Was tut Ihr gegen negative Gedanken?

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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 22.12.2011, 00:49

ich denke gerade singlefrauen hören bewusst liebessongs oder gehen in liebesfilme... :love: ..um zu trÀumen... :sunny:
und songs wo vom verlassen gesungen wird.....
das gehört irgendwie auch zur romantik..herz-schmerz usw.... :smile14: :smil94 :smil94 :smil94
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Schwester
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Beitrag von Schwester » 22.12.2011, 07:19

Ja, ich weiß, dass gerade in Heavy Metal und in Gothic Liedern oft spirituelle Themen vor kommen. Man darf die Kraft der Musik aber nicht unterschĂ€tzen. Musik wirkt direkt auf unser Unterbewusstsein. Dabei kommt es sehr auf den Rhythmus, die Höhe der Töne und die Tonfolge an. Der Text steht fĂŒr unser Unterbewusstsein im Hintergrund.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

Wintersonne
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Beitrag von Wintersonne » 22.12.2011, 11:12

@13

Du hast mich falsch verstanden. Ich habe selbst die ganzen Jahre fast nur Metal, spĂ€ter Gothic (ein sehr weites Spektrum), Mittelalterrock etc. gehört. Wenn ich mich toteinsam fĂŒhle, wieder einmal weiß, dass ich nirgends hingehöre und dann "Blatt im Wind" von meiner langjĂ€hrigen Lieblingsband Mantus höre, tut es mir im Moment sehr gut, da ich mein Seelenleid verstanden und geteilt fĂŒhle, doch in dem Moment vergesse ich, dass es nachwirkt. Wenn mein Hass auf die Welt, mein innerer Wahn, meine Wut und meine Trauer gleichzeitig in den Startblöcken stehen, hörte ich Bands wie Cradle of Filth, bewusst satanistische Musik; doch wirkt es eben nach. Ich habs weder mit Satan noch mit der Kirche, all das interessiert mich nicht, weil ich frei bin. Nicht zu Hause auf dieser Welt, aber frei. Jetzt nehme ich mir bewusst die Freiheit, Musik wie diese: http://www.youtube.com/watch?v=6E-D_8dq3sg, diese http://www.youtube.com/watch?v=JCNn6gre ... 3899F85BDA oder diese: http://www.youtube.com/watch?v=JDiWE2uv5Mw in mir aufzunehmen. Andere werden darĂŒber lĂ€cheln, doch entspricht sie meinem Wesen und meiner Weltfremdheit, tut mir gut, ohne mich traurig zu machen, ohne mich aggressiv zu machen. Fernab, weltfremd, wie ich es bin und es ist gut so, da ich weiß, dass ich immer fremd auf dieser Welt sein werde und es nicht Ă€ndern kann. Doch soll es mir in meinem Fremdsein gut gehen. Ich wollte niemanden in seinem Musikempfinden verletzen, auch dich nicht.

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 22.12.2011, 15:01

Gerade das letzte Lied entspricht magentaria bzw. ihrem Wesen. Daher erinnert es mich auch an sie.
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 22.12.2011, 16:14

Hallo Wintersonne,

ich habe eine Zeitlang auch sehr gerne Gothic, Heavy Metal u.Ă€. gehört und meine jĂŒngere Tochter auch. Darum weiß ich, was Du meinst und wie Du empfindest. Die Musik und die SĂ€nger "weinen" und "schreien" fĂŒr Einen, weil man es selbst nicht kann oder darf... Man möchte manchmal am liebsten seinen Frust, Schmerz und auch Wut herausschreien, man MÖCHTE...
Ihr alle kennt sicher den Satz: "Ich kriege so einen Hals!" Ohne ein Ventil wĂŒrden wir krank (oder noch krĂ€nker). Die Seele sucht sich immer einen Weg.

GrĂŒĂŸe
Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 22.12.2011, 17:45

Mal etwas ganz Anderes, was mich momenten halt beschĂ€ftigt, etwas wundert, aber NICHT stört: die Meisten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben mir frohe Weihnachten gewĂŒnscht, obwohl sie wissen, dass ich keine Christin bin (und die Familie auch nicht christlich ist). Ist das die Gewohnheit? Oder denken sie, ich wĂŒrde das trotzdem erwarten? :? Ich will ihnen auch nicht vor den Kopf stoßen, deshalb mag ich gar nicht fragen, außerdem haben sie es ganz lieb gemeint. :bussy:

Wenn man unter Leuten ist, hört man mitunter Worte wie: "Sei nicht so laut jetzt (in der Öffentlichkeit). Schrei nicht so" oder Ähnliches. Mein Mann hat sich vorhin auch bei mir beschwert, weil ich im GeschĂ€ft etwas die Stimme erhoben habe, (noch lĂ€ngst kein Schreien). Viele fĂŒhlen sich dann blamiert, sie schĂ€men sich fĂŒr den Anderen.
Mir ist das wurscht, was die Leute denken, ich stehe dazu, außerdem passiert das fast Jedem mal, und WENN sich Jemand blamiert, dann doch ICH und nicht er. Oder?

