Opfer - es ist eigentlich VIEL weniger!

Das esoterische Geld Forum
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Schwester
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Opfer - es ist eigentlich VIEL weniger!

Beitrag von Schwester » 24.04.2011, 08:01

(Vielleicht im falschen Forum, dann bitte verschieben)

Die neueste Erkenntnis von mir zu diesem Tag:

Die (christliche) Kirche sagt ihren Gl├Ąubigen, sie sollen "den Zehnten" opfern. Nun ja, das ist ja schon eine ganze Menge Geld. Nehmen wir mal an, jemand hat im Monat 1000 Euro zum Leben. Heutzutage ist das f├╝r eine erwachsene Person gar nicht mehr so viel. Und davon dann 100 Euro (das ist ja 10 %) der Kirche opfern? Wo die meisten christlichen Kirchen sowieso direkt die Kirchensteuer vom Gehalt abzapfen? Das ist hart. Wir sind jedenfalls nicht in der Lage, den Zehnten unseres Einkommens zu opfern. Dann m├╝ssten wir hungern. Wir bekommen nur Hartz IV.

Ich bat um ein Wort f├╝r mich zum heutigen Tag. Und ich bekam eins. Gott will nicht den Zehnten von uns. Er will viel weniger. Nach dem Wort aus dem Alten Testament was ich aufschlug habe ich es berechnet, wie viel er heute von uns haben will: 20 Cent pro erwachsener Person! Ja, das k├Ânnen wir wirklich alle geben, ohne danach am Hungertuch nagen zu m├╝ssen. Mir kamen die Tr├Ąnen, als ich merkte, wie ich so lange regelrecht betrogen worden bin. Mein schlechtes Gewissen hatte immer wieder an mir genagt, weil das Geld einfach nicht da war. Dabei w├Ąre das gar nicht n├Âtig gewesen.

Worum geht es bei dem Opfer? Es geht nicht um eine bestimmte Summe. Das ist etwas, was uns die Kirche(n) jahrhundertelang Glauben machen wollten. Es geht um die innere Einstellung dazu. Bereitwillig einen Teil von seinem Leben Gott zu opfern, ihn einzubeziehen. Er gibt uns das Leben und wir lassen ihn daf├╝r ein Teil von uns sein. Es ist so einfach.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

Gruseldis
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Beitrag von Gruseldis » 24.04.2011, 08:16

das ist alles quatsch, gott will ├╝berhaupt kein opfer, warum sollte gott ein opfer wollen... wenn man jemanden liebt, verlangt man kein opfer, das beweist, dass dieser der liebe auch w├╝rdig ist...
bin ich dabei? ich bin so frei! ach lass ich es, so blass ist es. was macht es denn, wenn ich's bennen?... keine ahnung, bin bei der planung....

Gruseldis
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Beitrag von Gruseldis » 24.04.2011, 08:20

und eine gabe, m├Âchte vermutlich auch nicht als opfer ansehen werden, sondern als lohn...
bin ich dabei? ich bin so frei! ach lass ich es, so blass ist es. was macht es denn, wenn ich's bennen?... keine ahnung, bin bei der planung....

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 24.04.2011, 08:41

Vielleicht ist "Opfer" auch einfach das falsche Wort daf├╝r. Ich meine, wenn ich jemandem ein Geschenk schenke und der schenkt mir dann auch irgendwann irgendwas, dann ist das ja kein "Opfer". Das sind ja Geschenke, weil man sich gegenseitig mag und sch├Ątzt. Vielleicht sollte man es eher so sehen. Genau genommen haben wir ja nichts, was Gott wirklich "brauchen" k├Ânnte. So k├Ânnen wir eben Gott auch was geben. Es ist mehr die Geste an sich um die es geht.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

Gruseldis
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Beitrag von Gruseldis » 24.04.2011, 08:50

ok, lohn ist das falsche wort, eine gabe ist ein geschenk, da hast du recht, denke ich....

nun ja, ich bin nicht sehr bibelfest, daher habe ich das mal gegooglet mit dem zehnten, ich habe nur gefunden:
den zenten geben... nicht den zehnten opfern... und das hier habe ich gefunden:

