Geld=Wohlstand?

Das esoterische Geld Forum
Seelenbotschafterin
Alter: 45
BeitrÀge: 89
Dabei seit: 2009
Kontaktdaten:

Geld=Wohlstand?

Beitrag von Seelenbotschafterin » 17.01.2010, 11:59

Hallo zusamen

Schon seid lÀngerer Zeit befasse ich mich mit diesem Thema, denn auch spirituelle Menschen sagen, ja du darfst Geld haben, viel sogar, da gibt es so viel von. Aber mein Herz sagt mir, mit dem System Geld stimmt was nicht....
Ich habe mich gefragt, wo kommt es her, wie kann es sein, dass es mehr wird, wie entstehen Zinsen?

Wenn ihr darauf auch Antworten möchtet, kann ich euch das Video bei Youtube empfehlen

www.youtube.com/watch?v=Y780J3HFiqI Geld aus Schulden

FĂŒr mich sehr hilfreich

Liebe GrĂŒsse Sandra

Benutzeravatar
Anastasia
Alter: 35
BeitrÀge: 163
Dabei seit: 2010

Beitrag von Anastasia » 19.01.2010, 20:51

Sehr interessant und aufschlussreich. Erfinde ein Unternehmen und verleihe Geld was du nicht hast, du bekommst es ja zurĂŒck von Geld, was andere tatsĂ€chlich haben und auch ausgeben können. Jetzt ist mir vorallem klar, wieso immer mehr per karte gezahlt wird und weniger mit barem geld.

Benutzeravatar
Alice
Alter: 24
BeitrÀge: 15
Dabei seit: 2010

Beitrag von Alice » 14.03.2010, 11:04

Seelenbotschafterin hat geschrieben:Hallo zusamen

Schon seid lÀngerer Zeit befasse ich mich mit diesem Thema, denn auch spirituelle Menschen sagen, ja du darfst Geld haben, viel sogar, da gibt es so viel von. Aber mein Herz sagt mir, mit dem System Geld stimmt was nicht....
Ich habe mich gefragt, wo kommt es her, wie kann es sein, dass es mehr wird, wie entstehen Zinsen?

Wenn ihr darauf auch Antworten möchtet, kann ich euch das Video bei Youtube empfehlen

http://www.youtube.com/watch?v=Y780J3HFiqI Geld aus Schulden

FĂŒr mich sehr hilfreich

Liebe GrĂŒsse Sandra
Mh, das Zinssyszem basiert schon auf sozialer Ungerechtigkeit, denke ich, denn die ZinsertrĂ€ge, die die Vermögenden fĂŒr ihre Geldanlagen erhalten, sind die Gelder, die die BedĂŒrftigen bei einer Kreditaufnahme monatlich entrichten. Das heißt im Klartext: Die Reichen profitieren von den Armen. Andererseits gewĂ€hrleistet das Zinssystem auch ein Wiedererstarken der Mittelschicht, die ebenfalls durch lukrative Geldanlagen finanzielle Gewinne machen können. Zu meiner Geburt habe ich ein Sparbuch bekommen, auf das zuerst meine Eltern und seit wenigen Jahren auch ich manchmal etwas von meinem ersparten Geld raufbringe. Ich wĂŒrde es auch anlegen spĂ€ter, denn die gesellschaftlichen Strukturen bieten keine großartigen Alternativen zum Geldgewinn außer ihrem inhumanen System an. Und ich brauche Geld zum Leben, zum Essen, zum Trinken.

Ich sage immer: Geld allein macht nicht glĂŒcklich. Geld allein macht nicht unglĂŒcklich. Auf den Menschen, seine Einstellung zum Leben und sein SelbstwertgefĂŒhl kommt es im Wesentlichen an.
- Wer den Tod fĂŒrchtet, hat das Leben verloren.
- Carpe diem!
- Lebe!
- Die Ruhe willst Du haben? Vor der Ruhe kommt das Leben. Die Ruhe
hast Du mit dem Grab.
- Der Sinn des Lebens ist das Leben - nicht der Tod.
- Werde der, der Du bist!

vicky
Alter: 35
BeitrÀge: 5
Dabei seit: 2010

Beitrag von vicky » 08.04.2010, 09:18

Macht man einen Querschnitt durch alle Reichen dieser Welt, wird der GlĂŒcklichkeitsquotient vermutlich sehr tief liegen. Man hört ja auch immer wieder dass Geld unglĂŒcklich macht, da man nicht mehr weiß, wer seine wahren Freunde sind. Plötzlich kommt jeder an und will auch ein StĂŒckchen vom großen Kuchen haben und deshalb ist die Formel Geld=GlĂŒck schonmal nicht nachvollziehbar fĂŒr mich. So ein gutes Mittelmaß ist meiner Meinung nach viel besser ...