GrĂŒĂŸe
Martina
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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 22.12.2011, 18:13

liebe martina. ja das mit der stimme erhoben kenne ich. ich sage nie etwas und es stört nicht wenn mutter, schwester, freundin mal aufgeregt oder etwas lauter sprechen. ich bin in manchen sitationen sehr spontan und ĂŒbersprudelnd. ich werde immer sehr ermahnt......
mir ist es egal was wildfremde denken
zumal kein fremder blöd denkt nur weil sie/er hört was ich sage.....
geht weihnachten denn 100 prozent an dir vorbei?
liebe grĂŒsse :smil94 :smil94 :smil94
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Schwester
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Beitrag von Schwester » 22.12.2011, 19:19

Martina, ich denke es ist ganz Ă€hnlich wie mit "Wie geht's?" oder so. Das wird heutzutage grĂ¶ĂŸtenteils nur noch daher gesagt. Eine wirkliche Antwort erwartet kaum noch jemand. Und wenn Du dann antwortest, dann wirst Du ganz komisch angeschaut. Mit "Frohe Weihnachten" ist das sicherlich bei den meisten Menschen auch so. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle, die "Frohe Weihnachten" etc. wĂŒnschen, auch wirklich glĂ€ubige Christen sind.

Auf jeden Fall denke ich, dass man diese WĂŒnsche auch als Nicht-Christ annehmen kann, denn es sind ja gute WĂŒnsche fĂŒr eine friedliche, liebevolle Zeit. Daher kann man das auch als Nicht-Christ einem Christen wĂŒnschen meine ich. Die WĂŒnsche alleine beinhalten ja nicht die Feier des Festes.

Was das leise Sprechen betrifft, so kenne ich das eigentlich nur von Friedhöfen und Kirchen, aber nicht in der Öffentlichkeit, nur weil eine bestimmte Zeit ist. Auf Friedhöfen und Kirchen soll man leise sprechen, um die Heiligkeit des Ortes zu achten. Auch dabei denke ich, ich muss nicht katholisch sein (z.B.), um in einer katholischen Kirche nicht laut zu sprechen. Ich sehe es als Achtung vor den anderen, ganz global und nicht wegen einer Religion oder Ă€hnlichem. Daher bemĂŒhe ich mich auch IMMER nicht laut zu werden (gelingt mir natĂŒrlich nicht immer, bin ja auch nur ein Mensch ;) ). In der Ruhe liegt die Kraft, auch im ganz normal gesprochenen Wort. Wenn allerdings die Umgebung laut ist, muss man ja zwangslĂ€ufig lauter werden, um ĂŒberhaupt noch verstanden zu werden. So wĂŒrde ich z.B. auf einem großen Weihnachtsmarkt ganz sicher lauter sprechen als zu Hause. Das empfinde ich aber als natĂŒrlich.

Ganz allgemein meide ich immer mehr laute Umgebungen. Das beinhaltet Menschenmassen ebenso wie z.B. Hauptverkehrsstraßen. Ich weiß nicht genau warum, aber LautstĂ€rke allgemein stört mich immer mehr. Dabei hat sich mein Hörvermögen nicht großartig verĂ€ndert. Und man sagt ja eigentlich auch eher, dass es im Alter schlechter wird. Naja....
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 22.12.2011, 21:05

Hallo Nelia und Schwester,

zu Weihnachten: ja, mittlerweile geht es innerlich völlig an mir vorbei, und wisst Ihr, was das noch verstĂ€rkt hat? Dass dieses im Grunde sehr schöne Fest der Christen weitgehend zur GeschĂ€ftemacherei missbraucht worden ist. Und ĂŒberall wird man mit Werbung "bombadiert". Ich kannÂŽs leider nicht mehr sehen und hören, tut mir leid. Das hat mit Jesus nicht mehr das Geringste zu tun, was bei grĂ¶ĂŸtenteils ablĂ€uft.
FrĂŒher habe ich es, nicht zuletzt den Töchtern zuliebe, als Sonnenwendfest gefeiert. Heute ist schon Sonnenwende.

Mit dem Lauterwerden sehe ich das genauso wie Ihr beiden. Dass man sich fĂŒr ein Familienmitglied schĂ€mt, ist auch Erziehungsmist. Ich bin ebenfalls so erzogen worden, dass ich Wert darauf legen sollte, was andere Leute ĂŒber mein Aussehen, mein Verhalten und meine Beziehung denken. Erst in letzter Zeit konnte ich mich (mit Ramalons Hilfe) davon befreien. Ganz alleine hĂ€tte ich es nicht geschafft.
Mein Mann ist Ă€hnlich erzogen, daher wundert mich das nicht. Ich habe ihm aber gesagt, wie ich darĂŒber denke. Fast immer fahren wir getrennt einkaufen, heute brauchte ich ihn als "Chauffeur", um zu einem etwas weiter entfernten GeschĂ€ft zu kommen, weil es nur da vegetarische Schnitzel fĂŒr unsere Töchter gibt.

