GlaubenssÀtze

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Pinita
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GlaubenssÀtze

Beitrag von Pinita » 01.10.2014, 14:54

Hallo zusammen,

ich bin seit vielen Jahren wegen meiner Depression in psychotherapeutischer Behandlung, war auch schon 3 Monate stationÀr in einer Psychosomatischen Klinik.
Gar nicht so einfach anzufangen ;)

Auf jeden Fall möchte ich mit euch ĂŒber das Thema "GlaubenssĂ€tze" schreiben, da ich damit eine sehr tolle Erfahrung gemacht habe. Und vielleicht ist ja jemand bei euch dabei, der Lust hat sich mit mir darĂŒber auszutauschen.

Ich bin von meinen Eltern sehr oft sehr schlecht behandelt wurden. Sie haben mich beschimpft, bespuckt, geschlagen und unter Wasser getaucht. Irgendwann fing ich an zu denken, dass ich ja ein ganz schön schlechter Mensch sein muss, wenn sie sowas mit mir machen. Es sind ja meine Eltern, die werden schon einen Grund dafĂŒr haben...
Man entscheidet sich frĂŒh fĂŒr seine Strategie - Opfer oder Krieger. Und ich erinnere mich noch genau. Ich war 3,5 Jahre alt und ich wollte abends irgendetwas von meinen Eltern. Das hatte meinem Vater anscheinend nicht gepasst. Dann schnappte er mich und hielt meinen Kopf unter Wasser. Diese fĂŒr mich total unverstĂ€ndliche Situation war fĂŒr mich so unertrĂ€glich, dass ich etwas tun musste. Ich sagte: " Das ist gar nicht schlimm, davon kriege ich schöne Löckchen!" Ich hatte beschlossen, dass ich die nicht an meine WĂŒrde ranlassen will und habe angefangen GefĂŒhle abzuschalten, zu unterdrĂŒcken. Ich wollte immer wie eine Maschine sein. Das dumme an meinen Eltern ist, dass sie solche Geschichten immer als Anekdote erzĂ€hlen und das witzig finden. Sie sind halt zu beschrĂ€nkt zu verstehen, wie schlimm das eigentlich ist.

Es ist noch viel schlimmes passiert und ich konnte mich meine ganze Jugend keinem öffnen und dachte schon, dass ich vielleicht lesbisch und frigide bin, weil alle Freunde hatten und ich das aber nicht so recht wollte. Ich habe richtige Körperliche Reaktionen gehabt, wenn jemand sich richtig fĂŒr mich interessiert - mir wurde speiĂŒbel. Erst als ich mit 17 meinen heutigen Ehemann traf, habe ich gemerkt, dass bei mir echt was nicht stimmt und so fing ich nach einiger zeit mit der Therapie an. Das wurde aber immer alles zu krass interlektualisiert und hat mir nicht so viel gebracht. Erst der Aufenthalt in der Klinik hat mir viel gebracht. Warum? Echt wegen den Mitpatienten. Durch die habe ich soviel ĂŒber meine Wirkung gelernt. Ich wirke immer total wach und patent. Deshalb haben die auch anfĂ€nglich nicht verstanden, was ich da gesucht habe. Aber die Therapeuten dort haben mich super schnell durchschaut, dass es in mir gar nicht gut ausschaut, und so blieb ich da am lĂ€ngsten von meiner ganzen Gruppe. Ich habe mich ĂŒbrigens selbst einweisen lassen, kein Arzt hat das je verstanden, dass ich total fertig war. Die sehen immer nur diese sportliche und redegewandte Frau. So eine kann ja nicht krank sein.

Seit dem ich "draußen" bin mache ich nun eine Psychoanalyse und ich habe die ganze Zeit das GefĂŒhl, dass mir das nicht so viel bringt und ich immer auf der Stelle trete. Ich hatte wieder so viele Tiefs, dass ich dachte, ich mĂŒsse eigentlich zurĂŒck in die Klinik. Meine ganze Seele und mein ganzer Körper hat mir so weh getan. Ich habe mich bald jeden Abend abgeschossen, weil ich die Gedanken nicht mehr ausgehalten habe.

