Be-FREI-ung aus dem Rad der Wiedergeburt (Samsara)

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 15.02.2011, 09:28

Lieber Horus,

vielen herzlichen Dank fĂŒr Deine MĂŒhe mit den Links! Werde bald mal reinschauen.

Mit ganz lieben GrĂŒĂŸen

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

heilerin
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Beitrag von heilerin » 15.02.2011, 10:33

Hallo, bin neu hier und auch nue auf diesem Gebiet. Fange langsam an , mit damit zu beschĂ€ftigen. Deine Wort finde ich toll. Lieben Gruß

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 17.02.2011, 15:48

Dankeschön.

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 18.02.2011, 20:49

ich grĂŒĂŸe Euch!

SexualitÀt ist in der Tat (im Grunde) sehr spirituell. Im Buddhismus werden tantrische Meditationen angeboten, mit deren Hilfe es sogar möglich ist, innerhalb von nur einem Jahr Erleuchtung zu erlangen. Allerdings muss man auf einer bestimmten Reifestufe schon sein...
Leider kann ich dazu nichts Genaues sagen.

Herzlichst

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 21.02.2011, 21:03

Hallöchen!

"Schuld" - was versteht Ihr darunter? Woher stammt der Begriff? Ich verstehe das Wort so, dass wir Jemandem etwas "schulden", wenn wir reifen wollen; es ist Liebe, und diese schulden wir UNS SELBST. Das ist meines Erachtens alles.

Herzlichst

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Melanie1987
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Beitrag von Melanie1987 » 22.02.2011, 08:31

Hallo liebste Martina,

in der Psychologie ist Schuld, wenn jemand bewusst oder unbewusst denkt, etwas Falsches getan zu haben ..

Ich umarme Dich,

Melanie
In deinen Armen
wird mein Herz
zu einem sicheren Ort...

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 22.02.2011, 22:31

Sehr liebe Melanie,

damit ich Dich nicht falsch verstehe, möchte ich gerne noch einmal nachfragen. Hast Du mit Deiner ErklĂ€rung Schuld-GEFÜHLE gemeint?

Herzlichst

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Melanie1987
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Beitrag von Melanie1987 » 23.02.2011, 08:45

Guten Morgen allerliebste Martina ..

Ja, war wohl doch eher SchuldGefĂŒhle .. ;)

Ich wĂŒnsche DiR einen wundervollen Mittwoch,

in Liebe

Melanie
In deinen Armen
wird mein Herz
zu einem sicheren Ort...

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 23.02.2011, 11:52

Liebster Horus,

DU SPRICHST MIR TOTAL AUS DER SEELE! Genauso ist es, und ich glaube nicht, dass JESUS das Wort "Schuld" benutzt hat. Es gibt auf dieser Erde LĂ€nder, wo der Begriff unbekannt ist, das galt auch fĂŒr Japan bis in die Neuzeit, bis die Missionare dort ankamen. Zur Info: die Japaner haben sie nach einiger Zeit rausgeschmissen. "Schuld" scheint eine Erfindung der Kirche zu sein.
Ich ersetze auch das Wort durch "Verantwortung", darin steckt das Wort: "Antwort"; wir suchen eine Antwort darauf, wie wir den vollkommenen, paradiesischen Urzustand wieder erreichen können; und wenn wir sie kennen, sind wir in der Lage, die Verantwortung zu ĂŒbernehmen.
Wenn man sich schuldig fĂŒhlt, ist dies das allergrĂ¶ĂŸte HINDERNIS ZUR SELBSTLIEBE.

In Liebe :love:

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 24.02.2011, 23:54

Funkstille

Funk-Stille -
Zwischen uns
Warum??? :?
GegrĂŒbelt, geschimpft, geweint, :-(
Immer wieder
Und wieder
Wo nur die Antwort
FĂŒr uns finden?
Funk-Stille,
Eine Stille,
Will etwas sagen
Zu mir und zu Dir!
Habe nun begriffen
Und lausche ganz stille
Der Stille:
Du sprichst zu mir.
Du sprichst ohne Worte,
Ich fĂŒhle Verbindung
Nur in der
Funk-Stille
 :love:

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 26.02.2011, 15:09

Hallo Horus,

dem ist nichts mehr hinzuzufĂŒgen...

