was ist denn eigentlich richtig?

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safari
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Beitrag von safari » 04.07.2014, 12:40

@tele: sorry dass ich dich damit jetzt depri gemacht habe.:smile01:
aber da ich ja selbst nicht so weiss wie ich dieses 'happy life' hinbekomme, find ichs jetzt auch schwer dir einen rat dazu zu geben ..

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safari
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Beitrag von safari » 06.07.2014, 13:35

Popper! :-D :-o






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(das ist im uebrigen © - die doppeldeutigkeit des wortes 'Popper' - also = "fucker" - das drucke ich mir iwan auf postkarten. wenn ich weiss wies geht. sowas wie : 'o nein ein popper - da warte ich doch lieber doch lieber wieder auf guten ROCK N RoLL' oder 'Ge-rockte' - - gemacht. - ist schon was aelter
'die masse steht doch auf sowas.' -- mit dem obigen: da meinte ich aber nicht die bedeutung der doppeldeutigkeit: sondern die leute die in den 80 er auf diese musikrichtung konnten.

--

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TeleMakeUs
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Beitrag von TeleMakeUs » 07.07.2014, 00:47

safari hat geschrieben:Popper! :-D :-o

(das ist im uebrigen © - die doppeldeutigkeit des wortes 'Popper' - also = "fucker" - das drucke ich mir iwan auf postkarten. wenn ich weiss wies geht. sowas wie : 'o nein ein popper - da warte ich doch lieber doch lieber wieder auf guten ROCK N RoLL' oder 'Ge-rockte' - - gemacht. - ist schon was aelter
'die masse steht doch auf sowas.' -- mit dem obigen: da meinte ich aber nicht die bedeutung der doppeldeutigkeit: sondern die leute die in den 80 er auf diese musikrichtung konnten.
oder aber:
POPPER + SNOB + SCHN√ĖSEL!!! :-D :-o Bild

jep.....diese typen aus den 80gern,mit ihren blondgef√§rbten haaren mit l√§ngerem pony,ihren lacoste-hemdchen,pullundern und pullis mit v-ausschnitt. am schrecklichsten fand ich diese roten oder wei√üen jeanshosen...... *W√ú√Ą√ĄRG*.....
(aber wei√üt du,was das allerschlimmste war: diese widerlich-ekelhaften lederkrawatten!!!! OMG......das ist so b√§√§√§hhhhhhh!!!!!NIEMALS w√ľrde ich so etwas tragen!!! *g√§nsehaut am ganzen k√∂rper hat* )
√ľber ihren schlechten musikgeschmack mag ich erst gar nicht reden.jedenfalls kamen popper total versnoppt r√ľber. (was f√ľr ein gl√ľck,das ich dies nicht wirklich miterleben musste!!!)
hab mal irgendwo,vor jahren,an irgendeiner hauswand ein nettes gedicht gelesen: "advent,advent,ein popper brennt......... " :smile14:

und was ein SNOB oder/und SCHN√ĖSEL ist,brauche ich ja bestimmt nicht zu beschreiben.
machs aber trotzdem mal ganz kurz:
ein snob ist ein eingebildeter wichtigtuer, der das ständige verlangen hat,sich selbst zu "erhöhen",in dem er andere erniedrigt!!!!!
er gibt den mitmenschen sehr gerne das gef√ľhl,das sie nichts wert seien und das sie "unter ihm" stehen.......und deswegen seiner "aufmerksamkeit" auch gar nicht w√ľrdig sind.
nat√ľrlich hat ER alles schon erlebt,wei√ü alles und kann alles!!!!
ein (kunst)snob z.b. täuscht durch unechte schwärmerei begeisterung und mit einstudiertem halbwissen fundierte kenntnisse vor.sehr oft bedient er sich dabei geschwollener und bedeutungsvoller rede,um seinen "außergewöhnlichen bildungsstand" hervorzuheben.......

hmmmm...kommt mir iwie sehr bekannt vor!!!
was meinst du,safari......so jemanden kennen wir doch. wenn ich nur w√ľsste,WOHER......
;) :-D
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dämon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mädchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmächtigen schultern hängen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 07.07.2014, 06:13