Und dann war ich auf einem Seminar ĂŒber SelbstfĂŒhrung. An einem der Tage gab es das Thema GlaubenssĂ€tze. Damit hatte ich mich echt noch nicht richtig beschĂ€ftigt. Ich dachte immer "Meine Vergangenheit wird immer mein Verhalten und meine Stimmungen beeinflussen." "Ich kann mich davon nicht frei machen" und all sowas. Und als wir dieses Thema behandelt haben, habe ich irgendwie mein ganzes Denken neu geordnet, habe meiner Vergangenheit ihren Raum gelassen und mir gedacht "Melancholie, fick dich ins Knie - du krigst mich nie klein" (is von Gisbert zu Knyphausen - super Musiker). Meine Vergangenheit bestimmt mich nur, wenn ich sie lasse. Ich sage und denke jetzt einfach nicht mehr, dass ich etwas nicht kann oder hier und da nicht gut genug bin.

Und Leute, ich habe mich noch nie in meinem Leben so gut, so GleichmĂŒtig und echt gefĂŒhlt.

Mit meiner Therapeutin fand ich das nicht so cool darĂŒber zu sprechen, ich weiß nicht so genau warum. Ich hab noch sonen Online-Therapeuten bei Vistano-Psychologie. Mit dem ist das irgendwie viel toller, aber ne ganze Therapie am Telefon zahlt ja keine Krankenversicherung. Ich geb auf Anfrage auch gerne den Namen raus.

Jetzt hab ich so viel geschrieben und wĂŒrde mich ganz doll freuen von euch Feedback zu bekommen. Was haltet ihr von GlaubenssĂ€tzen? Wendet ihr das auch an?

Ganz liebe GrĂŒĂŸe!!!
Pinita

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 01.10.2014, 20:26

ich hab keine ahnung was du unter "glaubenssÀtzen" zu verstehen meinst. wÀre also nett du erlÀuterst das nochmal nÀher.
mir bleibt also nichts anders ĂŒbrig auf das zurĂŒckzugreifen was du geschrieben hast.

im moment kann ich nur vermuten, dass es sich um sÀtze handelt, die das unterbewusstsein beeinflussen sollen, also so eine art positiver selbstprogrammierung.
deiner erzĂ€hlung nach bekommst du das ja eigentlich schon seit frĂŒhester jungend hin ....."kriege schöne Löckchen". wie an dem beispiel unschwer zu erkennen ist, trĂ€gt das allein eher begrenzt zu einer problemlösung bei. dieses "positive denken" ist eine modeerscheinung (besonders unter esoterikern),die hoffnungslos ĂŒberbewertet wird . psychoanalyse ist auch nicht der bringer, wie du ja schon fĂŒr dich erkannt hast. ich selber halt da auch nicht allzuviel von. das mag was fĂŒr leute bringen die keine ahnung haben was ihnen mal irgendwann in ihrer jugend passiert ist und was entweder verschĂŒttet oder verdrĂ€ngt haben.
du jedoch weisst ja ohnehinwas war und was dich geformt hat. es macht also wenig sinn in irgendwas rumzustochern, was sowieso nicht mehr rĂŒckgĂ€ng zu machen oder verĂ€nderbar ist. im ĂŒbrigen macht es fĂŒr dein leben ohnehin wenig sinn zu wissen, dass du beispielsweise deswegen geizig bist, weil deine mutter dich zu lange aufs pöttchen gesetzt hat, um dir etwas kacka abzuzwingen und das nur, weil sie zu faul war die windeln öfters zu wechseln.

was dir ganz gut zu bekommen scheint ist die gemeinschaft anderer, die Ă€hnlich gelagerte probleme haben. du wĂŒrdest dich wundern wie vielen menschen es gut bekommt, wenn sie endlich erkennen. dass auch andere eine menge scheisse am hals haben. dazu musste dich allerdings nicht unbedingt in eine klapse einweisen lassen. es reicht wenn du mal in deinem nĂ€heren umfeld die ohren aufmachst und wirklich zuhörst. dann stellste dir nĂ€mlich automatisch die frage, ob die die du in der klapse kennengelernt hast nicht in wirklichkeit die gesĂŒnderen sind.

im ĂŒbrigen scheint dir ja schon gequatsche am telefon zu helfen. das klingt eigentlich recht vielversprechend. such dir also leute mit denen du wirklich reden kannst und nicht so psycho-onkels, die meinen, sie wĂŒrden nur fĂŒrs zuhören bezahlt. rede, rede, rede... bis du allen mist weggredet hast.

