die Geld KRANKHEIT

Das esoterische Geld Forum
Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 16.09.2011, 21:02

Sowas finde ich echt toll, wenn jemand sein Vermögen teilt.
weiß nicht ob es an der Region liegt, dennoch hier in dieser Gegend sind die Leute sehr gierig was das Geld betrifft.
Zuletzt war ich an einem bekannten Baumarkt an der Kasse...vor mir ne √§ltere Dame, die hat unentwegt auf die Kassiererin eingeredet wegen einem noch nicht G√ľltigen Gutschein √ľber 1 Euro.

Ich geh√∂re nicht zu den Reichen aber mir w√§re es zu bl√∂d wegen einem Euro zu debattieren. Das ist ein Geldbetrag die man irgendwo in der Waschmaschine verliert oder im Auto. Daf√ľr ist mir meine Zeit doch viel Wertvoller. Aber das ist nur eines von 411 Beispielen.

Gruseldis
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Beitrag von Gruseldis » 17.09.2011, 06:51

war das eine von diesen truthahnputen da an der kasse, die beim rumlaufen klimpern? oder eine √§ltere dame, die sich genau ausrechnen muss, wof√ľr sie das geld ausgibt, und die diesen einen euro grade nicht hatte, weil die rente so knapp ist?..... hm, hm...
ich denke, es ist so, dass die armut tats√§chlich zunimmt bei uns in deutschland, da helfen auch keine geschminckten statistiken, und die leute wissen das... werden immer weniger, die sich y f√ľr ein u vormachen lassen....
das sch√ľrrt nat√ľrlich die √§ngste...
wenn ich so an fr√ľher denken, als ich j√ľnger war, und sich noch ein altes klappriges auto in meinem besitz befand, dann muss ich zugeben, dass ich da manchmal statt beruhigt zu schlafen, auch nachts aus dem fenster geguckt hab, ob es noch da auf der strasse steht, oder mittlerweile geklaut wurde... war ja auf dat auto angewiesen... heute hab ich keins mehr.... schlafe auch besser.. lach..
vermutlich ist es so, dass die, die eben geld haben, und es auch nie missen mussten, nicht wissen, um wie viel einfacher und sorgenfreier das leben sein kann, wenn man die priorit√§ten eben anders setzt... was sie da blendet, ist wohl nicht so sehr die gier nach geld, dat w√§re ja bl√∂d, macht ja keinen sinn, einen haufen papier oder metall anzusammeln, wo man dann nicht weis, wohin damit... is wohl eher die gier nach sicherheit, und die angst, den halt zu verlieren, wenn diese "sicherheit" eben fehlt... wohingegen die, die wissen, wie es ist, kein geld zu haben, da wohl viel kreativer sind... sie sind ja darauf angewiesen, andere l√∂sungen zu finden... so er√∂ffnet sich letzteren ein viel breiteres feld, auf dem sie agieren k√∂nnen, und somit eigentlich auch mehr boden, auf dem sie halt finden k√∂nnen... somit wird es auch einfacher zu teilen... mir ist im √ľbrigen auch aufgefallen, dass grade dann, wenn man meint, geht gar nix mehr, dann kommt von irgendwo ein lichtlein her.. ha ha.... dieset licht kann zb. der vergessene leergutbon im automaten, sein, den man findet, wenn man die letzten drei pullen abgibt, um sich noch ein toast zu kaufen... oder eben ein nettes gespr√§ch mit einem passanten, das einen davon ablenkt, dass man eigentlich meinte, unbedingt was zu rauchen zu brauchen... dies oder √§hnliches.... und vor allem die √§lteren menschen wissen das, denke ich... es ergibt sich dadurch eine art dankbarkeit... wenn man weis, das das so ist, dann weis man auch, das man etwas zur√ľck geben sollte, wenn man halt grade was hat, ansonsten funktioniert dieses eigenartige system wohl nicht...
die reichen, oder eben die, die immer geld haben, kennen dieses system selbstverständlich nicht, woher auch... und haben daher wohl noch mehr angst, sang und klanglos unterzugehen, wenn das weg ist... na ja...
ich denke auch, es hat schon seinen sinn, dass in vielen glaubenssystemen die m√∂nche oder wie auch immer die da heissen, nichts besitzen d√ľrfen... das macht ihnen den blick frei, f√ľr das, was wichtiger ist....
bin ich dabei? ich bin so frei! ach lass ich es, so blass ist es. was macht es denn, wenn ich's bennen?... keine ahnung, bin bei der planung....

muenze
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Beitrag von muenze » 19.09.2011, 14:13

Es ist echt toll geschrieben, könnte aus meiner Seele kommen. Bin ganz deiner Meinung und enpfinde es so wie du.

Sibervogel
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Beitrag von Sibervogel » 22.09.2011, 16:33

Ich bin froh, daß ich nicht viel habe.
Mein Lebensmotto ist dennoch: Was da ist, wird geteilt.
Auch dieses Teilen und Abgeben ist eine Form der Energie, die auf anderem Wege wieder zur√ľckkommt.
Damit kann ich nachts gut schlafen und f√ľhle mich gl√ľcklich.

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