Hallo TeleBoy,

gestern Abend waren bei G√ľnther Jauch im Ersten drei prominente Damen zu Gast: Hillary Clinton, Ursula von der Leyen und Margot K√§√ümann. Der lustigste Beitrag, der genau unser Thema trifft, kam von der k√∂rperlich ziemlich kleinen ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche. Auch sie erhielt von ihrem meckernden Kirchenvolk immer wieder kritische Zuschriften, was ihr √Ąu√üeres betraf. Einmal wurde sie mit handfester biblischer Begr√ľndung aufgefordert, keine Schuhe mehr mit hohen Abs√§tzen zu tragen: "Wer sich selbst erh√∂ht, der soll erniedrigt werden!" (Lukas-Evangelium, Kapitel 14 Vers 11)

Sullivan

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Beitrag von TeleMakeUs » 07.07.2014, 08:58

Sullivan hat geschrieben:Hallo TeleBoy,

gestern Abend waren bei G√ľnther Jauch im Ersten drei prominente Damen zu Gast: Hillary Clinton, Ursula von der Leyen und Margot K√§√ümann. Der lustigste Beitrag, der genau unser Thema trifft, kam von der k√∂rperlich ziemlich kleinen ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche. Auch sie erhielt von ihrem meckernden Kirchenvolk immer wieder kritische Zuschriften, was ihr √Ąu√üeres betraf. Einmal wurde sie mit handfester biblischer Begr√ľndung aufgefordert, keine Schuhe mehr mit hohen Abs√§tzen zu tragen: "Wer sich selbst erh√∂ht, der soll erniedrigt werden!" (Lukas-Evangelium, Kapitel 14 Vers 11)

Sullivan
hi mr.sullivan !!!! Bild

jep.....also,dies ist halt immer so ein "problem",wenn man in der √∂ffentlichkeit steht und ziemlich bekannt ist. da kommt es mit sicherheit zu gen√ľge vor,das andere,wildfremde menschen sich urteile erlauben und diejenige person mit ihren pers√∂nlichen meinungen konfrontieren. (egal ob im negativen oder im positiven sinn!!!)
finde das von dir gebrachte beispiel mit dieser margot k. einerseits ziemlich witzig (wegen der biblischen begr√ľndung der meckernden--und auch wenn man bedenkt,UM WAS es in diesem beispiel geht!!!)
andererseits tut sie mir dann aber schon wieder ein klein wenig leid!!!
sie ist ja nun wirklich ziemlich klein und f√ľr viele frauen stellt dies schon ein ziemliches problem dar.
aber eine andere möglichkeit als die mit den schuhen bleibt ja dann auch gar nicht. WAS sollte sie sonst auch tun!?
(bei typen ist dies ja noch viel schlimmer.kann mir sehr gut vorstellen,das ein ziemlich klein geratener,erwachsener mann erhebliche probleme damit hat. und dieser kann dann aber nicht mal schnell "höhere schuhe" anziehen....... ;) )

war aber trotzdem witzig dein posting sullivan...und es passte auch sehr gut zum thema!!!!
kann mich da noch an einen spruch deinerseits erinnern,den du hier auch mal gepostet hast: "hochmut kommt vor dem fall...". auch dies wäre passend.......

LG
Dein TeleBoy

p.s.:
hab deine email √ľber meinem gmail-acc erhalten!!! vielen dank daf√ľr!!! antwort erfolgt heute im laufe des nachmittags.
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dämon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mädchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmächtigen schultern hängen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 07.07.2014, 10:15

Munterer TeleBoy,

zu unserem Thema, was nun eigentlich richtig ist oder eher nicht, scheiden sich auch bei Goethe die Geister. Als der 72-j√§hrige Herr Geheimrat 1821 im b√∂hmischen Marienbad auf die 17-j√§hrige Ulrike von Levetzow traf, war er hin und weg. Er konnte sie nicht vergessen, so dass er nach zwei Jahren das Unglaubliche tat: Er hielt bei der Mutter schriftlich um ihre Hand an (sie war 55 Jahre j√ľnger als er!). Unterst√ľtzt wurde er von seinem Freund, dem Gro√üherzog Carl August, welcher der Familie ein sorgenfreies Leben an seinem Hof versprach.

Goethe, der sein Leben lang Gl√ľck in der Liebe hatte, erhielt aber diesmal eine diplomatische Absage: "Das Fr√§ulein h√§tte noch gar keine Absicht zu heiraten."

Diese Geschichte wurde mehrfach verfilmt. Stefan Zweig bringt sie in einem Kapitel seines Buches "Sternstunden der Menschheit", und Martin Walser hat sie erst wieder vor 6 Jahren in seinem Roman "Ein liebender Mann" nacherzählt.

