Buchempfehlung zum Thema Männlichkeit

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Weltenspringer
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Beitrag von Weltenspringer » 14.01.2018, 02:39

Naja ich bin so etwas wie ein Zeitgenosse der der Schwarzer und hatte das zweifelhafte Vergnügen in ihrer Zeitschrift "Emma" blättern zu dürfen.
"Schwanz ab", war da eine noch recht harmlose Bemerkung in Richtung Korrektur des Mann/ Frau Verhältnisses.
Was mich betrifft hatte ich nie das Gefühl Frauen wären als Personen irgendwie untergebuttert oder unterlegen. Das lag wohl unter anderem daran, dass ich meine Mutter als eigentlichen Chef der Familie empfand.
Mein Vater war mit Sicherheitalles andere als dumm und definitiv erheblich kräftiger und gegenüber anderen Männern ziemlich dominant, hatte aber gegen meiner Mutter nicht die geringste Chance, sich irgendwie durchzusetzen. Als Empath durchschaute ich die Tricks meiner Mutter natürlich. Die beherrschte die ganze Palette rauf und runter sich überalldurchzusetzen. Dabei war sie nur eine sogenannte schlichte Hausfrau.
Jedenfalls begriff ich sofort was der Satz bedeutet, als ich ihn das erste Mal hörte: Hinter jedem starken Mann steht eine noch stärkere Frau.

Wie Bani bin ich also der Ansicht das wir Männer uns mehr um "Efrauzipation" bemühen sollten.

Bitte erzähle mir nichts über die Sitten in anderen Ländern.
Ich bin sehr viel in anderen Ländern herumgekommen und das nicht nur als Urlauber. Ich kenne die Stellung der Frauen dort.
Ich weiss also ziemlich genau was dort informell abgeht und wer da das tatsächliche sagen hat.
Die Dinge sind oft nicht so wie sie scheinen.

Was die Auflistung der Schwulen unter den anderen benannten Bevölkerungsgruppen (Minderheiten) betrifft, nehme ich das zurück. Da sind die Pferde mit mir durchgegangen, weil es mich nervt, dass sich die Schwulen sich ständig in den Vordergrund spielen. Früher hatte ich überhaupt nichts gegen Schwule.
Ich bin auch absolut nicht der Typ der von denen angegraben oder belästigt wurde oder wird.
Mich interessiert eigentlich mich nicht die Bohne ob jemand schwul ist. Diese ständigen Outings irgendwelcher Wichtigmacher und jetzt auch noch so Albernheiten wie Schwulenehen stören mich immer mehr.
Ich seh die inzwischen jedenfalls nur noch als popelige, nervende Randgruppe, die sich wie die anderen genannten Randgruppen, störend auf die Entwicklung Heranwachsender auswirken, weil sie ein vollkommen falsches Bild erzeugen.
Die polarisieren genauso unsinnig überflüssig und lästig, wie einst die sogenannten Emanzen und untergraben damit leider immer mehr meine Tolleranz. gegenüber anders gestrickten.

Wenn es dir tatsächlich um Input geht woher die Unterschiede zwischen Mann und Frau herrühren empfehl ich dir:
https://www.youtube.com/watch?v=PIKuDKxyc24

Das Problem ist nur, wenn ich als Kerl in der Form wie die über Männer über Frauen ihre Witzchen machen würde, stünde ich sofort als frauenfeindlich da.
Dabei ist eher das Gegenteil der Fall.

Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich total auf Frauen stehe.
Noch lieber liege ich natĂĽrlich auf ihnen.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 14.01.2018, 06:58

Weltenspringer hat hier den Link zu einem über zweistündigen, bravourösen akademischen Vortrag "Männer/Frauen: Mehr als der kleine Unterschied ?" gesetzt. Die Starreferentin Vera Birkenbihl (1946 - 2011) erhält wie bei allen ihren Vorträgen begeisterten Applaus. Diesmal sind es 935 (!) Zuhörer, wie der Veranstaltungsleiter am Ende mitteilt.

Wir haben im Forum diesen Videovortrag schon vor Jahren einmal diskutiert. Zusammen mit anderen Videos dieser burschikosen, unglaublich witzigen Wissenschaftlerin. Darunter besonders "Viren des Geistes" und "Pragmatische Esoterik".

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mona seifried
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Beitrag von mona seifried » 14.01.2018, 08:40

Du hast recht Sulli, wir hatten schon das VergnĂĽgen. :oops:
War auch beim Thema "Mann und Frau".
Das war ein harter Kampf. :smil38

viewtopic.php?f=55&t=12328
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Beitrag von Weltenspringer » 14.01.2018, 09:53

Ich fürchte die Dame lässt sich nur noch über PeterO erreichen.
Ihre Zuschauerzahlen sind also bedauerlicherweise im Schrumpfen begriffen.

