Persönlichkeitsmodifikation

Forum f√ľr neue spirituelle Sichtweisen in der Psychologie
KaoS
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Persönlichkeitsmodifikation

Beitrag von KaoS » 16.06.2015, 18:08

Hallo,

Ich suche dieses Forum auf, weil ich ein paar Ideen habe, die recht schwierig sind und ich Meinungen sammeln möchte. Ich bin kein sonderlich esoterischer Mensch, eigentlich durch und durch Wissenschaftler, aber mit Wissenschaft hat das was ich vor habe nur noch bedingt zu tun.
Ich habe vor einen Teil meines Bewusstseins so weit in den Graubereich zwischen UBW und BW zu schieben, damit eine Art dritte Instanz ensteht.
Ich m√∂chte auf der anderen Seite meinem UBW in diesem Bereich der Personifikation bieten, damit ich eine Art ansprechbaren Vermittler zischen BW und UBW ausbilden kann. Die Grundlagen f√ľr dieses Vorhaben wurden vor Jahren gelegt und wenn ich so weiter mache werde ich wohl auch weitergehende Ver√§nderungen feststellen k√∂nnen. Meine Frage an diese Gemeinde:

Habt ihr Erfahrungen mit personifiziertem Unterbewusstsein z.B. substanzindiziert oder auto-suggestiv?
Was sind eure Meinungen zu diesem Vorhaben?
Ich weiß, dass das ein echt abgefahrenes und wahnsinniges Unterfangen ist, aber ich bin mir der Risiken bewusst und bereit sie einzugehen, möchte ich nur den wohl Zahllosen Kritikern im Vorfeld sagen.

Ich freue mich √ľber jede Antwort,

MfG

KaoS
Zuletzt geändert von KaoS am 16.06.2015, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.

Weltenspringer
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Re: Persönlichkeit spalten

Beitrag von Weltenspringer » 16.06.2015, 19:40

von spalten kann da keine rede sein. hier sind einige genau das was du suchst. es handelt sich dabei um ein angeborenes talent.
erklärungsversuche sind da nicht wirklich von nutzen, wie du ja bereits erkannt hast hat das mit wissenschaft nämlich wenig zu tun.
lernen kann man sowas auch nicht, jedenfalls nicht in der form wie du dir das vorzustellen scheinst.

die einrichtungen f√ľr psychische oder psychosomatische erkrankungen feiern derzeit hochkonjunktur, da es in den letzten jahren eine art erweckungsphase bei dieser art brachliegenden talenten gab.
mit dieser wie du es formulierst "dritten instanz" können sich die betreffenden problemlos zwischen bw und ubw hin und her bewegen.
das verkraften leider nicht alle. die meisten verstehen nicht was ihnen da passiert ist und wie sie damit klarkommen sollen.


viele st√ľrzen sich in die esoterik. leider bietet die esoterik nur ein f√ľrcherliches durcheinander an terminologien die noch dazu haufenweise falsch interpretierte oder fehlerhafte vokabeln. das geht √ľber mystizismus, okkultes, magie usw. .
die meisten die sich als gurus oder mentoren in den einzelnen bereichen präsentieren sind lächerliche scharlatane.

letztendlich ist man wie immer gezwungen, sich seinen eigenen weg zu suchen. die auspr√§gung der talente, die auf der f√§higkeit basieren, steuernd in beide bereiche hineinzugreifen sind ganz individuell. das allein macht es schon schwierig √ľberhaupt herauszufinden wozu man alles f√§hig ist.
zu den rudimentären begabungen gehört unter anderem die heilerei. die findest du demensprechend in den eso-foren am häufigstem thematisiert.
wirkliche heilerfolge haben allerdings nur die, bei denen auch eine echte affinit√§t zu diesem bereich besteht. dummerweise halten sich schon viele f√ľr einen heiler, die mal das dusel hatten, einem eine warze wegzuzaubern bzw. zu besprechen.
genauso, wie sich schon viele f√ľr seher halten, nur weil sie mal jemandem geholfen haben, einen verlorenen gegenstand wiederzufinden oder voraussagten, dass die oma einen motorradunfall haben wird oder die katze vom nachbarn vom baum fallen wird.

nicht jeder besitzt oder verf√ľgt gleich √ľber spektakzl√§re begabungen.
in der regel √§ussern sich die erwachsenen talente in erh√∂hter kreativit√§t, k√ľnstlerischer, mathematischer oder musischer art.
durch die abstrakte personifizierung, dieses, nennen wir es"dazwischen" erweitert sich der horizont jedenfalls enorm. es kommt quasi zu einer potenzierung der leistungsfähigkeit. der zugriff auf parawissenschaftliche begabungen ermöglicht sich nur sehr langsam und keineswegs bei allen.

in fr√ľheren jahren endeten viele unserer art, isoliert und vereinsamt als sogenannte energievampire.


möglicherweise bringst du ja durch deinen versuch ein wenig ordnung in diese verfahrene geschichte. ich bin jedenfalls mal gespannt welche fortschritte dein ansatz machen wird und welches feedback du hier erhältst.