vergiss deine eltern und dass die so blöd waren. wer weiss was die fĂŒr einen shit mitgemacht haben?
sei froh, dass es dir nicht noch schlimmer ergangen ist.
die haben sich auch nur aus dummheit schuldig an dir gemacht. vermutlich bereuen sie das lĂ€ngst zu genĂŒge. nur Ă€ndern können sie jetzt auch nichts mehr, selbst wenn sie ĂŒberhaupt begreifen sollten, was sie angerichtet haben.

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Andreas
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Beitrag von Andreas » 02.10.2014, 01:55

Hallo,
Pinita hat geschrieben:..haben mich beschimpft, bespuckt, geschlagen und unter Wasser getaucht.
das ist ĂŒbrigens genau das, was frĂŒher mit vielen Hexen gemacht wurde. Vielleicht kommst du weiter, wenn du mal anschaust ob du selber das mit anderen in frĂŒheren Leben gemacht hast.
Wenn man solche Dinge in frĂŒheren Leben selbst gemacht hat, dann fĂŒhlt sich die Seele oft schuldig, und sucht sich in diesem Leben dann Eltern, bei denen sie sich sozusagen durch ihr Leiden von dieser Schuld reinwaschen kann.
..habe angefangen GefĂŒhle abzuschalten, zu unterdrĂŒcken.
Der Mensch kann ja zum GlĂŒck auch nachtrĂ€glich wieder zurĂŒckgehen mit seiner Erinnerung und die GefĂŒhle nachtrĂ€glich "fĂŒhlen". So werden sie dann auch aufgelöst.

lg von Andreas
Ihr könnt mich gerne bei facebook adden, ihr findet mich hier: http://www.facebook.com/andreas.rebmann.96

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 02.10.2014, 11:33

was andreas da schreibt entspricht den biblischen aussagen.

das erste nennt sich "reue", das zweite "verzeihen".
so wie ich das sehe sind die begrifflichkeiten durch die kirchen ziemlich ausgelutscht und teilweise sogar vollkommen fehlinterpretiert.

reue bedeutet, man erkennt seinen eigenen standort, also quasi eine art istaufnahme und versucht zukĂŒnftig bessere wege einzuschlagen.
mit selbstzweifeln oder selbstkasteiung hat das nichts zu tun. selbst wenn man auch selber fehler gemacht hat, kann man in der vergangenheit nichts mehr Ă€ndern. im hier und heute jedoch sehr wohl und das heute ist dann richtungsweisend fĂŒr die zukunft.
der freie wille ist dazu da fehlentwicklungen zu korrigieren.

busse tun bedeutet nicht, mit seinem schicksal zu hadern oder zu jammern sondern sich zu besinnen und in sich den willen zur verÀnderung(umkehr) zu finden.
eine positive einstellung zu finden kann dabei sehr hilfreich sein.

was andreas ĂŒer das fĂŒhlen schreibt wird so nicht hinhauen.
hier gehts es um das "Verzeihen" können.

sich nur nachtrĂ€glich einzufĂŒhlen reicht da absolut nicht aus. von alleine löst sich da gar nichts. wieder und wieder im schlamm zu wĂŒhlen löst keine proleme(das ist der kĂ€se den psycho-onkels, traumdeuter und reinkarnationsforscher zelebrieren umd dir ĂŒber jahre deine kohle abzuzocken).
um solche dinge abzulegen musst du dich davon frei machen.
in dem zusammenhang geht es um vergebung. sprich deine eltern frei, ganz egal was sie dir angetan haben. wenn du das nicht schaffst kriegste den mist nicht los.
halt dir vor augen, dass die einfach nur blöd waren, vielleicht hilft dir das. aber selbst wenn sie echte Àrsche waren kannst du nicht beurteilen wieso sie so geworden sind und was sie dazu ewegt hat solche dinge mit dir zu machen. du kannst es also nicht wirklich bewerten.
vergib ihnen ihr tun. damit hilfst du nicht deinen eltern sondern du hilfst dir. du stellst dich ĂŒber die sache. nur so wirst du dich davon lösen.