In vielen Dingen die sie so anfĂĽhrte stimme ich ihr vorbehaltlos zu. Sie war zwar nicht besonders weiblich, zumindest ihren eigenen AusfĂĽhrungen nach aber trotzdem eine beachtliche Frau.

Wie erwähnt, diese art Frauen gab es schon immer!
Ich wüsste nicht wo es da durch die Männer Benachteiligungen geben sollte oder gab.

p.s. wie dem link Monas und meinem Beitrag (von Weltenspringer » 09.10.2014, 22:05) entnehmbar, hat sich meine Meinung zu dem Thema nicht nennensert verändert.

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Beitrag von mona seifried » 14.01.2018, 10:04

Ja Weltenspringer, das sehe ich auch so, obwohl du inzwischen ein klein wenig feinfĂĽhliger geworden bist in deinen Ă„uĂźerungen. :-D

Ist nicht besonders alt geworden die Dame. :-(

Mona
:smil94 Gott ist die gewaltige universelle Kraft der Liebe.

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Sullivan
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Beitrag von Sullivan » 14.01.2018, 16:44

@ Bani

Du schreibst: "Jesus hatte deutlich weniger Follower" und meinst damit seine 12 Jünger im Vergleich zu Birkenbihls 935 Zuhörern.

Moment mal ! Jesus sprach auch vor großen Menschenmengen. Bei der berühmten Bergpredigt stand er oben wie auf einem hohen Podest und lehrte dabei vielleicht noch viel mehr Zuhörer(innen) als Birkenbihl.

Eine Parallele zwischen Jesus und Birkenbihl ist ihr bescheidener Anfang. Wenn die Legende stimmt, wurde Jesus in einem Stall geboren. Birkenbihl riss schon als Jugendliche von zu Hause aus und arbeitete einige Zeit als Toilettenfrau.

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Beitrag von Weltenspringer » 19.01.2018, 20:58

Nur mal so als Ergänzung. Wie Bani schrieb.
Intelligente Frauen hatten nie Probleme ihren Weg zu gehen.

Die meisten Vorwürfe bezüglich Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen, insbesondere bei der Entlohnung für Arbeit, kommen aus den unteren sozialen Schichten.
Konkret gilt es aber für sogenannte Leichtlohngruppen, wo es zur Abwertung der Frauen kommt, weil Männer viel angeblich besser bezahlt würden.
Das stimmt aber leider nicht. Heute nicht und damals nicht, zu "Schwartzer" Zeiten.
Das wurde schon damals ausgiebig untersucht. Es stellte sich heraus, das Männer die ähnliche Aufgaben wie Frauen in den Betrieben hatten, einen um ein vielfach erweiterten Arbeitsablauf zu bewältigenn hatten.
Eine Besserbezahlung war also durchaus begrĂĽndet.
Nehmen wir als Beispiel eine Kassierer oder eine Kassierin im Supermarkt. Das kommt sogar heute hin und wieder vor, dass Männer kurzfristig die Kasse bedienen. Hab ich erst kürzlich bei Lidl erlebt.
Fakt ist, dass damals die Frauen fast ausschliesslich "nur" die Kasse bedienten, während die Männer auch noch als Lagerarbeiter tätig waren, schwere Sachen zu schleppen hatten, mit Gabelstaplern hantierten und deswegen auch einen entsprechenden Führerschein haben mussten.
Jedenfalls stellte sich bei den Arbeitsplatzbeschreibungen so drastische Unterschiede heraus, dass so gut wie in allen Fällen das unterschiedlich Lohnniveau mehr als berechtigt war.

Bei Berufsbildern höheren Niveaus ist es etwas anders.
Da ist es zum einen so, dass sich Frauen oft einfach nur schlechter bei der Einstellung verkaufen.
Das nutzt ein kleverer Personalchef, sei er ein Mann oder eine Frau, natĂĽrlich gnadenlos aus.
Zum Anderen drückt natürlich das Risiko, dass eine Frau, die für die Chefetage in Frage käme, plötzlich umschaltet und einen auf Hausfrau und Mutter machen will, den Marktwert erheblich.
Der Peronalchef der zu oft Fehleinschätzungen bei Frauen macht, kann sich begraben lassen.
Die einzige sinnvolle BegrĂĽndung eine Frau fĂĽr derartige FĂĽhrungs- Positionen einzustellen ,ware nun mal die, dass man die viel billiger kriegt als einen gleichwertigen Mann.

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