Was ist Buddhismus?

martina1966
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Was ist Buddhismus?

Beitrag von martina1966 » 10.04.2011, 10:34

Hallo zusammen!

Buddhismus ist wohl eine der 5 grĂ¶ĂŸten Religionen, er ist aber nicht vergleichbar mit Judentum, Christentum und Islam; diese sind Glaubensreligionen und haben einen Gott.
Der Buddhismus ist im eigentlichen Sinne eine WISSENSCHAFTLICHE GEISTESHALTUNG, er ist eine ERFAHRUNGSRELIGION. Erfahrungswerte werden von Generation zu Generation weitergegeben. Buddismus basiert auf den Gesetzen der Natur; diese bilden das Fundament.
Im Mittelpunkt steht kein Gott, sondern der GEIST. ALLES IST GEIST. Die gesamte "Schöpfung" ist eine Projektion des Geistes.
Was schon ewig, also unabhÀngig von Zeit, Raum und Materie da war/ist: GEIST/BEWUSSTSEIN.
Dieses kollektive Bewusstein hat Zeit, Raum und Materie geschaffen. Kann Irgendetwas aus dem ABSOLUTEN Nichts entstehen??

Im Buddhismus gibt es zwar Buddhas Lehre als Wegweiser und Hilfe, doch es gibt keine Gebote, sondern An-gebote/Empfehlungen, es gibt keine Moralvorschriften, keine Schuld, keinen Gott und keinen Teufel.
FĂŒr Alles, was wir tun, sind WIR verantwortlich, wir tragen die VerANTWORTung in uns.


Liebste GrĂŒĂŸe

Martina
StörgefĂŒhle sind nichts als der Schatten, den die Liebe wirft.

Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 25.04.2011, 21:06

Ich will nur kurz die Aussage "Alles ist Geist" untermauern, denn im quantenphysikalischen Bereich ( mein Studiengebiet) spricht man heutzutage davon oder hat bereits rausgefunden, dass nichts materialistisch ist. Ich weiß, wie soll es keine Materie sein, ich kann mich doch anfassen? Indem Nichtmaterie auf kleinstem Raum verdichtet ist, aber was ist Nichtmaterie? Die Frage darf nun jeder fĂŒr sich selbst versuchen zu beantworten.
Das GlĂŒck deines Lebens liegt in der Beschaffenheit deiner Gedanken

Pink

Beitrag von Pink » 25.04.2011, 22:40

Also fĂŒr mich ist das doch ganz logisch - oder zumindest bilde ich mir das ein.
Es kommt einfach nur auf die Schwingung an. Je niedriger etwas schwingt, desto dichter ist es. Das ist der Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Nichtmateriellen: das eine schwingt hoch, das andere niedrig.
Oder?

Liebe GrĂŒĂŸe
Pink :ee:

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BabaJaguar
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Beitrag von BabaJaguar » 26.04.2011, 00:32

aber "Materie" schwingt ja auch. nur eben rasen die Atome schneller. Es ist fester. Die Schwingung niedriger. Aber Schwingung. Also gibt es Materie im wirklichen Sonne nicht...?!
Bild
Die Welt ist meine Vorstellung.
Ich weiss, dass ich nichts weiss.

martina1966
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Beitrag von martina1966 » 26.04.2011, 15:06

Du sagst es, Baba Jaguar! Auch die Wissenschaft hat herausgefunden, dass es keine Teilchen gibt, sondern die URSUBSTANZ IST REINE ENERGIE. Je höher die Frequenz, desto feinstofflicher ist die Energie und umgekehrt.

Herzliche GrĂŒĂŸe

Martina
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Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 26.04.2011, 19:06

In wie weit die Wissenschaftler in der Substanz sind weiß ich nicht ganz, zwar bin ich jede woche am DESY, aber wirklich viel kriegt man als Student nicht raus, bzw. versteht es einfach nicht. Die kleinste Einheit, die wir momentan beobachten können sind die Quarks mit 10^-14(oder 18,irgendwas dazwischen)nm glaube ich, zumindest offiziell. Welchen Sinn das macht bleibt dahingestellt.
2014 startet das Webb Teleskop ins All und dieses kann bis an den Rand des Universums schauen, spannend ist es schon, aber da ich dieses Wissen als ziemlich unwichtig empfinde wird da eure Physikquelle (dessen Profs direkt am DESY arbeiten) weg sein, denn sie hat sie doch fĂŒr eine simplere friedlichere Arbeit entschieden :)

Wie das mit frequenzen etc. von Dingen sich handhabt, weiß ich nicht, dafĂŒr bin ich noch nicht zu weit in der Materie drinne, aber spannend wird es in den nĂ€chsten Jahren werden.
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martina1966
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Beitrag von martina1966 » 29.04.2011, 19:47

Hi Dennis,

das ist ja was fĂŒr meine jĂŒngere Tochter, Physik und besonders Astrophysik findet sie hochinteressant. Weißt Du, was ich am schönsten finde? Wenn Wissenschaft und Religion miteinander Hand in Hand gehen.