KaoS
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Beitrag von KaoS » 16.06.2015, 21:06

Hast Recht, spalten ist nicht der richtige Ausdruck, wobei es schon darum geht, dass diese dritte "Instanz" eine greifbare Sache wird. Ich bin auch der Meinung, dass viele Weise und "Erwachte" einen ähnlichen Prozess durchgemacht haben, auch wenn ich versuche das alles möglichst bewusst und Logik basiert zu erreichen. Ich weiß nicht, ob mich dieses Streben und das was ich dadurch bis jetzt erreicht habe mich besonders macht und wenn ja kann ich nicht definieren inwiefern das der Fall ist. Ich will mich aber auch nicht den spirituellen geistigen Anwendungsmöglichkeiten verschließen. Ein weiterer Grund warum ich hier bin. Was glaub ihr kann ich erreichen, wenn es mir gelingt? Wenn die Kommunikation so gut funktioniert ist hypothetisch auch ein besonderes Maß an Chakrenkontrolle möglich, oder nicht? Ich habe nur wenig Erfahrungen in dieser Hinsicht, möchte aber welche Sammeln, um auch diesen Weg beschreiten zu können.

Immer dankbar f√ľr Rat,

KaoS

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 16.06.2015, 22:50

Hallo KaoS,

mit ein paar wenigen S√§tzen in einem Forumsbeitrag ist zu deinem Thema so gut wie nichts gesagt. Eine ausgezeichnete, kompetente Darlegung findest du in dem Buch "Yoga und die Evolution des Bewusstseins / Die wissenschaftliche Grundlage der spirituellen Erfahrung" (1973). Autor ist der indische Yogi Gopi Krishna. Er hat das Buch gemeinsam mit dem Kernphysiker Carl Friedrich von Weizs√§cker verfasst, der durch die packende Autobiographie Gopi Krishnas auf diesen aufmerksam geworden war. Darin beschreibt der Yogi unter anderem auch, wie ihn seine gezielten Meditationen wiederholt an den Rand des Suizids brachten. Ich habe auf beide B√ľcher schon am 26.05.2015 im Beitrag 6 des Threads "Quantenphysiker sagt: Es gibt keine Materie" hingewiesen.

Diese Buchempfehlung bedeutet nat√ľrlich keineswegs, dass du den gleichen Weg wie dieser Yogi einschlagen sollst. Jeder hat seine ganz individuellen Anlagen, die allein es zu entwickeln gilt. Mancher entfaltet sich spirituell pr√§chtig, ohne jemals ein einziges esoterisches Buch gelesen zu haben.

Die esoterische, aber auch die psychiatrische Literatur zu deinem Thema ist un√ľbersehbar gro√ü und von recht unterschiedlicher Qualit√§t. Mit den beiden genannten Autoren bist du jedenfalls bestens bedient.

LG Sullivan

KaoS
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Beitrag von KaoS » 19.06.2015, 14:18