Herzliche GrĂŒĂŸe :love:

Martina
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martina1966
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Beitrag von martina1966 » 23.12.2011, 00:13

Sorry, da bin ich wieder ganz anders als Nelia und viele Frauen; diese Herz-Schmerzfilme finde ich nicht mehr zum Aushalten. Vielen Dank! Wenn ich irgendwelchen Kummer habe, versuche ich verstĂ€rkt, mich um Nöte und Sorgen von Anderen zu kĂŒmmern, soweit ich mich dazu in der Lage sehe: dann empfinde ich meine eigenen "Probleme" als erheblich geringer; der Kummer bekommt dann nur noch wenig Beachtung, d.h. wenig Energie. Sobald mir danach ist, versuche ich, etwas Kreatives zu machen; es ist ein schönes GefĂŒhl zu erfahren, dass man trotzdem etwas erschafft, herstellt.

Mit der Religion ist das so eine Sache: MIR gibt der Buddhismus fast immer einen gewissen Trost und Halt in schweren Situationen, denn er zeigt mir meine inneren StĂ€rken auf, ich finde da außerdem meistens eine Antwort auf bohrende Fragen, die wesentliche Dinge im Leben betreffen.

Liebe GrĂŒĂŸe

Martina
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Beitrag von BabaJaguar » 23.12.2011, 00:21

hey hey hahaha. ;) :-) :-o ich habe nicht gesagt, dass ich herz/schmerzfilme mag.(o o mein ruf als "coole" braut ist nun dahin... ;) ;) :-) )(anspielung auf einen gewissen herrn im forum)
ich habe nur sprosse geantwortet.
es ging da aber um etwas anderes. ob man allein(single usw) getroffen wÀre wenn im radio z.b liebessongs kommen.
oder ob manche z.b möglich eher frauen das dann gerade hören.ich meine, dass romantische menschen sogar songs vom "verlassenwerden" hören..z.b so schmalzsongs vom julius iglesias..singt der nicht auch oft von unerfĂŒllter liebe..fischer kam um..frau trauert usw.....so etwas in der art meinte ich..............fĂŒr andere frauen oder mĂ€nner zum weglaufen.. :grin:

aber es gibt auch gute intelligente liebeslieder(z.b auch dein udo jĂŒrgens :smile14: ) und gute liebesfilme.

ich mag keine seichten liebesfilme. :smile06(mein vater sagt immer schmonzetten) ich könnte auch keine liebesromane vom kiosk usw lesen.....aber trotzdem muss ich zugeben, dass ich typische liebesfilme mit julia roberts oder meg ryan schon mal sah. z.b gibt es da doch den film mit julia roberts, die sich mit der krebskranken exfrau ihres partners auseinandersetzt und dann beide kinder grosszieht.....hast du so typische filme mit sandra bullock, julia roberts oder meg ryan nie gesehen???(möglich wir sollten mal einen filmthread eröffnen)

aber eine studierte freundin von mir liebt das. trotzdem kann sie doch menschen helfen?????? :shock: :?
sich sehr sozial engagieren? was sie auch macht..................
aber das hast du möglich nicht so gemeint........dass man als liebesfilm-fan nicht gleichzeitig helfen kann

ich denke in schlimmen situationen auch an das leid von anderen. mir sagten aber schon viele leute, dass das ihnen nichts bringt..................was schade ist....
ich hörte frĂŒher immer man dĂŒrfe nicht negativ denken....esoteriker "drohen" dann oft zeitgleich damit, dass man dadurch dann negatives erst recht anzieht..................
heute meine ich, gerade bei begrĂŒndetem kummer sollte man sich nicht zusĂ€tzlich zu dem kummer vorwĂŒrfe machen....
dass man negativ denkt...
ich denke man sollte dem negativen gedanken oft einen positiven gedanken entgegensetzen............
denn man kann negative gedanken nicht komplett vermeiden..... :smil94 :smil94 :smil94
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Ich weiss, dass ich nichts weiss.

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Schwester
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Beitrag von Schwester » 23.12.2011, 09:03

Ja Martina, da hast Du Recht, dass Weihnachten immer mehr GeschĂ€ftemacherei ist. Das ist sehr traurig. FĂŒr mich ist Weihnachten auch nicht tonnenweise Weihnachtsdeko (obwohl wir auch welche haben) oder Geschenke, SĂŒĂŸigkeiten etc. FĂŒr mich ist Weihnachten, anderen eine besondere Freude zu bereiten, die leuchtenden Augen von den Kindern zu sehen, wenn ihnen ein Wunsch erfĂŒllt wird oder sich mal ein besonders gutes Essen zu gönnen. All das hat fĂŒr mich mehr mit Liebe als mit Kommerz zu tun, darum sehe ich ĂŒber die GeschĂ€ftemacherei hinweg. Sollen die LĂ€den doch vollgestopft mit irgendwelchen Dingen sein, Werbung ohne Ende laufen, an jeder Ecke irgendwelche Weihnachtssongs dudeln, das tangiert mich inzwischen nicht mehr. Weihnachten ist etwas im Herzen. Was da nicht rein gehört, kann gerne draußen bleiben. ;)
Halte einen Moment an, schau Dich um, dieser Moment wird so nie wieder kommen. Jeder Moment ist es wert, festgehalten zu werden.

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