten Leute erreichen erst nach Jahren der Experimentiererei einen hohen Grad der Verwirrung.

*kicher* Wenn es die bunten Smarties gibt, meinst Du? Auch das schaffen manche ganz gezielt in ein paar Monaten... :mad:

Solchen hätte ich schon gewünscht, dass sie besser nichts Erwähnenswertes zustande bringen... :baby:

Und guck mal, bei manchen fängt es schon ganz früh an... noch vor dem 1. Mal... :shock: :? :geek: :smile10: :pukeright: hoppla.

Plaitamin
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Beitrag von Plaitamin » 24.06.2016, 10:27

@ che62

Grundsätzlich hat die Umstellung von dem normal auf meditativen Zustand über die Atemtechnik zustande!

In den meditative Zustand, oder der Anfangspunkt zur psychischen Selbstbetätigung, fungiert sich den auto-dynamischen Atemfunktion mit dem flachen Atemzug, dass die Ein- und Ausatmen kaum über der physischen Beteiligung befindet.

Der „Sich in seinen Körper ein zu führen“ ist eine typische Voreiligkeit, wie im Auto den Gaspedal ohne dem Motor im Gang zu setzen betätigen.

Den „positive Gedanken zulassen“ gehört zu der psychischen Verdrängung, dafür benötigt man die Meditation nicht.

Für den „alle Gedanken zulassen“ verhindert ungemein mit der Atemeinstellung.


Plaitamin

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 26.06.2016, 05:37

es ist immer wieder amĂĽsant wie sich irgendwelche teilwahrheiten mit wichtigen oder unwichtigen dingen durchmischen lassen.
ich denke mal dabei handelt es sich um eine esoterische spezialität...eine art sonderbegabung der esoteriker.
man nehme die einfachsten sachen der welt und kleide sie in möglichst viele sinnlose worte, so dass selbst der schlaueste schwierigkeiten hat herauszubekommen , um was es eigentlich geht.
zur entwirrung, um nicht mit den philosophen verwechselt zu werden, sollte bei esoterikern allerdings das wort "spirituell" auf jedenfall immer mit dabei sein.

wie hier bereits von einigen erkannt, hat meditation und positives denken in etwa soviel miteinander gemeinsam - wie die kuh mit dem eierlegen.
bei derartigen sachen, sprachen die lehrer früher bei den kleinen in der schule immer vom vergleich zwischen äpfel und birnen.
wobei es sich bei äpfel und birnen immerhin bei beiden, um obstsorten handelt, die somit wenigsten ein bischen was gemein haben.

schade ist nur, dass die erkenntnis über diese fehlenden zusammenhänge die betreffenden auch nicht weitergeführt hat.

um es mal bildlich auszudrĂĽcken. man kann jetzt beispielsweise nicht hingehen und einfach behaupten, alle blinden oder tauben menschen
sind automatisch dumm, nur weil iq-tests zum grössten teil auf visuellem erfassen oder auf dem hören (gruesse an suli) basieren.
das vorurteil stimmt übrigens auch nicht, dass taube leichter meditieren können, nur weil sie nicht von gehör abgelenkt werden -grins.
dumme menschen denken auch nicht langsamer als andere, dass ist leider eines der am weitest verbreiteten vorurteile, die denken vermutlich nämlich sogar viel mehr, leider eben ... meist nur dummes zeug.

Plaitamin
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Beitrag von Plaitamin » 26.06.2016, 11:43

@Weltenspringer, offensichtlich leidest du dich sehr von meinem Beitrag, die leider nicht besserer anbieten können. Entschuldige mich in alle Form dafür….!

In den esoterischen Bereich, dass die sich sowohl mit der logischen als auch unlogischen Verständnis oder Auffassung, zu den natürliche Gegebenheit bestehen. Durch den eigene psychischen Offenheit lassen sich nicht allein für eigene psychische Bereicherung auswirken, sondern auch von der eigen psychisch unnötigen Belastung loswerden zu können.

Den psychische Bereicherung bezieht sich um die Informationsumfang, die sowohl um den Denkinhalte als auch Denkstruktur umfassen bestehen, die für den eigene künftigen Verständnisspektrum zu erweitern oder aktualisieren.

Für die psychisch unnötigen Belastung handelt es sich um den bewusst und unbewusste Wahrnehmung von dem Information, die durch den eigene Wahrnehmungsorganen aufgenommen und noch keine strukturelle Verknüpfung oder Zuordnung durch dem psychisch auto-dynamischen funktionellen Aktivitätseigenschaft (Denkfunktion) vornehmen kann, und noch in den Zwischenablage gelagert hat, bestehen.

Es ist nicht so! Wir haben die Spirituell erschaffen, um die in unseren Ăśberleben zu verbindet oder zu bestimmen lassen?


Plaitamin

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