Was tut Ihr gegen negative Gedanken?

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BabaJaguar
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Was tut Ihr gegen negative Gedanken?

Beitrag von BabaJaguar » 20.12.2011, 21:12

Ihr Lieben. Schafft Ihr es negative Gedanken zu vermeiden? Wenn nein welche Methoden wendet Ihr an um ihnen etwas entgegenzusetzen? :smil94 :smil94 :smil94
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Chaya-N├ęniel
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Beitrag von Chaya-N├ęniel » 20.12.2011, 21:52

Negative Gedanken kann man, so zeigt es zumindest meine Erfahrung, nicht komplett vermeiden. Aber du kannst etwas dagegen tun.
Es gibt Situationen im Leben oder Tage, da l├Ąuft einfach alles schief. Das Wichtigste ist, dass du niemals den Glauben daran verleirst, das alles wieder zum Guten verlaufen wird. Ich glaube au├čerdem, dass alles einen bestimmten Grund hat. Auch die negativen Gedanken.
Du darfst sie dich nur nicht beherrschen lassen. Denk daran, was es alles gutes in deinem Umfeld gibt. Und meist ist es mehr, als du auf den ersten Blick vermutest.
Alles was passiert, tut dies aus einem ganz bestimmten Grund. Auch wenn wir ihn nicht immer verstehen.

Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 20.12.2011, 22:06

Ich denke das ist nicht immer so leicht. Meist schleichen sich die Gedanken heimlich in deinen Kopf.
Doch wenn man es noch rechtzeichtig merkt klappt es sicher. Ich ziehe mir entweder ne b├Âse Musik rein, oder werde noch negativer als meine Gedanken

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 20.12.2011, 22:08

Das ist cool! (kicher) Dann kriegen die es mit der Angst.... :mad:
St├Ârgef├╝hle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 20.12.2011, 22:37

Naja eigentlich ist es nicht ganz so, doch wenn du viel finstere denkst dann reagierst du schon geistig ab. Habe nach einem Beispiel ├╝berlegt, was man auch in so einem Forum schreiben k├Ânnte. Stell dir vor, der K├Âter von deinem Nachbarn ├Ąrgert dich. Bellt oder kackt in deinen Garten. Dann denkt man sich vielleicht, oh man jetzt drangsaliert mich dieses Biest wieder. Warum muss der bl├Âde Hund in meinem Garten.....Das sind ┬┤Gedanken die Ziehen einen langsam runter. Ein Hund hat in diesem Moment Macht ├╝ber dich und f├╝hlst dich schlecht und Machtlos.
Du wei├čt das der Nachbar seinen Hund nicht verbieten kann zu bellen.
Oder du denkst dann am besten Bildhaft: Komm nur her du Vieh, ich habe gestern paar neue Hebeltechniken gelernt oder w├╝rde an dir gerne den neuen W├╝rgegriff testen. Man muss es ja nicht in die Tat umsetzten,. Aber sich vorzustellen man w├╝rde den Hund von innen nach au├čen umkrempeln ist doch ein wohltuender Gedanke.
Also f├╝r alle Tierfreunde hier, das war nur ein Beisiel und sollte nur Gedanklich sein. Geht nat├╝rlich auch bei Menschen. hehehe

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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 20.12.2011, 22:39

Ich denke es kommt auch darauf an ob man mit Grund oder ohne wirklich realen Grund negativ denkt.
Schwierig wird es positiv zu bleiben wenn man z.b ein wirklich krankes Kind h├Ątte... :smil94 :smil94 :smil94
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Schwester
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Beitrag von Schwester » 21.12.2011, 08:13

BabaJaguar hat geschrieben:Schwierig wird es positiv zu bleiben wenn man z.b ein wirklich krankes Kind h├Ątte...
...oder wenn man selbst sehr schwer erkrankt. ;) Ja, das ist schwierig, dann positiv zu bleiben. Ich denke man sollte sich in so einer Lage auch einen Tiefpunkt g├Ânnen d├╝rfen. ABER man sollte immer nach M├Âglichkeiten suchen, da wieder heraus zu kommen. Manche Menschen habe die Energie, das alleine zu schaffen, manche haben sie nicht.