Indigo77

Beitrag von Indigo77 » 08.04.2010, 13:01

vicky hat geschrieben:Man hört ja auch immer wieder dass Geld unglĂŒcklich macht, ...
Das glaube ich nicht, dass das Geld selbst daran schuld ist, viel mehr das momentane System und die Art und Weise wie man zu Geld kommt. Ein System der Ausbeutung und der Konkurrenz hat keinen Bestand und das gilt deshalb auch fĂŒr das momentane Wirtschaftssystem.

martina1966
Alter: 51
BeitrÀge: 4141
Dabei seit: 2010

Beitrag von martina1966 » 08.04.2010, 14:55

Hi,

Geld kann unglĂŒcklich machen, wenn man sich daran klammert, sich der Gier hingibt.

Gruß
Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Indigo77

Beitrag von Indigo77 » 08.04.2010, 22:08

martina1966 hat geschrieben: Geld kann unglĂŒcklich machen, wenn man sich daran klammert, sich der Gier hingibt.
Das kann schon sein. Meine Aufgabe momentan ist aber eine andere und ich weiß, dass es vielen anderen spirituellen Menschen und Kindern des Lichts auch so geht - nĂ€mlich den Wert des Geldes zu erkennen. Man kann Geld auch losgelöst von diesem System der Gier betrachten, das du auch angesprochen hast.

Benutzeravatar
Planewalker
Alter: 48 (m)
BeitrÀge: 133
Dabei seit: 2010
Kontaktdaten:

Beitrag von Planewalker » 10.04.2010, 15:45

Unsere Finanzwirtschaft ist eine moderne Form des Sklaventums, nichts anderes. In den Augen der Gesellschaft ist man wert, was man besitzt, nicht, was man ist. Schlimmer noch sind die Zinsen, welche im Mittelalter und nach wie vor im arabischen Raum aus moralischen (und rationalen) GrĂŒnden verboten sind. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Lebenswandel, der durch Reichtum und Zinsen - oder anderen Anlage- und Spekulativ"geschĂ€ften" gedeckt wird, als MĂŒssiggang bezeichnet. Heute ist es das, was fast jeder anstrebt. Es ist naiv, anzunehmen, dass Geld "fĂŒr einen arbeitet". Die Arbeit erbringen andere, der Geldhaber erbringt dagegen praktisch nichts. Wir haben uns (vor allem durch das Zinssystem) ein legales Parasitentum geschaffen, bei dem die (zwangsweise) Produktiven nach und nach ausgeblutet werden und die Besitzenden, die dabei völlig unnĂŒtz fĂŒr die Gesellschaft sein können und oft sind, immer mehr Mittel erhalten. Die Zinslast, die aus unseren Staatsschulden resultieren, werden uns zwangsweise erdrĂŒcken. Es gibt keine Möglichkeit, diese jemals abzutragen, was jeder Mathematiker ohne mit der Wimper zu zucken bestĂ€tigen wird. Die Steuern werden immer höher und die Masse der Bevölkerung schuftet nur noch, um gegen die Zinsschuld anzukĂ€mpfen, was letztendlich aber doch nur Tropfen auf den heissen Stein sind. Hinzu kommen noch die privaten Schulden und die damit verbundenen Zinsen. Gesundheit wird auch nur denen zugestanden, die dafĂŒr Zahlen können. In Deutschland geht es (noch), in anderen LĂ€ndern sieht es da ganz anders aus. Dort bestimmt Geld, ob man sich von Abfall ernĂ€hren muss, den nicht mal Nutztiere vorgesetzt bekommen und ob man bei schwerwiegenden Krankheiten behandelt wird. Geld hat die ganze Welt in der Hand und diejenigen, die es produzieren und es steuern, sind unsere Herren.

Neben den Zinsen haben wir da noch die Spekulation mit Geld. Dabei handelt es sich quasi um legales GlĂŒcksspiel, das aber nicht dem GlĂŒcksspielgesetz (GSpG) unterliegt. Geht es schief, werden die Banken mit Steuergeldern gerettet, von den Gewinnen sehen wir dagegen nichts.

Wer sich vom Geld befreit, befreit sich vom Sklaventum. Es fĂ€ngt aber in den Köpfen an. Solange man Werte anhand von Geld misst, steckt man tief drin in der TretmĂŒhle. Was ist ein Apfel wert, was ist es wert, jemandem einen Dienst zu erbringen? Alles wird in Geld gemessen. Wir stecken so tief im Kapitalismus drin, dass wir blind sind.