Das mit der vagen Formulierung hat mehrere Gr√ľnde. Die Idee basiert auf allem, was ich √ľber mich und andere gelernt habe. Eine Darlegung im Detail wird da schwierig, welche mitunter auch sehr pers√∂nlich w√§ren. Auch wusste ich nicht, inwiefern sich jemand daf√ľr tiefer gehend interessieren w√ľrde, so wie du Anjiali. Aber ich versuche ein simples Beispiel:<br>
<br>
Aus Erfahrung weiß ich, dass bei jeder Tätigkeit mein Unterbewusstsein wesentlich bessere Ergebnisse liefert als mein Bewusstsein.
Wenn man mit andere musiziert und improvisiert, ist die Handlung sehr gut als Fluss erkennbar. Wenn man sich und andere beobachtet, stellt man fest, dass in den Momenten, in denen das Bewusstsein sich einschaltet, also der Handlungsfluss des Unterbewusstseins unterbrochen wird, Fehler gemacht werden. Das hat auch mit dem Selbstvertrauen zu tun, quasi dem Vertrauen des Bewusstseins auf das was das Unterbewusstsein generiert. Denn die Aufgabe des Bewusstseins ist es die Entscheidungen des Unterbewusstseins zu kontrollieren und ggf. zu modifizieren. Also kennt das Bewusstsein zwei Stati, n√§mlich Aktiv, es modifiziert, oder passiv, es "segnet ab". Mit Training gewinnen wir an Daten und an Selbstbewusstsein, n√§mlich durch zunehmenden Erfolg, wodurch die eigentliche Steuerung immer mehr vom Unterbewusstsein √ľbernommen wird. Gehen z.B: Die ersten Schritte waren bewusste Koordinierungsversuche und heute sagt das Bewusstsein nur noch Gehe und ist selbst mit vielen anderen Sachen besch√§ftigt.<br>
Nun zeigt, wie eingangs beschrieben, dass auch beim meistern neuer Aufgaben, das Unterbewusstsein meistens besser Ergebnisse erzielt. Es geht um das sich gehen lassen. Ein Ansatz ist nun eine rekursive Funktion, einen Satz, den man in betreffenden Situationen immer wiederholt, zu implementieren, gekoppelt an den Erfolg des sich gehen lassen Satus.<br>
Praktisches Beispiel:<br>
Jeder kennt es einen Fu√üball in der Luft halten mit dem Fu√ü. Ich bin kein guter Fu√üballer und schaffe seit ich mit so einem Ding rumspiele nicht mehr als 3-4 mal. Nun habe ich versucht mein Konzept anzuwenden und schon beim dritten Versuch war bei 15 und habe vor Begeisterung und Verwunderung "den Faden verloren". Ich habe Freunden von dem Mantra berichtet und R√ľckmeldungen bekommen, dass das wunderbar funktionieren w√ľrde, nicht nur beim Fu√üball.
Ausgehend davon, dass mit jedem Erfolg die Funktion reaktiviert und automatisch mit dem zeitlich korrelierenden Mantra Verkn√ľpft wird, wird auch das Mantra rekursiv mit der gew√ľnschten Funktion verkn√ľpft usw. Im Klartext: Jedes Mal, wenn ich diese Funktion erfolgreich aufrufe, wird sie beim n√§chsten Mal besser und leichter aufrufbar und durch das Mantra universal anwendbar, als globalen Status, der das Bewusstsein parkt und dem Unterbewusstsein die Kontrolle √ľberl√§sst.<br>
Dies ist nur eins von vielen vielen Puzzleteilen, aber ich denke es wird ersichtlich, dass ich mein Bewusstsein und Unterbewusstsein näher zusammen bringen will und sie in eine Ebene der Metainteraktion zu bringen, die normalerweise nicht da ist.
Eine Wolke aus Funktionen und Assoziationen, die das Bewusstsein und Unterbewusstsein an einen Tisch setzen.
Face to Face.
Ich will irgendwann in mich Abtauchen können und vor meinem personifizierten Unterbewusstsein stehen, ihm ins Gesicht schauen und es reden hören können.<br>
<br>
Was erhoffe ich mir von euch?
Nun zum einen ist jegliche Bewertung die ich vornehmen kann subjektiv gepr√§gt durch mich, das verschlie√üt einem oft den Blick f√ľr andere Sichten, darum ist es fast zwangsl√§ufig n√∂tig, andere Individuen zur Bewertung heran zu ziehen und um so kompetenter und/oder mehr um so besser. Des weiteren glaube ich das man alles lernen kann und zwar jeder alles, wenn er genug Zeit und Zugang zu Informationen hat. Mich Interessiert welche Erfahrungen ihr mit euren eigenen F√§higkeiten gemacht habt, wie ihr Zugang zu euch gefunden habt und was √ľberhaupt an M√∂glichkeiten des menschlichen Geistes vorhanden ist. Auch interessiert mich, ob es Menschen mit √§hnlichen Ideen gibt und welche Erfahrungen Sie gemacht haben und wenn nicht, was bedeutet das f√ľr mich und meine Zweifel?

MfG,

KaoS
Ich bin viele und Wir sind eins.

Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 21.06.2015, 00:17

so wie du das jetzt artikulierst ist das ein uralter hut.
insofern stimme ich also mit anjali √ľberein.