Herzliche GrĂŒĂŸe :sunny:

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 03.03.2011, 21:32

Milarepa oder: in nur einem einzigen Leben vom Massenmörder zum Erleuchteten

Er wuchs in Indien in einer großen Sippe auf. Leider starb sein Vater frĂŒh, und sein Onkel riss das gesamte Vermögen seiner Mutter und ihrer Familie an sich. In ihr wuchs der Hass auf ihn, denn sie waren jetzt bettelarm. In ihrer Not zwang sie ihren Sohn Milarepa dazu, schwarze Magie zu erlernen, um sich an seinem Onkel zu rĂ€chen, und der Junge tat das, war auch sehr erfolgreich. Mit der Zeit tötete er 35 Menschen der Sippe, die seinem wohlgesonnen waren und ihn unterstĂŒtzten.
Als er erwachsen war, quĂ€lte ihn immer mehr unertrĂ€gliche Unruhe; er konnte nicht mehr richtig schlafen und kaum noch essen, denn er hatte ein schlechtes Gewissen wegen den Morden an diesen Menschen. Sein Freund meinte, dass nun etwas passieren mĂŒsse, Einer von beiden mĂŒsste endlich etwas VernĂŒnftiges unternehmen, und der Andere dann bei seiner Frau bleiben, (der Frau seines Freundes). Die Frau war vermutlich nicht Milarepas WellenlĂ€nge, jedenfalls entschied er sich zu gehen, um Weise zu finden, die ihm von seinen seelischen Qualen befreien könnten. Irgendwann hörte er von Marpa, und sein BauchgefĂŒhl verriet ihn, dass genau dieser ihm helfen wĂŒrde, Milarepa fiel fast in Ohnmacht, als er nur dessen Namen hörte! Ein Lehrer, der ihm begegnet war, brachte ihn zu ihm.
Marpa war ein Erleuchteter und wusste genau um Milarepas SchwÀchen und wie er ihn optimal auf den Erleuchtungspfad bringen konnte.
Milarepas SchĂŒlerzeit bestand aus extremen körperlichen Strapazen und auch extremen psychischen Leiden. Doch er wollte auf keinen Fall mit dem Eindruck dieser Morde im Geist sterben, deshalb war er bereit, absolut alles, was Marpa verlangte, auf sich zu nehmen.
Durch dieses Leid wurde nach und nach sein Geist gereinigt. Er wurde gebeten, ein Haus zu bauen, und zwar mit bloßen HĂ€nden; und er schuftete wie verrĂŒckt. Als es fertig war, sagte Marpa, dass es fĂŒrchterlich gebaut wĂ€re und ließ ihn alles wieder abreißen sowie ein neues Haus zu bauen. Weil Milarepa sich irrsinnig nach den benötigten und von Marpa versprochenen Belehrungen sehnte, folgte er ohne Widerstand. So baute er vier HĂ€user, die er alle einmal wieder abreißen musste; sie wurden gebaut in der Formen der Symbole der vier Buddha-AktivitĂ€ten. Eine riesengroße Halle und ein Turm aus 11 Stockwerken stehen heute noch. Viele SchĂŒler besuchten Marpa und bekamen Belehrungen, doch ihm wurden sie verweigert, er wurde immer hinausgeschickt. Durch das zweifache Leiden reifte Milarepa sehr schnell, nichts Anderes war ja Marpas Absicht! Eines Tages gab er zusammen mit seiner Frau Milarepa die ganze Übertragung von Körper, Rede und Geist. Die Körperschwingungen seines eigenen Körpers wandelte er in reine Lichtenergie um, so dass Milarepas die Kraftkreise in Marpas 5 Energiezentren jetzt sehen konnte. Danach wurde Milarepa zu einer lĂ€ngeren Meditation in eine Höhle regelrecht eingemauert, wo er einen Traum hatte, der eine Vision war. Er sah sein Elternhaus eingestĂŒrzt und seine Mutter tot da liegen.
Sofort befreite er sich aus der Höhle und sagte zu Marpa, dass er nach Hause mĂŒsse. Marpa erklĂ€rte ihm, dass er spĂ€ter die Belehrungen weitergeben wĂŒrde, doch er solle bitte noch ein paar Tage bleiben, um Schriftrollen und Anweisungen darĂŒber zu erhalten.
Im Elternhaus zeigte sich, dass die Vision stimmte. Als er die Knochen seiner Mutter sah, wurde ihm so klar wie nie zuvor, dass die VergĂ€nglichkeit vor Niemandem Halt macht. Er legte fĂŒr sich selbst den Schwur ab, ausschließlich mit dem Geist zu arbeiten, ohne sich von irgendetwas stören zu lassen. Er aß fast nur Nesseln, die in der NĂ€he seiner Höhle wuchsen, dadurch wurde die Haut immer grĂŒner; und JĂ€ger hielten ihn fĂŒr eine Art Waldgeist. Dank seiner ozeantiefen Hingabe bei der Meditation öffnete sich das Sprachzentrum sehr schnell, und alle seine Erfahrungen drĂŒckte er als wunderschöne GesĂ€nge aus. Schließlich erlangte er Befreiung/Erleuchtung. Des öfteren wurde er vom Fliegen von einem Berg zum Anderen gesehen. Er vollbrachte so manches "Wunder" bei Anderen und zog zahlreiche SchĂŒler magisch an.

Quelle: Lama Ole Nydahl, die Info stammt aus seinem Buch: "Ngöndro - Die vier GrundĂŒbungen", Kapitel: "Die Geschichte der Kagyue-Linie"
Liebste GrĂŒĂŸe

Martina
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