Es ist keine Frage, dass Geld im bestehenden System Wohlstand bedeutet - es ist so. Die Frage ist, ob Wohlstand erstrebenswert ist, es wert ist, all die Opfer zu erbringen, die damit verbunden sind. Wer dem Geld nachstrebt, dessen Geist ist zu befangen, um spirituell zu erblĂŒhen. Wer es nicht hat, tut fast alles, um es zu bekommen und wer es hat, sorgt sich darum, es nicht zu verlieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kapitalist jemals Samadhi erfahren könnte - und wenn, wird er sein Verhalten unweigerlich Ă€ndern. Sicherlich gibt es Wege mit Geld umzugehen, ohne sich davon vereinnahmen zu lassen. Das erfordert aber zunĂ€chst einen sehr bewussten Umgang damit, um sich erst einmal ĂŒber die Prozesse klar zu werden, die einen in diesem Bezug steuern, genauso, wie man sich wĂ€hrend sich auf dem spirituellen Weg zunĂ€chst ĂŒber seine Denkprozesse klar werden muss. Das Problem liegt - wie meistens - auf der emotionalen Ebene. Der eine kann vielleicht vor lauter Schulden nicht mehr schlafen, der andere denkt gar nicht weiter darĂŒber nach. Man muss schon einen hohen Grad der GleichgĂŒltigkeit gegenĂŒber den Dingen erlangen, um darĂŒber hinaus gehen zu können. Vor allem muss man sich darĂŒber klar werden, dass es sich um soziale Steuerungssysteme handelt. Im Angesicht Gottes sind diese allesamt nichtig.

Do what thou wilt shall be the whole of the Law. Love is the law, love under will.

Übersetzung im Sinne der Bedeutung:
ErfĂŒlle den Wahren (göttlichen) Willen soll das ganze Gesetz sein. Liebe ist das Gesetz, Liebe, die dem Wahren (göttlichen) Willen folgt.
Bild

Indigo77

Beitrag von Indigo77 » 11.04.2010, 00:22

Das Zinssystem ist ein sehr schlechtes und falsches System und es wird von der geistigen Welt nicht mehr lange unterstĂŒtzt werden. Das Problem ist, dass noch immer sehr viele Menschen ihre Lebensgrundlage im jetzigen System haben, so schlecht es auch ist. Allerdings muss auch das Neue einen Platz bekommen können, sonst muss es sich diesem Platz selbst schaffen. ;)

Alles Liebe

nanabosho
Alter: 61 (m)
BeitrÀge: 21
Dabei seit: 2011
Kontaktdaten:

Beitrag von nanabosho » 05.03.2011, 22:05

Nun, Freunde,

sei es wie es sei, so ist es doch so, dass man mit viel Geld auch viele Dinge bewegen kann, die durchaus zukunftstrÀchtig sind.
Ich glaube, das Wichtigste fĂŒr einen selbst sollte sein, dass man herausfindet, was man mit der stĂ€rksten Liebe tun kann, oder wie Udo Lindenberg es singt: was "mein Ding" ist. Denn dazu bin ich hierher gekommen.
Wenn ich den Weg meiner Berufung gehe, bekomme ich Wohlstand obendrein. Und dabei sollte ich mir kein schlechtes Gewissen machen.
Es gibt sehr wohl den Unterschied zwischen dem Geld des HollÀnder Michel und dem des GlasmÀnnchens, falls jemand das MÀrchen DAS KALTE HERZ noch kennt. Im ersten Fall geht es n u r um Geld als Mittel zum Zweck, im zweiten ist Geld die F o l g e einer liebevollen Haltung.
Leider wird dieser Unterschied s e h r verwischt in den typischen "Rezept"-BĂŒchern wie etwa THE SECRET oder DENKE NACH UND WERDE REICH und wie sie alle heißen, weshalb man sagen muss, dass sie nicht gerade das verbreiten, was tatsĂ€chlich hilfreich wĂ€re.
Wenn aber die liebevolle Haltung vorausgeht und einen weiter begleitet, kann man eigentlich nicht viel falsch machen trotz Zinssystem und allem Chaos sonst. Es gibt ja Möglichkeiten, Geld nicht bei einer Bank anzulegen, sondern in echte Zukunftsprojekte zu stecken oder all die Leute zu fördern, die man einfach fördern möchte... Denn fließen muss es, das ist wichtig.

Herzliche GrĂŒĂŸe,
nanabosho
Stets findet Überraschung statt, da wo man's nicht erwartet hat.
Wilhelm Busch

martina1966
Alter: 51
BeitrÀge: 4141
Dabei seit: 2010

Beitrag von martina1966 » 06.03.2011, 11:40

Wenn wir rein theoretisch ĂŒberall wieder den Tauschhandel einfĂŒhren wĂŒrden, wĂ€re das meines Erachtens doch reichlich unpraktisch.
Geld stinkt bei Denen nicht, die auch zum Wohle Anderer benutzen.

Liebe GrĂŒĂŸe

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Benutzeravatar
zadorra125
Alter: 51
BeitrÀge: 714
Dabei seit: 2007
Kontaktdaten:

Beitrag von zadorra125 » 06.03.2011, 13:48

Geld kann unglĂŒcklich machen, wenn man sich daran klammert, sich der Gier hingibt.

Das sind GlaubenssÀtze die man lösen sollte.

Geld ist ein Zahlungsmittel, nicht mehr und nicht weniger!
Ich bin auf dieser Welt, um frei nach meinem Wissensstand, mir meine Meinung zu bilden.

Antworten