√ľber das thema erf√§hrst du am meisten wenn du dich mit dem chinesischen thao-urspr√ľnglische Ganzheit, chi- Energie des lebens, yin/Yang-polarit√§ten von chi, Tai chi-polarit√§ten Harmonie und den 5 wandlungsphasen - realit√§t
beschäftigst.



man unterscheidet da zwischen bewusstseinsfunktionen
1. bewertende
-denken
-f√ľhlen
2. unbewertende
-Wahrnehmung/Empfindung
-intention

mit anderen worten , was du da als abtauchen bezeichnest passiert eigentlich ständig und was du als koordinierung bezeichnest ist das was dich ausmacht, nämlich deine persönlichkeit.
jeder mensch nimmt ständig daten auf auf die er in der einen oder anderen form reagiert. seine reaktionen basieren auf seiner individualität. kein mensch reagiert wie ein anderer
selbst wenn der input also die wahrnehmungen identisch zu sein scheinen.

f√ľhlen und denken sind √ľbrigens leicht durch dritte manipulierbar.
empfindungen und intention so gut wie gar nicht, die basieren auf einem selber.

was nun das "jeder mensch kann alles lernen" betrifft, lehne ich die aussage in diesem zusammenhang ab.
ohne entsprechende anlagen (talent) lässt sich da gar nichts lernen. man kanns oder man kann es eben nicht.

ein mensch kann viel lernen ohne zweifel, nehmen wir als beispiel die empathie. lebenserfahrung, gute beobachtungsgabe und verstand erreichen hier eine erstaunlich weitgehende sensibilisierung und eine menge erkenntnisse. verf√ľgt jedoch jemand √ľber die angesprochene begabung in diesem bereich erfasst er dinge ganz intuitiv die wissenschaftlich nie oder nur schwer beweisbar sein werden. ein gutes besispiel f√ľr eine derartige beganung ist beispielsweise freud im bereich der psychologie. der lag so gut wie immer richtig mit seinen thesen die in den meisten f√§llen keinerlei wissenschaftliche grundlagen besa√üen.
lustig, wenn man bedenkt, dass er quasi der vater der psychologie war.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 22.06.2015, 10:03

Hallo KaoS,

Du schreibst im Beitrag 6 unten: "Ich bin viele, und wir sind eins." - Vielleicht spielst du damit auf den Bestsellertitel "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele ?" des Philosophen Richard David Precht an. Ein recht lesenswertes Buch.

Nach deinen letzten Ausf√ľhrungen ist dein Anliegen schon viel klarer geworden. Im Beitrag 1 hast du geschrieben: "Ich bin kein sonderlich esoterischer Mensch, eigentlich durch und durch Wissenschaftler." Danach habe ich schon meine erste Antwort im Beitrag 4 ausgerichtet. Dich interessieren keine esoterischen Lehren, sondern praktische Erfahrungen mit dem Unterbewusstsein.

"Ich bin viele, und wir sind eins." - Das hat auch der Chemieprofessor Ludwig Staudenmaier (1865 - 1933) mit den "Teil-Ichen" seines Unterbewusstseins erfahren und dar√ľber den Klassiker "Die Magie als experimentelle Naturwissenschaft" geschrieben. Wenn du den Titel bei Google eintippst, steht dir das vollst√§ndige Buch kostenfrei als PDF-Datei zur Verf√ľgung.

Staudenmaier wurde durch seine Experimente berufsunfähig und landete in der Psychiatrie. Dazu findest du bei Google auch den 3-seitigen Text "Das Ende Ludwig Staudenmaiers" der Franz Bardon Research (2002) und eine Rezension der Universität Bochum (2003).

In deinem jugendlichen Alter begibt man sich gerne mit Feuereifer auf Entdeckungsreisen. Da ist es gut, wenn man zuvor auf mögliche Gefahren hingewiesen wird. Ich habe Staudenmaiers Buch schon in meiner Schulzeit gelesen.

LG Sullivan

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sensmitter
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Beitrag von sensmitter » 22.06.2015, 13:44

Hi Kaos, die dritte Instanz - und noch weitere - gibt es bereits bei
uns allen; du brauchst sie nicht zu erschaffen, das mal nur so am Rande...