Bei Wikipedia kannst du unter "Marienbader Elegie" alles ausf√ľhrlicher nachlesen. Dort ist die junge Sch√∂nheit auch in einem pr√§chtigen Farbbild zu sehen.

Sullivan

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Beitrag von TeleMakeUs » 07.07.2014, 13:26

Sullivan hat geschrieben:Munterer TeleBoy,
"munterer".....also DAS halte ich f√ľr ein ger√ľcht sullivan!!! bin zur zeit so schnarchig wie schon lange nicht mehr.
Sullivan hat geschrieben: zu unserem Thema, was nun eigentlich richtig ist oder eher nicht, scheiden sich auch bei Goethe die Geister. Als der 72-j√§hrige Herr Geheimrat 1821 im b√∂hmischen Marienbad auf die 17-j√§hrige Ulrike von Levetzow traf, war er hin und weg. Er konnte sie nicht vergessen, so dass er nach zwei Jahren das Unglaubliche tat: Er hielt bei der Mutter schriftlich um ihre Hand an (sie war 55 Jahre j√ľnger als er!). Unterst√ľtzt wurde er von seinem Freund, dem Gro√üherzog Carl August, welcher der Familie ein sorgenfreies Leben an seinem Hof versprach.
na ja,also das ist schon ein extremst krasser altersunterschied, 55 jahre dazwischen !!! :shock:
andererseits hei√üt es ja aber auch: gegen gef√ľhle ist man machtlos!!! nicht mal goethe blieb davon "verschont".......
w√ľrde er jetzt,zu dieser zeit leben h√§tte es weitaus besser f√ľr ihn aussehen k√∂nnen. heutzutage sieht man dies ja nicht mehr sooooo eng,wie es zu seiner zeit der fall war.
(zumindest wenn ein √§lterer mann eine j√ľngere frau hat--bei einer √§lteren frau und einem j√ľngeren mann siehts schon wieder etwas anders aus!!!)

aber ist doch trotzdem iwie cute,das goethe sich dies traute und um ihre hand anhielt.also ich find's cool......
leider ging es ja aber nicht gerade gut f√ľr ihn aus. da war wohl das feeling dann doch nur einseitig.....sonst h√§tte sich sicher "ein weg" gefunden. (iwie liest sich das jetzt ziemlich komisch,"ein weg" gefunden...... :shock: oh man!!! )
Sullivan hat geschrieben: Goethe, der sein Leben lang Gl√ľck in der Liebe hatte, erhielt aber diesmal eine diplomatische Absage: "Das Fr√§ulein h√§tte noch gar keine Absicht zu heiraten."

Diese Geschichte wurde mehrfach verfilmt. Stefan Zweig bringt sie in einem Kapitel seines Buches "Sternstunden der Menschheit", und Martin Walser hat sie erst wieder vor 6 Jahren in seinem Roman "Ein liebender Mann" nacherzählt.

Bei Wikipedia kannst du unter "Marienbader Elegie" alles ausf√ľhrlicher nachlesen. Dort ist die junge Sch√∂nheit auch in einem pr√§chtigen Farbbild zu sehen.

Sullivan
das war zwar diplomatisch--aber unmissverständlich!!! und ein tritt in den ar***,bleibt dadurch auch ein tritt in den ar*** !!!! :shock:
hab mir mal die seite bei onkel wiki durchgelesen--war ganz interessant. bei "weblinks" f√ľhrt auch ein link zu diesem klagelied--dort kann man sich das gesamte werk ansehen.
also eigentlich bin ich ja jetzt nicht so der "gedichte-typ".....aber dieses ist wirklich wunderschön.....und furchtbar traurig.
mir hat noch niemals jemand ein gedicht gewidmet--und erst recht kein klagelied. *träum* Bild

LG
TeleBoy
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dämon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mädchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmächtigen schultern hängen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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safari
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Beitrag von safari » 07.07.2014, 13:44

@ sullivan:
marcel reich ranizki , der literaturkritiker, war doch so ein grosser goethe experte.
und er meinte, weshalb goethe so viele wechselnde beziehungen gehabt habe, habe daran gelegen, dass er -wie viele maenner - ein problem mit dem zu fruehen samenerguss hatte.
woher reich ranizki das wusste?
?? - der war ja ein literatur experte. und deshalb vermute ich dass las sich iwie aus den texten. abgehackte saetze oder sowas.