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Stephy
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Beitrag von Stephy » 03.10.2014, 20:00

Weltenspringer hat geschrieben: ... um solche dinge abzulegen musst du dich davon frei machen.
in dem zusammenhang geht es um vergebung. sprich deine eltern frei, ganz egal was sie dir angetan haben. wenn du das nicht schaffst kriegste den mist nicht los.
halt dir vor augen, dass die einfach nur blöd waren, vielleicht hilft dir das. aber selbst wenn sie echte Àrsche waren kannst du nicht beurteilen wieso sie so geworden sind und was sie dazu ewegt hat solche dinge mit dir zu machen. du kannst es also nicht wirklich bewerten.
vergib ihnen ihr tun. damit hilfst du nicht deinen eltern sondern du hilfst dir. du stellst dich ĂŒber die sache. nur so wirst du dich davon lösen.
@ Weltenspringer: Vielen Dank fĂŒr deine Meinung zu dem Thema. Ich finde das sehr interessant. Da ich fast das gleiche mit meinen Eltern durch habe. Kenne ich die Problematik zur GenĂŒge. FĂŒr mich ist es nicht immer einfach mir selbst etwas zu zu trauen, oder eine gute Meinung von mir selbst zu haben. Es kommt immer mal wieder der Gedanke hoch, wenn selbst deine Eltern dich Scheiße finden, dann musst du auch ganz schön Scheiße sein. Ich versuche auch immer wieder mich von dem Gedanken frei zu machen. Es gibt aber immer wieder Auslöser, also bestimmte Situationen wo das ganze wieder hoch kommt. Inzwischen erkenne ich das zumindest. Dass das nichts ist was mit jetzt zu tun hat, sonder nur Auslöser sind, die mich darauf Aufmerksam machen, das ich bestimmte Erfahrungen noch nicht verarbeitet, mir und anderen vergeben habe.

Eine Frage hÀtte ich an dich zu der Thematik. Muss ich wenn ich meinen Eltern vergeben habe, wieder Kontakt zu ihnen haben,
oder geht das auch ohne? Ich habe keinen Lust mir immer wieder anzuhören das alles was ich mache schlecht ist. Das meine Freunde und meine Arbeit Scheiße sind. Es ist ihre Meinung, nicht meine. Das ist mir klar. Aber muss ich mir das deswegen immer und immer wieder anhören?
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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 03.10.2014, 22:19

auf gar keinen fall. bewahre dich bloß davor. verzeihe deinen eltern dass sie sind wie sie sind. helfen kannst du denen nicht. nicht aus deiner kraft. bestenfalls kannst du fĂŒr die beten.
schon sich selber zu Àndern ist schwer genug, eine arbeit die unter umstÀnden ein ganzes leben lang dauert. geh deinen eltern bloss aus dem weg.
wenn dir daran liegt deinen eltern etwas heimzuzahlen, dann sage ihnen, dass du fĂŒr sie betest. etwas gemeineres kannst du ihnen gar nicht antun als sie damit zu zwingen ĂŒber eure beziehung nachzudenken.

irgendwie scheint dir nicht bewusst zu sein, dass deine eltern nur mittel zum zweck waren das du existierst. irgend etwas brauchbares muss in ihren genen sein!
jeder mensch ist der geborene sieger. schliesslich standen alternativen in millionenhöhe zur verfĂŒgung.
es waren nicht deine eltern die dich ausgesucht haben.

normal ist eigentlich , dass eltern ihre kindern fördern, oft sogar ungeachtet irgendwelcher schwierigkeiten oder probleme.
bei eltern die das nicht machen, hat sich irgendwie deren blickwinkel verschoben. oftmals gehen sie davon aus, dass kinder den gleichen weg wie sie oder gar einen besseren weg gehen mĂŒssten. sie sind dann einfach unfĂ€hig zu erkennen, dass jeder mensch seinen ureigensten weg zu beschreiten hat.
es ist gar nicht selten, dass es gerade die kinder sind , die den erwartungen ihrer eltern nicht im geringsten enstprechen, die fĂŒr die sĂŒnden , eben ihrer eltern und ihrer vorfahren zu bĂŒssen haben.

du kannst also mit anderen worten getrost darauf verzichten den wunschenvorstellungen deiner eltern zu entsprechen. dann wÀrst du ja genau wie sie.
ich hoffe doch stark, dass du nicht gedenkst deinen kindern Àhnliches anzutun?