Forsche weiter, √ľbe, √ľbe, √ľbe und lies nur wenigstens eines der
von Sullivan angegebenen B√ľcher, dessen Tipps ich wirklich f√ľr ausgezeichnet
halte.
Es ist echt egal, welche Bezeichnungen - Unter-, √úber-, sonstwas f√ľr
ein Bewusstsein - auftauchen. Was du in esoterischen B√ľchern √ľber
Bewusstseinsbildung liest, ist z.T. hoch wissenschaftlich, ohne das
dies zur Sprache kommt.
Wenn ich behaupte, alle esoterischen "Systeme" hätten die gleichen
Grundaussagen, klingt das sehr banal, und kann ich auch nicht mal
schnell in drei Sätzen belegen. Du wirst es selbst herausfinden, und
es dauert "ein bisschen", so`n paar Jahrzehnte, grins.
Zu gewinnen ist hierbei ein erweitertes Bewusstsein, tiefes Verständnis
f√ľr andere Menschen, ein fettes Selbstwertgef√ľhl - jeden Tag wieder
dem√ľtig abgespeckt und "ent-arroganzt" - Zufriedenheit, Harmonie
und scheiß noch mal große Einsamkeit, denn es werden immer
weniger, mit denen du dich unterhalten kannst.
hupps, gerade PC abgest√ľrzt, ich hoffe, meine WOrte erreichen dich.
LG sensmitter

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 22.06.2015, 15:53

Liebe Sensmitter,

das Buch von Staudenmaier hat seinen Wert vor allem durch seine abschreckende Wirkung. Man braucht längst nicht alles zu lesen, um vor den beschriebenen Gefahren gewarnt zu sein.

KaoS sucht keinen Einstieg in die Esoterik, sondern √ľbt sich in einer Art Freudscher Psychoanalyse ohne Therapeut. M√∂glicherweise kommt er am besten voran, wenn er sich dabei allein seiner Intuition √ľberl√§sst. Wichtig ist nur, dass er rechtzeitig die Notbremse zieht, falls die Sache ins Pathologische l√§uft.

Bei mir hat sich einmal jemand beklagt, er habe schon durch wenige Seiten der Gratislekt√ľre des Buches von Staudenmaier im Internet "Gehirnschwielen" erlitten. So etwas k√∂nnte ihm nicht passieren, wenn er sich deine pr√§chtigen Terralogie-Beitr√§ge im Forum vornimmt.

Sei herzlich gegr√ľ√üt !

Sullivan

KaoS
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Beitrag von KaoS » 23.06.2015, 12:25

Vielen Dank f√ľr eure mitunter sehr verst√§ndnisvollen und bereichernden Antworten.

Ich habe das Buch von Staudenmeier mit großem Interesse gelesen und er beschreibt in einer Passage genau das was mir vorschwebt.

"Mit intelligenten Personifikationen, die (innerlich) reden gelernt haben, kann ich mich
eben besser (weil vermittelst der Sprache) verständigen, als mit einem
"Unterbewußtsein" schlechtweg, wie es beim normalen Menschen
vorliegt, der sich mit demselben nur vermittelst unbestimmten
F√ľhlens in Verbindung setzen kann."

Ich gehe nicht mit allen seiner Ansichten konform, aber mit dem Gro√üteil und finde, dass er f√ľr die damalige Zeit bemerkenswerte Erkenntnisse gewonnen hat.
Sullivan hat geschrieben:KaoS sucht keinen Einstieg in die Esoterik, sondern √ľbt sich in einer Art Freudscher Psychoanalyse ohne Therapeut. M√∂glicherweise kommt er am besten voran, wenn er sich dabei allein seiner Intuition √ľberl√§sst. Wichtig ist nur, dass er rechtzeitig die Notbremse zieht, falls die Sache ins Pathologische l√§uft.
Das ist so nicht ganz richtig. Ich suche eben schon einen Einstieg in gewisse Bereiche der Esoterik um, wie auch von Staudenberg beschrieben, physische Effekte zu erzeugen oder psychische Ver√§nderungen zu indizieren. Auch oder Grade wegen meiner Vorstellungen von Raum-Zeit und Energie/Materie halte ich Ph√§nomene wie Telekinese und Telepathie f√ľr durchaus plausibel.
Die von dir angesprochene Psychoanalyse ohne Therapeut, oder einfacher Selbstreflexion, ist nur das Grundhandwerkszeug, um zu beobachten, zu analysieren und letztlich modifizieren zu können. Was ich zu modifizieren suche ist ganz anderer Natur, jener der die Spiritisten nachgehen.
sensmitter hat geschrieben:Wenn ich behaupte, alle esoterischen "Systeme" hätten die gleichen
Grundaussagen, klingt das sehr banal, und kann ich auch nicht mal
schnell in drei Sätzen belegen.
Genau dieser Ansicht bin ich eben auch, bzw. dieser Eindruck drängt sich mir auf, um so mehr ich mich mit diesen Themen auseinander setze.
Ich versuche diese Grundaussagen zu verinnerlichen, meine Schl√ľsse daraus zu ziehen und mit dem "wissenschaftlichen" Wissen zu verbinden, um einen maximalen Effekt zu erzeugen und evtl. Dinge zu erreichen, die mir sonst nicht m√∂glich w√§ren.
Sullivan hat geschrieben:Du schreibst im Beitrag 6 unten: "Ich bin viele, und wir sind eins." - Vielleicht spielst du damit auf den Bestsellertitel "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele ?" des Philosophen Richard David Precht an. Ein recht lesenswertes Buch.
. Steht bei mir im Regal, aber der Spruch ist auf meinem Mist gewachsen, bevor ich das Buch kannte :D.