Eine Sache erscheint mir noch sehr wichtig zu erw├Ąhnen. Sowohl negative als auch positive Gedanken k├Ânnen sich potenzieren. Das hei├čt, sie werden nicht einfach nur mehr, sondern steigen bei ihrer Vermehrung oft sprunghaft an. Schafft man es, negative Gedanken schon ganz am Anfang in positive zu verwandeln (alles was uns geschieht hat irgendeinen Grund, man muss den positiven Anteil daran suchen), dann kann man das f├╝r sich nutzen. Denn positive Gedanken lassen weitere positive Dinge geschehen und wirken sich (leider ebenso wie negative) auch auf die Umwelt aus. Wir k├Ânnen mit unseren positiven Gedanken also auch andere Menschen "anstecken" - durch pure Anwesenheit. Wer ganz besonders positiv ist, den umgibt auch eine ganz besonders positive Aura, die von den meisten Menschen zwar nicht sehbar aber durchaus f├╝hlbar ist. Diese Aura kann sich ├╝ber alle m├Âglichen Wege (w├Ârtlich, schriftlich, gef├╝hlt, gesehen etc.) verbreiten. Sich in die N├Ąhe eines solchen Menschen zu begeben, kann wie das Eintauchen in eine Badewanne mit wohlig-warmen Wasser mit wunderbarem Duft sein. Oder wie das Einkuscheln in flauschig weiche Kissen. :sunny:
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 21.12.2011, 11:58

@Dreizehn: ich schmei├č mich weg. :smile14:
Ich liebe (schwarzen) Humor!

@Schwester: ja, es h├Ąngt im Wesentlichen davon ab, ob man diesen Gedanken Energie gibt, man kann den Geist dahingehend trainieren.

Liebe Gr├╝├če an alle!
St├Ârgef├╝hle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Wintersonne
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Beitrag von Wintersonne » 21.12.2011, 14:53

Mein ganzes Dasein war bisher von negativen Gedanken (und vor allem Bildern) gepr├Ągt. Ich konnte nichts dagegen tun, f├╝hlte mich immer nur ausgeliefert. Auch heute kann ich nur wenig dagegen tun, aber auch die Kleinigkeiten z├Ąhlen. Einige Beispiele:

- statt todtraurige oder satanistische Musik lieber mystische Musik h├Âren
- keine Nachrichten (Tagesschau, Tagespresse) h├Âren, lesen, sehen; sich nicht mit Politik befassen (meiner Meinung nach ganz wichtig, um zu gesunden)
- sich nicht f├╝r Mode/in-out-Schwachsinn interessieren
- niemanden w├Ąhlen gehen
- sich von anderen nichts aufdiktieren lassen
- sich um die Dinge k├╝mmern, die einem Freude bereiten, egal, was die anderen sagen/denken
- m├Âglichst viel seiner Nahrung selbst anbauen
- die kleinen Dinge der Sch├Âpfung entdecken
- seine eigene kleine Welt im Innern erschaffen
- keiner Religion nachlaufen sondern sich seine eigene Religion basteln, wenn man Bedarf daran hat
- etc.

Ich glaube wirklich, es sind solche Dinge, mit denen man anfangen sollte. Wenn man erkannt hat, dass die Welt von den M├Ąchtigen irrsinnig gemacht und zerst├Ârt wird, sollte man sich ihnen entziehen, immer mehr, bis keiner mehr da ist, den sie erreichen k├Ânnen, der ihren L├╝gen zuh├Ârt.

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 21.12.2011, 15:32

Ja, das h├Ârt sich schon sehr gut an. Und keine Horror- oder Gewaltfilme schauen geh├Ârt eigentlich auch noch in diese Rubrik.