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Stephy
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Beitrag von Stephy » 04.10.2014, 16:03

Weltenspringer hat geschrieben:ich hoffe doch stark, dass du nicht gedenkst deinen kindern Àhnliches anzutun?
Ich denke nicht das "meine Eltern" mir etwas antun wollten. ;) Sie können / konnten es halt nicht besser.
Eltern wollen es ja "IMMER" besser machen wie ihre eigenen Eltern :-) Das ist zumindest bei den meisten der Fall.
Meine Mutter hat es mal so schön gesagt, leider liegt bei Kindern keine Gebrauchsanweisung bei :-o
Und so sind auch Eltern nicht davor gefeit Fehler zu machen. Meine Eltern lieben mich, und ich liebe meine Eltern,
nur da es ihnen halt nicht möglich ist, mich so zu akzeptieren wie ich bin.


An eigene Kinder denke ich im Augenblick nicht. DafĂŒr bin ich nicht ausgeglichen genug.
Emotional zu unreif. Ich wĂŒrde meine Launen an meinen Kindern auslassen, und das haben sie nicht verdient.
Das ist das eine, das andere ist, das ich mir im Augenblick auch finanziell keine Kinder leisten könnte.

Bzw. ich mĂŒsste mein Pferd töten lassen, damit ich mir Kinder leisten kann, da das Pferd chronisch krank
und nicht verkĂ€uflich ist. Und das wĂ€re dem Pferd gegenĂŒber auch nicht fair.

Du kannst also beruhigt sein, ich habe nicht vor demnÀchst irgendwelche armen Kinder zu schÀdigen ;)


Danke fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Antwort

Liebe GrĂŒĂŸe

Stephy
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Beitrag von TeleMakeUs » 04.10.2014, 17:07

Stephy hat geschrieben:
Weltenspringer hat geschrieben:ich hoffe doch stark, dass du nicht gedenkst deinen kindern Àhnliches anzutun?
Ich denke nicht das "meine Eltern" mir etwas antun wollten. ;) Sie können / konnten es halt nicht besser.
Eltern wollen es ja "IMMER" besser machen wie ihre eigenen Eltern :-) Das ist zumindest bei den meisten der Fall.
Meine Mutter hat es mal so schön gesagt, leider liegt bei Kindern keine Gebrauchsanweisung bei :-o
Und so sind auch Eltern nicht davor gefeit Fehler zu machen. Meine Eltern lieben mich, und ich liebe meine Eltern,
nur da es ihnen halt nicht möglich ist, mich so zu akzeptieren wie ich bin.
hi stephy,

zuerst einmal wollte ich dir sagen, das es super von dir ist, SO offen und ehrlich zu posten -- um dadurch wenigstens einen ganz kleinen teil deines lebens mit "uns" zu teilen. :oops: jeder könnte das nicht -- erst recht nicht, wenn es ins private geht.
da ist dann immer fĂŒr viele schluss.
es gibt menschen, die wollen zwar so einiges von einem wissen und stellen fragen ĂŒber dieses und jenes...........möchten aber selbst kaum etwas ĂŒber sich preis geben.
und DA frage ich mich dann immer: Àhhhmmm......ja, WAS stimmt da nicht !?

deinen eltern war oder ist es nicht möglich dich so zu akzeptieren wie du bist. aber gerade DAS ist von allergrĂ¶ĂŸter bedeutung und wichtigkeit--erst recht fĂŒr das eigene kind!!!!
auch wenn sie es vielleicht nicht bewusst getan haben oder es "nicht anders konnten/wussten". (wie du es entschuldigend postest.)
dadurch, das du trotz alle dem immer noch partei fĂŒr sie ergreifst, zu ihnen hĂ€ltst und sie liebst, wĂ€chst du ein stĂŒck ĂŒber dich selbst hinaus..........
du kannst wirklich stolz auf dich sein !!!!!! :oops:

ein ganz dicker knuddler
und viele LG

Tele
Zuletzt geÀndert von TeleMakeUs am 04.10.2014, 19:23, insgesamt 2-mal geÀndert.
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dĂ€mon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mĂ€dchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmĂ€chtigen schultern hĂ€ngen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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Beitrag von Stephy » 04.10.2014, 18:51