Die Worte Deiner Signatur sind weise.

Herzlicher Gruß

Martina
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Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 30.04.2011, 00:00

Hallo Martina,

ja, es wird immer normaler, dass die Physik Dinge erforscht, die Religionen schon lĂ€ngst wussten, nur halt nicht durch Zahlen bewiesen, sondern mit Bewusstsein und Emotionen erlebt. Das ist auch einer der vielen GrĂŒnde, weshalb ich mich nun gegen das Studium entschieden hab. Zahlen sind eine reine logische Sprache, es herrscht leider starkes Schubladendenken und jetzt langsam erst schließt sich das Ganze etwas auf und verbindet sich mit, auch als frĂŒher total paradox erscheinenden Sachen, wie z.B. der Religion oder halt der Esoterik.
Wenn der ein oder andere es wĂŒnscht, kann ich ja mal was erzĂ€hlen, jedoch ist das auch in jedem anderen guten grenzwissenschaftlichen Magazin vorhanden, z.B. der P.M., in der schon lange steht, dass eine Biologin XY die Wirksamkeit von Homöopathie nachgewiesen hat etc.


Wenn deine jĂŒngere Tochter wirklich Interesse an der Physik hat und es vielleicht fĂŒr sich spĂ€ter als Weg wĂ€hlen will, dann sag ihr, dass sie mĂ€chtig in Mathe aufpassen soll. 95% Mathe und davon sind 100% sehr sehr hohes Niveau. Mir ist das zu...trocken : P brech mein Studium ab und werde eine Ausbildung zum Tierpflegre machen, ist eine viel wichtigere Arbeit :P aber es brechen sehr viele ab, weil die Mathematik einfach so hoch ist.


Mein Lieblingszitat aus dem Tao Te King ist

Wenn das große Tao in Vergessenheit gerĂ€t,
tauchen Rechtschaffenheit und Frömmigkeit auf.
Wenn das natĂŒrliche Denken verfĂ€llt,
treten Schlauheit und Wissen hervor.
Wenn in der Familie unfrieden herrscht,
regt sich die Kindespflicht.
Wenn der Staat ins Chaos stĂŒrzt,
entsteht die Vaterlandsliebe.


Sehr auf unsere Zeit zutreffend, wie ich finde :-o
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Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 30.04.2011, 00:10

ok ich muss mal kurz nen test machen, bin grad verwirrt, also...

"test"

edit: puh alles gut, dachte grad ich wÀr behÀmmert xD
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martina1966
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Beitrag von martina1966 » 30.04.2011, 19:26

Hallo Dennis,

ich danke Dir herzlich fĂŒr den wichtigen Tipp. Oh je! In Mathe ist sie gar nicht gut, Mist. Und sie kommt erst ins 10. Schuljahr.
Die Worte von Laotse kenne ich, und Du hast Recht: das sollte man den Politikern mal dringend sagen... wenn sie sich von uns mal etwas sagen lassen wĂŒrden (seufz).
Okay, Zahlen sind abstrakt, sie unterliegen aber auch bestimmten GesetzmĂ€ĂŸigkeiten, insofern können sie (fĂŒr mich) wieder interessant sein.

Ein wunderschönes Wochenende!

Martina
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Aliqui
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Beitrag von Aliqui » 01.05.2011, 23:13

Vielleicht lade ich mal die eine oder andere Charaktarisierung der z.B. Spezifischen RelativitÀtstheorie hoch :P mal schaun, ob das abstrakt genug ist :D
mir ist das, ehrlich gesagt, viel zu hoch :D
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martina1966
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Beitrag von martina1966 » 08.07.2011, 22:25

ich grĂŒĂŸe Euch!

Möchte mal Christentum und Buddhismus gegenĂŒberstellen:

Das Christentum ist eine GLAUBENSreligion. Im Mittelpunkt ist GOTT. Wir haben eine SCHÖPFUNG. Im Christentum gibt es 10 GEBOTE.
Die Menschen sind von Gott ABHÄNGIG. Es gibt einen SATAN. Wir begehen SÜNDEN. Alles liegt in GOTTES HAND, wir alle haben eine EINGESCHRÄNKTE Macht und Verantwortung ĂŒber/fĂŒr uns selbst. Es gibt nur 1 Leben.

Der Buddhismus ist eine ERFAHRUNGSreligion. Im Mittelpunkt ist der GEIST. Die Schöpfung ist eine PROJEKTION DES GEISTES. Es gibt keine Gebote, sondern Angebote, Empfehlungen. Die Menschen sind UNABHÄNGIG. Es gibt keinen Satan. Wir haben STÖRGEFÜHLE.
Alles liegt in UNSERER HAND, wir alle haben UNEINGESCHRÄNKTE MACHT UND VERANTWORTUNG ĂŒber/fĂŒr uns selbst. Es gibt unzĂ€hlige WIEDERGEBURTEN.

Martina
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