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Beitrag von TeleMakeUs » 07.07.2014, 14:05

safari hat geschrieben:@ sullivan:
marcel reich ranizki , der literaturkritiker, war doch so ein grosser goethe experte.
und er meinte, weshalb goethe so viele wechselnde beziehungen gehabt habe, habe daran gelegen, dass er -wie viele maenner - ein problem mit dem zu fruehen samenerguss hatte.
woher reich ranizki das wusste?
?? - der war ja ein literatur experte. und deshalb vermute ich dass las sich iwie aus den texten. abgehackte saetze oder sowas.
O__ö ohhaaaa......echt jetzt!?!? also das höre ich hier durch dein posting zum allerersten mal!!!!
aber WIE soll ein "literatur-experte" aus gewissen texten/gedichten DIESE TATSACHE (wenn es denn eine war!?) herauslesen k√∂nnen!? w√ľrde mich mal interessieren.......
und nur weil er jetzt so oft wechselnde beziehungen hatte,DARAUF zu schlie√üen halte ich f√ľr ein wenig "√ľberzogen".
aber trotzdem eine interessante frage safari..........
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dämon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mädchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmächtigen schultern hängen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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Beitrag von Sullivan » 07.07.2014, 15:04

Hallo Safari,

√ľber jemanden wie Goethe gibt es nat√ľrlich unz√§hlige, nicht nachpr√ľfbare Klatschgeschichten. Unser vor 10 Monaten verstorbener Literaturpapst Reich-Ranicki n√§hert sich ihnen nur mit aller gebotenen Skepsis.

Reich-Ranicki, in der Fernseh-√Ėffentlichkeit vor allem als streitbarer, aber liebensw√ľrdiger Clown wahrgenommen, erhielt von der Stadt Frankfurt am Main (wo Goethe geboren ist) mit Recht sowohl die Goethe-Plakette, als auch den Goethe-Preis. Alle Texte, die ich von ihm kenne, sind erstklassig. Unter seinen √ľber 30 Auszeichnungen sind allein 9 Ehrendoktorw√ľrden, 6 von inl√§ndischen Universit√§ten, 3 von ausl√§ndischen.

Reich-Ranicki war bekennender Atheist. Goethe dagegen glaubte an die Unsterblichkeit der Seele und an die Reinkarnation (Wiederverk√∂rperung). Bekannt sind seine Worte an die Frau von Stein: "Du warst in abgelebten Zeiten meine Schwester oder meine Frau." Vielen Esoterikern ist nicht bewusst, was alles im esoterischen Weltbild auf Goethe zur√ľckgeht. Nicht umsonst tr√§gt die Weltzentrale der Anthroposophie (siehe Wikipedia) den Namen "Goetheanum".

LG Sullivan
Zuletzt geändert von Sullivan am 08.07.2014, 05:50, insgesamt 1-mal geändert.

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safari
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Beitrag von safari » 07.07.2014, 22:55

vermutlich hat m. reich ranicki auch recht damit gehabt, atheist zu sein.
das leben ist ja auch sinnlos.
das einzige was wir hinbekommen ist es affen zu sein . irgendwas eintippen so wie ich gerade. und dann gibt es noch iwelche ober-affen, wie bei diesem nsa ding, die schauen zu was einer der affen macht.
- (..)

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nussbine
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Beitrag von nussbine » 08.07.2014, 01:22

Ich werde mich hier nun auch einmal beteiligen. Nicht um zu beurteilen, verurteilen oder ähnlich.
Nein einfach berichten, was mir so zu Wissen gekommen ist.