Ich freue mich √ľber weitere Anregungen und Meinungen zu diesem Thema,

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

KaoS

"Ich bin ein Mensch, wie jeder andere, denn wir gleichen uns mehr,
als das wir uns unterscheiden und doch kann ich sein, wie niemand jemals zuvor."

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 24.06.2015, 22:55

Hallo Anjali,

du bist also jetzt bei der Scientology gelandet ? Dein Terminus "reaktiver Verstand" ist ausschließlich Bestandteil von deren Standardvokabular. Du forderst KaoS auf, er möge sich klarer formulieren. Das Gleiche sagte ein Scientologe auch zu mir.

Als wir beide uns vergangenes Jahr im Forum angeregt √ľber Beethoven und Karajan unterhielten, waren deine Beitr√§ge noch witzig und vergn√ľgt. Jetzt hat dich aber - hoffentlich nur vor√ľbergehend - eine verh√§ngnisvolle Ideologie im Griff.

Ich werde dich in mein Nachtgebet einschließen.

LG Sullivan

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Beitrag von Weltenspringer » 26.06.2015, 07:52

naja - zumindest hat anjali mal wieder intuitiv als erste erfasst, worauf das wieder hinausläuft und das da weder erlebtes noch erkenntnis bei dieser these zugrunde liegen.

worauf das jetzt hinausläuft erinnert das an meine studienzeit. an dozenten und professoren, insbesondere im bereich der mathematik, die den von ihren verzapften sermon, nach von gutembergsche manie, irgendwo abgeschrieben haben und allenernstes meinen, indem sie in ihren angeblich neuen formeln ein z in ein x abgewandelten, irgendetwas neues geschaffen zu haben.

das rad muss nicht ständig neu erfunden werden!

f√ľr mich ist das gelaber √ľber die thesen irgendwelcher vergangener oder verblichener gr√∂ssen vollkommen sinnfrei, es sei denn, sie dienten als basis f√ľr die eigene weiterentwicklung wie bespielsweise bei horus.

selbst wenn es bei horus "bloss" der traum √ľber eine √§gyptische gottheit war, oder wie bei einer forumsteilnehmerin, die sich f√ľr eine inkarnationen der isis h√§lt oder einem jungen mann, der glaubt er w√§re ein erzengel, erkennt man bei denen auf anhieb eine dratische ver√§nderung und einen neubeginn.
die haben eine wesens oder bewusstseinsserweiterung bzw veränderung erfahren, die ihr leben beeinflusst hat.
da kann man bestenfalls √ľber die anl√§sse frotzeln oder √ľber die fehlinterpretionen dieser scheinbaren anl√§sse, die ihre ursachen eigentlich ganz woanders hatten aber da l√§sst sich nicht leugnen, dass den betreffenden pl√∂tzlich eine f√ľlle neuer talente zur verf√ľgung stehen, die sie oftmals selber vollkommen falsch einordnen und teilweise √ľber- teilweise unterbewerten.

hier wird das pferd jedoch vollkommen falsch herum aufgesattelt. da werden nur wieder leute zitiert oder beschrieben, die eine individuellen durchbruch f√ľr sich erzielten und √ľber deren begrifflichkeiten diskutiert. das endet nur in pseudointelektuellem geschwafel und selbstbeweihr√§ucherung wer mehr von was, wem und wo gelesen hat.

p.s. keine ahnung ob anjali scientologe ist, auf jedenfall ist sie wohl intuitiver als ich. ich hatte bei dem thema mehr hintergrund, also einen echten erwachten vermutet.

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