Ich habe dieses Jahr entdeckt, was mir Freude macht und mich erf├╝llt. Es ist nichts womit man Geld verdient oder womit man Karriere machen kann. Es ist nichts wo man sich profilieren kann. Es ist nicht mal etwas, was mich intellektuell gro├č fordert. Aber es tut mir sehr sehr gut. Ich h├Ątte fr├╝her nie gedacht, dass sowas meine Berufung ist, und doch ist es so. Allerdings kann ich auch nicht sagen, dass ich alles anders machen w├╝rde, wenn ich noch mal mein Leben leben k├Ânnte, denn alles was ich bisher durch gemacht habe, hat mich ja zu meiner Berufung gef├╝hrt. Also ist alles gut so wie es ist, auch wenn es ganz bestimmt nicht immer einfach war und ist. Diese Erkenntnis zu entwickeln ist auch sehr wichtig. Auch das hilft dabei, weniger negative Gedanken zuzulassen.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

Dreizehn

Beitrag von Dreizehn » 21.12.2011, 22:15

Wintersonne hat geschrieben: statt todtraurige oder satanistische Musik lieber mystische Musik h├Âren
-
Das w├╝rde mich total runter zeihen...
.
Schwester hat geschrieben:Ja, das h├Ârt sich schon sehr gut an. Und keine Horror- oder Gewaltfilme schauen geh├Ârt eigentlich auch noch in diese Rubrik.

...das w├╝rde mich ganz Depressiv machen....
Das einzige was deprimiert ist wenn sie geschnitten sind.


Gerade als Esoteriker m├╝sste man merken das gerade die Texte und die Melodien aus dem Heavy Metal sowie dem Gothic Bereich gerade spirituell Texte aufgreift. Gerade das was wir heute als Esoterik verkaufen , ist nichts anders als der Okkultismus der damals in Verruf geraten war, weil die Kirche nicht wollte das man seine Gedanken so frei kund tun sollte.

Warum sollte man bei schwarzen Humor oder bei einem Zombiefilm depressionen bekommen, dann eher bei einem Liebesdrama oder bei einen dieser Soaps.

Sprosse
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Beitrag von Sprosse » 22.12.2011, 00:27

Schwester hat geschrieben:Und keine Horror- oder Gewaltfilme schauen geh├Ârt eigentlich auch noch in diese Rubrik.
Dreizehn hat geschrieben: ...das w├╝rde mich ganz Depressiv machen....
Das einzige was deprimiert ist wenn sie geschnitten sind.
:smile14: :smile14: :smile14: :smile14: Bild
Dreizehn hat geschrieben:Warum sollte man bei schwarzen Humor oder bei einem Zombiefilm depressionen bekommen, dann eher bei einem Liebesdrama oder bei einen dieser Soaps.
So als Singel und co, wenn man dann irgendwelche Liebesduselein sich anschaut, kann das wirklich einen runterziehen. Ich verstehe oft nicht warum Menschen die einsam sind, gern Lieder h├Âren in den erz├Ąhlt wird, wie ihr Partner(in) sie verlassen hat, Ex auf immer und ewig weg, und man nun einsam ist.
Sowas baut doch niemals einen auf. Die Logik dahinter vertehe ich nicht so wirklich.


Zum Thema
Also wenn mich mal ein Gedanke richtig qu├Ąlt, und der A.... nicht lockerlassen will ^^, dann sage ich ganz hart, "Na und, dann wird es eben so sein"
Wenn man es dann einfach so quasie provokativ annimmt, verliert es an Bedrohung.
Besser aber, garnicht so weit zu kommen.


ps:
ich kann Wintersonne nur zustimmen. Vieles von dem Zeugs zieht einen nur runter. L├Ąsst man es weg, und kriegt diesen Wahn nicht mehr mit, wird man mit der Zeit wieder positver.
Doch darauf sagen einige, man w├╝rde mit Scheuklappen durch die Gegend laufen. Sollen sie doch.
Wenn sie sich das immer wieder antun wollen, nur um daraufhin sich dar├╝ber zu ├Ąrgen wie schlecht dies und das ist.
Jedem das was er mag.

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