Bringt diese Abgabe an den Ort, den der Herr, euer Gott, sich erw├Ąhlt, damit dort sein Name verehrt werde, und verzehrt sie in seiner Gegenwart.
(5.Mose 14,23)

wir beschenken uns also selber, indem wir geben, so verstehe ich das zumindest...

wenn du jedoch erwartest, etwas zur├╝ck geschenkt zu bekommen, wenn du etwas verschenkst, so wird es zu einem opfer, und irgendwo steht in der bibel glaube ich auch: ihr sollt nicht den falschen g├Âttern opfern... oder sowas in der art. lach.... opfer also nicht dem gott der falschheit, sondern beschenke die welt, denn die welt ist in dir....

hach, ich ergebe mich wieder der phantasie... kicha...
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Schwester
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Beitrag von Schwester » 24.04.2011, 09:16

Oh nein, man darf nichts erwarten. Wenn Du etwas nur deswegen verschenkst, weil Du erwartest, etwas zur├╝ck zu bekommen, dann ist es ja kein wirkliches Geschenk. Dann ist es eher sowas wie eine Bezahlung. Nein, ein Geschenk muss man ohne Erwartungen geben. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich alles immer wieder irgendwie "aufwiegt". Das hei├čt, ich schenke A etwas, bekomme aber von B etwas. B bekommt von C etwas und C bekommt von A etwas. So schlie├čt sich der Kreis immer wieder. Ich kann aber eben nicht erwarten, von A etwas zu bekommen, nur weil ich A etwas geschenkt habe. Wenn ich nichts erwarte, trotzdem aber die feste Zuversicht habe, dass es mir nicht zum Schaden wird, etwas verschenkt zu haben, dann wird es auch so sein. Und so bekommt man dann auch etwas zur├╝ck. Nur gegeneinander aufrechnen darf man es nicht. Wer mit Berechnung an so etwas heran geht, der wird entt├Ąuscht werden, weil er nicht aus freien St├╝cken und mit gutem Herzen gegeben hat. Bei so einem Geschenk flie├čt dann n├Ąmlich nicht die "positive Energie", welche diesen Ausgleich bewirkt. Also am besten nicht so viele Gedanken machen sondern einfach geben. Der Rest kommt von ganz allein. ;)
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 25.04.2011, 19:50

Hallo zusammen,

wenn es wirklich einen Gott geben sollte, so erwartet er ├╝berhaupt gar nichts. Erwarten w├╝rde bedeuten, Druck auf die Menschen auszu├╝ben, es w├Ąre keine BEDINGUNGSLOSE Liebe. Bei Nichterf├╝llung von Erwartungen w├Ąre dann auch eine Art Strafe die Folge.
Wenn ich Jemanden von ganzem Herzen liebe, was auch der Fall ist, lasse ich ihm jede Freiheit. Das leidvolle Leben selbst ist die eigentliche Schule, und das Leid, was wir Anderen zugef├╝gt haben, bekommen wir alle bekannterweise immer selbst zu sp├╝ren.

Lieber Gru├č

Martina
St├Ârgef├╝hle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Sprosse
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Beitrag von Sprosse » 25.04.2011, 22:27

Warum soll man Gott etwas schenken ? er besitzt doch schon alles, n├Ąhmlich alles was ist.
Aber man k├Ânnte es sich auch bisschen anders vorstellen. Zb Eltern die ihre Kinder aufwachsen sehen. Sie schenken den Kindern alles was sie sich nur w├╝nschen, aus purrer Lieben zu ihnen. Und das gr├Â├čte Geschenk f├╝r die Eltern ist, zu sehen wie ihre Kinder vor Gl├╝ck strahlen und sich freuen. Und wenn dieses Kind dann noch auch mal Danke sagt, dann freut dies einen noch etwas mehr, aber man verlangt es nie, denn f├╝r die eigenen Kinder, die man ├╝ber alles liebt, tut man dies immer wieder gern, ohne irgend eine Erwartung.

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