TeleMakeUs hat geschrieben: ... zuerst einmal wollte ich dir sagen, das es super von dir ist, SO offen und ehrlich zu posten -- um dadurch wenigstens einen ganz kleinen teil deines lebens mit "uns" zu teilen. :oops: jeder könnte das nicht -- erst recht nicht, wenn es ins private geht.
da ist dann immer fĂŒr viele schluss.
;) Solche Leute gibt es. Ich glaube die wollen immer den Schein waren und so tun alles wĂ€re bei ihnen alles bestens und eitel Sonnenschein :sunny: Mich hat die Erfahrung gelehrt. Wenn du dich mit den Leuten mehr auseinander setzt. Ihnen zuhörst und hinter die Vasade schaust, dann wirst du fest stellen, das es fast in allen Familien Probleme mit dem ein oder anderen gibt. Es ist eigentlich fast ĂŒberall das gleiche. ;) Darum macht mir das auch nichts aus das zu zugeben, das bei mir nicht immer alles rund lĂ€uft.
Auch weiß ich das ich nicht in dem Sinne perfekt bin wie sich die Gesellschaft das so vorstellt.
Die Gesellschaft ist aber nicht das Maß der Dinge. Ich möchte versuchen ausgeglichener zu sein, und mir nicht immer so einen Kopf zu machen. Ich bin doch Harmonie-sĂŒchtig, und will immer das mich alle mögen. Das funktioniert so aber auch nicht, da gibt man sich selber auf, wenn man immer versucht es allen recht zu machen. Also muss ich jetzt meinen eigenen Weg finden, und muss dann damit fertig werden wenn der ein oder andere nicht bereit ist das mit zu machen. Auch wenn das manchmal weh tut.
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Beitrag von Weltenspringer » 04.10.2014, 19:51

lach - @stephy - wenn aller warten wĂŒrden bis sie die emotionale reife haben, bevor sie kinder in die welt setzen, wĂ€ren die menschen lĂ€ngst ausgestorben!

in der regel wachsen menschen mit ihren aufgaben.

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Beitrag von TeleMakeUs » 04.10.2014, 20:00

Weltenspringer hat geschrieben:lach - @stephy - wenn aller warten wĂŒrden bis sie die emotionale reife haben, bevor sie kinder in die welt setzen, wĂ€ren die menschen lĂ€ngst ausgestorben!

in der regel wachsen menschen mit ihren aufgaben.

@weltenspringer

ich finde stephys einstellung dazu mehr als vernĂŒnftig,realistisch und fĂŒr sie selbst das allerbeste !!!!
wie viel leid könnte so manchem kind erspart bleiben, wenn andere auch genau SO wie sie denken und handeln wĂŒrden !!!!
und du postest hier solch einen unsachgemĂ€ĂŸen hirnmĂŒll. sorry -- aber anders kann man dazu echt nicht sagen........
...."du bist die andere k.i. wie heißt du? was ist dein turing-code? na?" .....um einen dĂ€mon zu rufen,muss man seinen namen kennen....."neuromancer", sagte der junge. er schaute in die aufgehende sonne. "der pfad ins reich der toten. aber nein mein freund,ich BIN die toten und ihr reich!" er lachte........eine möve kreischte. "bleib hier. wenn dein mĂ€dchen ein spuk ist,dann weiß sie es nicht.und du auch nicht"......."du gehst kaputt! das eis bricht!"......."nein",sagte der junge traurig und lies die schmĂ€chtigen schultern hĂ€ngen....er scharrte mit dem fuß im sand. "es ist viel einfacher..." aus william gibson's "neuromancer"

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Stephy
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Beitrag von Stephy » 04.10.2014, 20:10

@weltenspringer:

*auch lach* Wo du recht hast, hast du recht.
Zum GlĂŒck denken ja nicht alle Menschen so viel darĂŒber nach ;)

@TeleMakeUs:

es mag sein das dadurch Kindern Leid erspart wird.
Aber die Kinder haben auch die Chance daraus zu lernen und es besser zu machen,
setzt man sie gar nicht in die Welt nimmst du ihnen auch diese Chance.

Und es ist ja nicht immer alles schlecht ;)
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