Also eine junge Dame lernt einen netten, reichen Industriellen kennen, der verheiratet ist und sogar ein Schloss besitzt und Vieles mehr.
Sie wehrt sich lange gegen ihre eigenen Gef√ľhle und die Antr√§ge des Herrn.
Die Dame ist/war so ca. gut 30 J. alt. Der Herr √ľber 70 J.
Endlich hat sie sich ergeben und dem Herrn nachgegeben. Sie zog in ein fremdes Land.
Sie bekam ein neues Auto, ein altes Haus, das sie umbauen durfte, auf Kosten des Herrn.
Das ging so lange gut, bis sie sich etwas in einen jungen Mann verguckte. Aber der war's auch nicht. Sie blieb beim alten Herrn. Aber das Verhältnis war etwas angeknackst. (Ich weiss nicht, inwieweit sie sich ihm anvertraute.)
Dann besuchte sie Vorträge esotherischer Art. Sie lernte viel Leute kennen. Auch wurde ihr vorgeschlagen, sie könne doch mit einer anderen jungen Frau, die ein Töchterchen hatte, vom Erlös des noch zu verkaufenden Hauses ein anderes Haus kaufen.
Das tat sie zwar. Sie kaufte das Haus, bezahlte es und diverse Renovierungsarbeiten. Das Haus war verfallener, aber grösser. Das Umgelände war so gross, dass man eine gute Halbe Stunde brauchte, um die Grenze abzuschreiten.
Eine wundervolle Sache.
Es gab aber Haken- Der Herr, der inzwischen auch bald 80 J. alt geworden war, vermutete eine lesbische Verbindung mit dieser anderen Frau. Er war eifers√ľchtiger, als er es bei dem Jungen war.
Die junge Frau war sogar noch etwas stolz und kl√§rte den Herrn nicht genau √ľber diese Sache auf. Auch wollte sie nicht mehr abh√§ngig sein von diesem sehr liebenswerten, aber auch besitzergreifenden Herrn.
Auch zeigte sich, dass diese andere junge Frau immer mehr Platz und Sonstiges beanspruchte.
Die Dame hatte M√ľhe damit. Sie konnte nicht mehr das Bad ben√ľtzen, wenn sie wollte. Nicht mehr zur Toilette, waschen usw., wann sie es wollte.
Auch mit der Zusammenarbeit dieser beiden Damen schien es nicht zu klappen. Wer macht was? Es gab ja eine Unmenge an Fr√ľchten usw. aus dem riesigen Garten, die verarbeitet werden mussten. Auch die Pflege usw. sollte gemacht werden.
Scheinbar arbeitete die Dame mit dem T√∂chterchen, kochte Fr√ľchte ein usw.. Sie t√∂pferte und ging auf den Markt, um ihre T√∂pfereien zu verkaufen. Die andere Dame war etwas arbeitsscheu und hockte in einer Ecke dieses Hauses. Sie zog sich in ein Zimmer zur√ľck und kleidete sich nicht mehr an.
Diese Dame kenne ich und mein Freund. Wir besuchten sie und fanden sie so, am Tag mit Morgenrock und in eine Ecke gekauert.
Mein Freund sagte zu ihr, sie solle ihre Sachen packen und zur√ľck zu ihrem urspr√ľnglichen Freund, Geldgeber in dieses, ihr Haus zur√ľckgehen.
Das hat sie dann getan. Es hat sie ziemlich Geld gekostet, 2 Katzen, die reisausgenommen hatten und nicht mehr zum Vorschein kamen.
Vor dem Umzug hatte sie auch vieles ihres Hausrates verschenkt. Das besass sie nun auch nicht mehr.
So fristet sie ihr Leben dort in diesem Haus, das nun auch Reparaturen braucht.
Etwas Gartenarbeit scheint sie zu machen. Aber sonst.....
Der Herr ist nun inzwischen auch verstorben. Er hat dieser Frau keinen Cent mehr gegeben/ vermacht. Sie ist in N√∂ten. Sie sollte das Haus verkaufen. Sie sollte arbeiten. Sie sollte ein geregeltes Leben f√ľhren.
Aber was tut sie? Nichts. Gar nichts. Sie hört auch nicht auf Ratschläge, seien sie aus ihrer Familie, oder auch nicht auf unsere.
Aber mir tut sie leid. Trotzdem kann ich nichts machen und auf meinen Freund hört sie diesesmal auch nicht mehr.
Sie wartet, bis ihr die gebratenen Tauben ins Maul fliegen. Sie wartet auf einen Lottogewinn. Sie wartet...
Vielleicht verkauft sich das Haus selbst.

Das ist eine Geschichte. Aber ich frage und beurteile einfach nicht.
Sicher habe ich versucht, ihr Vorschl√§ge zu machen, was sie arbeiten k√∂nnte. Aber f√ľr sie wird es immer schwieriger. Sie ist bald 50 J. alt. Wo soll sie noch eine Arbeit herkriegen?
Aber sie will ja gar keine. Aber auch sonst unternimmt sie nichts.

Ich kann das nicht verstehen. Aber ich weiss auch nichts, was f√ľr sie das Richtige w√§re. Und eben sie will ja nicht.

lbG nussbine
Immer noch neugierig und wissensbegierig

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